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LiveFCZ – FC Basel

Dezimierte Defensive vs. beste Offensive der Liga: Wer gewinnt den Klassiker?

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  • Vor Servette-FCB: So könnte der FC Basel gegen Servette spielen

    Vor Servette-FCB – So könnte der FC Basel gegen Servette spielenAuf den Erfolg gegen Luzern folgt am Sonntag die nächste FCB-Partie in Genf. Dabei muss Fabio Celestini auf zwei Gesperrte verzichten.Publiziert heute um 15:19 UhrMarwin Hitz ist angeschlagen. Gut möglich, dass Mirko Salvi (Bild) zu seinem ersten Super-League-Startelf-Einsatz in dieser Saison kommt.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Für den FC Basel geht es in der Super League Schlag auf Schlag weiter. Auf das 2:1 vom Donnerstag gegen Luzern folgt am Sonntag der Vergleich mit Servette Genf (14.15 Uhr, BaZ-Liveticker).Zurück ins Team kehrt Dominik Schmid, dafür ist Joe Mendes gesperrt. Und: Marwin Hitz wie auch Marin Soticek sind angeschlagen. Ihr Einsatz ist fraglich.Stadion: Stade de Genève. – Schiedsrichter: Wolfensberger.FC BaselVoraussichtliche Aufstellung (3-4-3): Salvi; Barisic, Adjetey, Van Breemen; Kade, Avdullahu, Leroy, Schmid; Shaqiri, Carlos, Traoré.Ersatz: Pfeiffer, Spycher; Vouilloz, Cissé, Rüegg, Xhaka, Metinho, Baro, Sigua, Otele, Fink, Junior Zé.Fraglich: Hitz (Oberschenkel), Soticek (Wade).Gesperrt: Ajeti (3. von 3 Rotsperren), Mendes (Gelbsperre).

  • Alles zum 1:5 des FCB bei YB: Der FC Basel kann in der 17. Minute einpacken

    – Der FC Basel kann in der 17. Minute einpackenEtwas mehr als eine Viertelstunde ist um, da der FCB in Bern mit 0:3 hoffnungslos zurückliegt. Am Ende verliert er gegen YB so hoch, wie seit 2018 nicht mehr.Publiziert heute um 19:44 UhrJoël Monteiro hämmert den Ball in der 2. Minute unter die Latte – und das Unheil bricht über den FC Basel herein.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Vor dem SpielDie Bilanz vor dieser Partie ist furchterregend – und zwar für den FC Basel: Letztmals hat Rotblau am 22. Mai 2016 beim BSC Young Boys ein Pflichtspiel gewonnen. Also zu einer Zeit, die eine ganz andere war als es sie jetzt ist. Danach, da hat der FC Basel in 16 Anläufen in Bern 13 Niederlagen kassiert, also in knapp acht Jahren nur gerade drei Remis geholt. Das, in Kombination mit den jüngsten Basler Eindrücken beim Cup-Aus gegen Lugano und danach bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne-Sport, macht wenig Hoffnung darauf, dass der FCB in der Liga – wie bisher immer unter Celestini – auf eine Niederlage mit einem Sieg antworten kann.Trotzdem gibt es auch Anlass zu Basler Optimismus. Dafür gesorgt hat in den vergangenen Wochen und Tagen aber weniger die eigene Zickzack-Formkurve, sondern das Bild, das dabei der Gegner abgab: Am Montag wurde Raphael Wicky als YB-Trainer freigestellt, nachdem er zuvor dreimal in Folge verloren hatte. YB ist dabei ebenfalls aus dem Cup ausgeschieden und hat als Leader der Super League innert kürzester Zeit einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Servette auf nur einen Zähler runterschmelzen lassen. Kommt hinzu: Den letzten Direktvergleich gewann am 27. Januar der FCB mit 1:0 – allerdings in Basel.Die erste HälfteBasel ist nicht Bern. Und es sind noch keine 17 Minuten rum, da die Pessimisten in rotblauen Reihen Hochkonjunktur feiern, während dort, wo Optimismus war, nur noch Ernüchterung ist. YB hat soeben durch Meschack Elia getroffen –und weil das zuvor schon Joël Monteiro (2.) nach dem ersten (und zu Unrecht) gegebenen Eckball sowie Cedric Itten (11.) nach der ersten Berner Freistoss-Flanke gelungen war, liegen die Basler bereits mit 0:3 hinten.Es läuft erst die 17. Minute – und Meschack Elia sorgt dafür, dass Marwin Hitz bereits zum dritten Mal den Ball aus seinem Tor holen muss.Foto: Urs Lindt (Feshfocus).Wie der Sieger dieser Partie heissen wird, ist damit klar. Die Fragen, die noch bleiben, sind andere.Zum Beispiel jene, warum die Basler zum dritten Mal in Folge miserabel in eine Partie gestartet sind. Aber auch, ob es dieses Mal etwas damit zu tun hat, dass ihr Trainer Fabio Celestini mit einer Dreier-Fünfer-Abwehrkette in einem 3-4-3 in die Partie geht, anstatt jenes 4-4-2 zu wählen, in dem sich der FCB unter ihm meist als sehr stabil erwies. Schliesslich erinnert man sich an den 23. September 2018. Das war damals, als der FCB mit Trainer Marcel Koller mit 1:7 vom Berner Plastik geprügelt wurde. Wird nun wieder etwas Ähnliches passieren, zumal mit Adrian Barisic bereits in der 23. der physisch robusteste Basler Innenverteidiger verletzt ausgewechselt werden muss?Sicher ist: Im Gegensatz zu den Basler wirken die Berner nicht wie eine Mannschaft in der Krise. Sondern haben gegen schläfrig-fahrige FCB-Profis so viel Dampf und Druck entwickelt, wie man das von früher kennt und wie sie dies unter Wicky kaum mehr getan haben.Die zweite HälfteDiese ist nur noch von statistischer Bedeutung. Nun mit einer Viererkette mit den Innenverteidigern Jonas Adjetey (kam für Barisic) und Renato Veiga unterwegs, während Fabian Frei den Sechser hinter einer Doppel-Acht mit Leon Avdullahu und dem zur Pause eingewechselten Dion Kacuri gibt, dauert es lediglich 26 Sekunden, bis YB auf 4:0 (Hadjam) erhöht. Es folgt in der 66. das 5:0 durch einen tollen Schlenzer Monteiros, bevor Camarra mit einem groben Schnitzer Thierno Barry (70.) den Basler Ehrentreffer ermöglicht.Die YB-Viertelstunde verläuft dann ziemlich ereignislos und bietet Gelegenheit, den Regenbogen über dem Wankdorf zu bestaunen. Es spielt aber auch überhaupt keine Rolle mehr.Impression mit Regenbogen.Foto: olg.Der KnackpunktMan könnte die Basler Einstellung oder das Basler Abwehrverhalten bei den ersten beiden YB-Standards nennen. Auch der Eckball, der keiner war und YB so bereits in der 2. Minute die Möglichkeit zum (womöglich befreienden) ersten Treffer gibt. Aber wir entscheiden uns für die simple, etwas bösere Variante und sagen: der Anpfiff.Die UnparteiischenMan muss nicht an der falschen, ersten Eckball-Entscheidung rummäkeln, wenn man bedenkt, dass Barry die anschliessende Hereingabe besser per Kopf klären und Vouilloz robuster in den darauf folgenden Zweikampf mit Torschütze Monteiro gehen könnte. Schiedsrichter Sandro Schärer und seine Assistenten im Wankdorf und in Volketswil haben die Partie im Griff.Der O-Ton«Das war mein Fehler», sagt Fabio Celestini nach der 1:5-Klatsche. Und der Trainer des FC Basel schiebt nach: «Wenn wir so spielen und so verlieren, dann habe ich in der Vorbereitung irgend etwas nicht richtig gemacht.»Auf der Suche nach Orientierung und Halt: FCB-Spieler Mohamed Dräger (links) und sein Trainer Fabio Celestini.Foto: Urs Lindt (Freshfocus).Die FolgeFür den FC Basel steht am Ende mit 1:5 die höchste Pflichtspiel-Niederlage seit dem 14. Mai 2023 und dem 1:6 in St. Gallen. Im Gegensatz zu damals, als es vier Tage später gegen die Fiorentina daheim um den Einzug in den Final der Conference League ging, sind dieses Mal keine Spieler geschont worden. Und auch gegen YB hat man seit jenem historischen 1:7 im 2018 trotz all der vielen Niederlagen, die da waren, nie mehr so hoch verloren.Damit einher gehen zwei unschöne Premieren mit Fabio Celestini als FCB-Trainer: Die Basler haben nun auch mit ihm erstmals zwei Ligapartien in Folge verloren. Und wenn man das Elfmeter-Aus im Cup ebenfalls mitrechnet, ging man nun bereits in drei aufeinanderfolgenden Pflichtspielen als Verlierer vom Feld.Weil Yverdon am Samstag den FC Zürich 3:2 bezwang, ist man in der Tabelle nun nur noch Neunter – weiterhin mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den elften Platz, der zum Saisonende die Barrage bedeutet. Der Rückstand auf den sechsten Platz ist aber auf neun Punkte angewachsen, was bei sechs verbleibenden Partien nun wirklich uneinholbar wirkt. Auf diesem sechsten Platz steht neu der FC Winterthur, der am kommenden Samstag (18 Uhr) im St.-Jakob-Park der nächste Gegner ist.Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Mehr zum FC Basel und der Niederlage bei YBOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Kane und Co. im St.-Jakob-Park: Ein hoher Besuch zum falschen Zeitpunkt

    – Hätte der FC Basel auf das Bayern-Spiel verzichten müssen?Am 6. Januar bestreitet der FC Basel ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München. Der Besuch des deutschen Rekordmeisters verspricht einen tollen Anlass, hat aber auch grosse Auswirkungen auf die Basler Wintervorbereitung. Publiziert heute um 18:57 UhrBald im St.-Jakob-Park zu bestaunen: Bayern-Stürmer Harry Kane.Foto: Michael Steele (Getty Images)Ja: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetanDer FC Basel startet mit einem echten Highlight ins neue Jahr: Am 6. Januar trifft das Team von Fabio Celestini im heimischen St.-Jakob-Park im Rahmen eines Testspiels auf den grossen FC Bayern München. So ausgeprägt die Freude über den Besuch des nördlichen Namensvetters auch sein mag – der kleinere FCB läuft wegen des hohen Gasts Gefahr, den Fokus in der Wintervorbereitung falsch zu legen. Traditionsgemäss sieht diese bei Rotblau nämlich so aus: ausgedehntes Trainingslager in Marbella und viel Zeit für die Mannschaft, um zusammenzufinden. Die Tatsache, dass der FCB aufgrund eines einzigen Testspiels von diesen Plänen absieht, verwundert. Testspielgegner gäbe es auch im sonnigen Marbella zur Genüge, und gespielt werden könnte sowieso bei unvergleichbar besseren Bedingungen. Vor allem aber muss festgehalten werden: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetan. Unter Fabio Celestini hat das Team endlich zu so etwas wie Selbstvertrauen gefunden. Das bezeugen nicht nur die Resultate – immerhin zehn Punkte aus sechs Super-League-Partien – sondern das zeigt auch die Art und Weise, wie Rotblau mit dem 48-Jährigen an der Seitenlinie auftritt. Gegen GC gab das Team zuletzt trotz Unterzahl und Rückstands nie auf und schnupperte bis zum Schluss an einem Punktgewinn. Kurz: Der Grundstein für ein ertragreiches Trainingslager ist gelegt. Die Spieler vertrauen dem Trainer, sind nach dem positiven Umschwung der letzten Wochen und dem Schritt weg vom Tabellenende motiviert und lernbegierig. Was dem Gefüge jetzt noch fehlt: Feinabstimmung, taktisches Know-how und ein starkes Wirgefühl. Es sind dies alles Dinge, die viel Zeit voraussetzen – Zeit, wie sie in einem Trainingslager in Hülle und Fülle vorhanden gewesen wäre. So müssen sich die FCB-Verantwortlichen ein wenig den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich bei der Terminierung des Freundschaftsspiels wohl etwas zu sehr an den Bedürfnissen des grossen Nachbarn orientiert haben. Dieser bestreitet nämlich bereits am 13. Januar – und nicht wie die Basler erst am 21. Januar – seine erste Pflichtpartie. Ein Testspiel eine Woche zuvor passt da wunderbar in die Vorbereitung. Klar ist auch, dass man beim FCB an den Bedürfnissen des Teams vorbeigeplant hat. Nach dem verrückten Saisonstart bräuchte dieses nämlich vor allem zwei Dinge: Ruhe und eine Fokussierung auf die nachhaltige Entwicklung der Mannschaft. Beides sind aber nicht gerade Dinge, die man sich von einem Auftritt gegen den deutschen Serienmeister erhoffen darf. Darius Aurel MeyerNein: Für den FCB ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.Als die beiden FCB vergangene Woche den Ticketverkauf für das Testspiel am 6. Januar lanciert haben, ging beim kleineren FCB plötzlich nichts mehr. «Aufgrund des grossen Ansturms ist das Ticketing derzeit überlastet», verkündete die Basler Social-Media-Abteilung. Was zu Zeiten magischer Champions-League-Nächte unvorstellbar war, ist nun Realität: Ein Freundschaftskick gegen einen Bundesligisten wird zum grossen Publikumsmagneten. Es ist dies eine logische Folge der vergangenen Jahre – und ein Glücksfall für den FC Basel.Natürlich, die Bayern mit Superstar Harry Kane sind nicht irgendein Bundesligist. Und natürlich, ein bekannter Name aus der Bundesliga lockt auch immer Fussballfans aus dem nahen Ausland ins Joggeli. Die Profis aus der «Sportschau» einmal live sehen – das zieht. Der Hauptgrund für den Ansturm auf die Tickets aber dürfte ein anderer sein: Für den FCB und seine Fans ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr. Statt Spektakel im Camp Nou gibts ein 1:1 auf der Pontaise. Und auch wenn die Muttenzerkurve selbst gegen Lausanne-Ouchy für aussergewöhnliche Stimmung sorgt, so sehnt sich der Grossteil des verwöhnten Basler Fussballpublikums dann doch eher nach einem Duell gegen Barcelona. Oder eben gegen die Bayern. Das Testspiel gegen Müller, Neuer, Sané und Co. bekommt so einen ganz anderen Stellenwert. Es wird zum Sehnsuchtsspiel, zum Fussballfest, lädt zum Träumen und zum Erinnern ein. Und es wird zur grossen Chance für den FCB. Dieser nämlich bekommt durch das zahlreiche Publikum nicht nur einen Zustupf in die leeren Kassen, das Testspiel bietet den Basler Talenten auch die Möglichkeit, sich gegen die bekannten bajuwarischen Namen zu beweisen. Dass man zugunsten dieser Partie auf ein Trainingslager im warmen Süden verzichtet, ist deshalb kein Problem: Die Aussicht, sich durch die Münchner Verteidigung zu dribbeln, dürfte in der Vorbereitung für mindestens so viel Motivation sorgen wie ein paar Tage in der Sonne. Positiver Nebeneffekt: Man spart durch den Verzicht auf das Trainingslager rund 200’000 Franken (Quelle: «Blick») – jeder Rappen zählt.Bratwurst, Bier und die Bayern. Für die Basler Fans klingt das nach einem positiven Start ins neue Jahr. Ein Start, der den tristen Liga-Alltag (und den aktuellen Tabellenplatz) zumindest für ein paar Stunden vergessen macht. Das kann dem FCB nur guttun. Fabian LöwLESEN SIE WEITERE WOCHENDUELLEDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Die FCB-Spieler in der Einzelkritik: Marwin Hitz kann die Tore nicht selber schiessen

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Marwin Hitz kann die Tore nicht selber schiessen Der Torhüter ist beim 0:1 in Luzern klar bester Spieler des FC Basel. Ungenügend ist vorab die Leistung einiger Angreifer, angeführt vom eingewechselten Kevin Carlos. Publiziert heute um 19:28 Uhr Marwin Hitz hält fast alles – und trotzdem geht der…