
Guten Mutes in die Rückrunde: Der FC Basel gewinnt auch gegen Schaffhausen
Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.
Testspiel
Guten Mutes in die Rückrunde: Der FC Basel gewinnt auch gegen Schaffhausen
Der FC Basel gewinnt auch sein zweites Testspiel und ist laut Trainer Fabio Celestini bereit für den Re-Start der Liga am kommenden Sonntag in Lugano. Und Xherdan Shaqiri erklärt seine Ernennung zum Captain.
Es waren zwar nur zwei Testspiele, aber die Bilanz des FC Basel liest sich dennoch gut: Zwei Siege, fünf Tore erzielt, keines kassiert, keine Verletzten. Oder wie es Xherdan Shaqiri nach dem Test vom Mittwoch gegen den FC Schaffhausen sagt, welches die Basler mit 3:0 gewinnen konnten: «Es könnte nicht besser sein!»
Tatsächlich gibt es auch an diesem Spiel gegen das Team von Ex-FCB-Trainer Ciriaco Sforza wenig auszusetzen. Die Basler, mit jeweils zwei komplett unterschiedlichen Mannschaft in den beiden Halbzeiten, hatten das Geschehen zu jedem Zeitpunkt im Griff. Bereits vor dem ersten Tor von Gabriel Sigua in der 20. Minute kam der FCB zu zwei, drei guten Möglichkeiten. Der Gegner aus der Challenge League hingegen hatte wenig entgegenzusetzen.
FC Basel – FC Schaffhausen 3:0 (2:0)
Nachwuchs-Campus Basel. – ohne Zuschauende. – SR Hüseyin Sanli.
Tore: 20. Sigua 1:0. 27. Shaqiri 2:0. 60. Kade 3:0.
Basel, 1. Halbzeit: Salvi; Mendes, Adjetey, van Breemen, Cissé; Baró, Avdullahu; Sigua, Shaqiri, Soticek; Kevin Carlos.
Basel. 2. HZ: Salvi; Rüegg, Barisic, Vouilloz, Schmid; Kade, Leroy, Xhaka, Traoré; Fink, Ajeti.
FCS (1. Halbzeit): De Nitti; Wetz, Hasani, Schläppi, Hoxha; Isaac Kwabena; Maluvunu, Hegglin, Vogt; de Donno, Appiah.
FCS (2. Halbzeit): Glaus; Wetz (67. Parente), Willimann, Schläppi, Lenjani; Berhane, Seiler; Giger, Bunjaku, Chiappetta (67. Rüeger); Appiah (67. Holenstein).
Bemerkungen: Basel ohne Comas (angeschlagen), Zé (rekonvaleszent) und Dräger, Pfeiffer (ohne Aufgebot). Verwarnung: Keine. – 85. Kopfball von Ajeti an die Unterlatte. 86. Schuss von Vouilloz an den Pfosten.
Nach dem Flachschuss von Shaqiri in der 27. zum 2:0 war die Messe gelesen. Einziger Kritikpunkt: Ein paar Tore mehr hätten die Basler im ersten Durchgang erzielen müssen. Kevin Carlos alleine vergab zwei Grosschancen. Die Elf, welche nach der Halbzeit auflief, brauchte etwas länger, um rein zu kommen, setzte mit dem Treffer von Anton Kade zum 3:0 nach einer Stunde aber den Schlusspunkt.
Danach schlichen sich jedoch ein bisschen zu viele Ungenauigkeiten ein auf FCB-Seite. Etwas, was es bis zum Rückrundenstart vom Sonntag noch zu verbessern gilt. Diesen könne das Team kaum abwarten, wie Trainer Fabio Celestini erklärte: «Die Mannschaft ist bereit. Sie arbeitet gut und hat Lust auf diese Rückrunde.»
Shaqiris Stolz über die Ernennung zum Captain
In einer Bilanz zur zweiwöchigen Vorbereitung erklärte Celestini, dass nicht viel experimentiert wurde. Dafür sei die Zeit zu kurz gewesen. Und: «Wir sind im gleichen Flow der Hinrunde, daher mussten wir gar nicht allzu viel überlegen.»
Neu ist jedoch, dass Xherdan Shaqiri Captain des FC Basel ist. Nach dem Test gegen Schaffhausen bezog er erstmals öffentlich Stellung dazu. Trainer Fabio Celestini habe ihn, seinen Vorgänger und jetzigen Assistenten Taulant Xhaka sowie Dominik Schmid zusammenberufen und ihnen den Entscheid erläutert. «Natürlich bin ich sehr stolz, dass ich Captain bin des FC Basel. Ich komme aus der Region und freue mich jedes Mal, mit dem Team ins Stadion einzulaufen und die Mannschaft anführen zu können.»
Dass er den Anspruch bereits nach seiner Rückkehr im August gehegt habe, will er so nicht sagen. «Ich war auch ohne Bändeli Captain», so Shaqiri. «Aber klar: Es ist wichtig für mich, dass ich auf dem Platz mit den Schiedsrichtern reden kann. Und ich denke, dass wir dem Team auch einen Boost verleihen und ist auch eine richtige Wahl.»
Dräger auf der Tribüne, Comas noch immer in Basel
Was die richtige Wahl für die Zukunft von Mohamed Dräger und Arnau Comas ist, ist noch unklar. Die beiden fehlten im Aufgebot gegen Schaffhausen. Während Dräger den Cut nicht schaffte, die Partie als Zuschauer verfolgte und von seinem Papi-Leben schwärmte, ist Comas angeschlagen. Er absolvierte eine kleine Einheit auf dem Nebenplatz. An den Gerüchten, dass er bald zu Espanyol Barcelona wechseln soll, sei nichts dran, wie im Rahmen des Testspiels erklärt wurde.
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