Mit der Muttenzerkurve im Rücken gewinnt der FCB 4:0 gegen Újpest FC. Wie war es mit den Fans und was sagen Patrick Rahmen und Heinz Lindner zum Spiel?

Nach eineinhalb Jahren war es gestern im Joggeli endlich wieder richtig laut. Zwar waren an den vergangenen drei Heimspielen bereits Zuschauer dabei, doch gestern kehrte die Muttenzerkurve in ihr Wohnzimmer zurück.

Für FCB-Torhüter Heinz Lindner war es das erste Spiel überhaupt mit den eingefleischten Fans. «Der Geräuschpegel war dementsprechend laut, das hilft uns enorm. Für mich war es etwas besonderes», sagt Lindner.

(Bild: Keystone)

Einer, der sich ebenfalls auf die Muttenzerkurve gefreut hat, ist Patrick Rahmen. «Es war sensationell. Wir wurden auch schon bestens Unterstützt, als die Muttenzerkurve noch nicht da war, das muss man auch sagen. Aber wenn die Kurve da ist, ist nochmals ein anderer Pegel da. Es brachte zusätzlich Energie ins Stadion, das hat man gespürt», so Patrick Rahmen.

Schlussmann mit Glanztat

Gespielt wurde dann auch noch. Gegen den Ungarischen Vertreter Újpest FC gewann der FCB laut Resultat eindeutig. Ganz so eine klare Angelegenheit war es aber nicht. Besonders zu Beginn der zweiten Hälfte. «Ich denke am Ende ist es relativ hoch ausgefallen, aber wenn man die letzten 20 Minuten gesehen hat, war es doch verdient. Aber wir haben dem Gegner Phasenweise zu viele Chancen zugestanden. Das hätten wir heute besser machen müssen,» lautet die Analyse vom Trainer nach dem Spiel.

Heinz Lindner bewahrte den FCB mit einer Glanzparade in der 56. Minute im Spiel, als ein Gegner alleine auf ihn zulief. «Ich habe versucht möglichst lange stehen zu bleiben. Dem Gegner so keine Möglichkeit zu geben, sich frühzeitig für eine Ecke zu entscheiden. In letzter Instanz habe ich mich dann für die linke Seite entschieden. Gottseidank habe ich mich richtig entschieden», schildert Lindner die Situation. Weil die Partie unter anderem auch dank dieser Parade zu Null ausging und die Fans zurück kehrten, sagt Heinz Lindner: «Besser hätte es nicht laufen können.»

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