Laut dem ehemaligen FCB-Spieler Gaetano Giallanza wurden Rotblau auf dem Platz die Grenzen aufgezeigt. Der Club müsse sich nun den zweiten Tabellenrang sichern.

In der Conference League verlor der FC Basel mit einer guten Leistung gegen Marseille mit 1:2 und schied somit aus. Das Spiel war jedoch eines der besten in der laufenden Saison: «Im Hinspiel hat man sich eine kleine Chance herausgespielt, aber gegen so eine Mannschaft braucht es wirklich einen magischen Abend. Aber am Ende muss man der Realität in die Augen schauen und Marseille ist momentan für den FCB eine Nummer zu gross», sagt Gaetano Giallanza.

Ähnlich sieht es auch Erni Maissen: «Aus wenig hat der FCB auswärts das Maximum herausgeholt. Endlich war die Einstellung von Beginn weg richtig. Trotzdem muss in so einem Spiel wirklich alles stimmen. Man ist zwar in Führung gegangen, aber nach dem Ausgleich ist dann irgendwie doch alles zusammengebrochen, und das zeigt halt, dass doch noch etwas gefehlt hat.»

Gegen GC gewinnt der FCB zwar mit 4:2. Das Spiel war aber nicht wirklich gut. Für Maissen ist das aber keine Einstellungsfrage: «Es ist sicherlich auch die Sicherheit, die in diesem Team einfach fehlt. Mit hinten herumspielen gewinnt man keinen Blumenstrauss.»

Platz 2 festigen

Rotblau hatte in dieser Partie auch Glück, dass GC mit seinen Chancen sehr fahrlässig umging: «Der FCB musste eigentlich bis zum Schluss zittern, denn GC hatte sehr viele gute Möglichkeiten. Wir wollen einen dominanten und spielerisch starken FCB, haben aber das haben wir momentan nicht. Der FC Basel muss nun einfach schauen, dass man diesen zweiten Platz festigen kann», so Giallanza.

Matchwinner gegen GC war der Ungare Adam Szalai. Er konnte einen Doppelpack schnüren. Im sechsten Spiel waren das seine Treffer drei und vier: «Er steht am richtigen Ort und das ist sehr wichtig. Er macht seine Tore, und da muss man sicher nicht reklamieren. Gegen YB wird es dann aber sicherlich schwieriger werden, aber die Bilanz von ihm ist gut, und ich hoffe, dass er so weitermachen kann», sagt Maissen.

Auf die Berner Young Boys trifft der FC Basel dann in knapp zwei Wochen im Joggeli.

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