Kopf hoch und weiter. Rotblau bleibt keine Zeit zum durchatmen. Am Samstag steht schon der nächste Spitzenkampf an.

Nach der ungenügenden Leistung am vergangenen Mittwoch gegen YB kommt am Samstag schon der nächste Spitzengegner ins Joggeli. Für den FCB gibt es also nur eines – abhacken und weitermachen.

Blick nach vorne richten

Von der Niederlage dürfen sich die Spieler nicht unterkriegen lassen fordert Ciriaco Sforza: «Ich habe ihnen heute klar und deutlich gesagt, das ist vorbei. Es war der Erste gegen den Zweiten. Der Erste hat gewonnen dass muss man akzeptieren, aber wir müssen uns wieder auf unsere Leistung Konzentrieren. Die ganze Mannschaft, jeder einzelne muss wieder sein bestes geben und dann nach vorne schauen.»

Der Blick nach vorne richten ist dringend nötig, denn Zeit um der Niederlage nachzutrauern hat der FCB keine. Bereits am Samstag 29. Dezember könnte der FC Basel wieder einen Schritt vorwärts machen. Das mit einem Heimsieg gegen den FC St. Gallen. Es ist das fünfte Spiel innerhalb von zwei Wochen für Rotblau und obwohl der Spielplan im Moment extrem dicht ist, begrüsst Ciriaco Sforza die englischen Wochen.

«Es ist gut, dass momentan an jedem dritten Tag ein Spiel kommt. Dann können gewisse Spieler auch wieder Spielminuten sammeln. Wie Luca Zuffi, der die letzten sieben Monate nicht gespielt hat und jetzt die letzten drei Spiele spielte. Da sieht man, da ist Qualität vorhanden. Pajtim Kasami der lange nicht gespielt hat. Klar ist er auch etwas müde, aber da müssen wir durch. Auch die anderen, wie ein Raul Petretta der morgen wieder spielen wird. Das sind alles Dinge die wir langfristig mitnehmen können, damit es positiv wird», sagt Ciriaco Sforza.

Gutes Omen für Rotblau

Damit der FCB morgen ein positives Ergebnis erzielt, muss Ciriaco Sforza seine Mannschaft gut auf den Gegner aus der Ostschweizer einstellen. «Ich erwarte morgen ein sehr aggressives, lauffreudiges St. Gallen, welches mit Pressing spielt. Das ist das Spiel von St. Gallen. Da müssen wir eine gute Mischung finden, so dass wir über Spielaktionen aber auch über die Athletik, die empfindlichen Stellen von ihnen treffen», sagt Sforza zur Ausgangslage.

Dass der FCB die empfindlichen Stellen vom FC St. Gallen trifft, hat das Auswärtsspiel in der Ostschweiz anfangs November gezeigt. Damals konnten die Basler das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden und können dadurch mit einem guten Gefühl in die Partie gehen.

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