
FCB-Trainingsstart: Basel statt Marbella: Der FCB friert zum Trainingsauftakt
Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
FCB-Trainingsstart
Basel statt Marbella: Der FCB friert zum Trainingsauftakt
Die Basis für eine gute zweite Saisonhälfte legt der FC Basel in der Brüglinger Ebene.

Dick eingepackt bestritten die FCB-Spieler das erste Kunstrasen-Training des Jahres.
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)
- Das erste Training des FC Basel fand bei eisigen Temperaturen statt.
- Nur wenige Spieler fehlten beim Training, darunter Arlet Junior Zé und Dominik Schmid.
- Das Team plant keine grossen Veränderungen, verleiht aber einige Spieler.
- Die Vorbereitung findet in Basel statt, drei Testspiele sind angesetzt.
Wie verlief das erste Training des FCB in diesem Jahr?

Romario Baro und Co. wurden bereits im ersten Training mit intensiven Übungen gefordert.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Der FC Basel traf sich zum ersten Rasentraining in diesem Jahr am Samstagmorgen auf der künstlichen Unterlage auf dem Nachwuchs-Campus. Allerdings mussten die anwesenden Fans in der bitteren Kälte – das Thermometer zeigte -3 Grad an – lange ausharren. Statt um 10 Uhr startete das Training um 11.05 Uhr, weil der Platz erst noch vom Eis befreit werden musste. Danach liess Fabio Celestini seine Spieler taktische Übungen trainieren, ehe die Schuhe gewechselt wurden. In den Joggingschuhen arbeiteten die Profis schliesslich an ihrer Physis, bevor nach einer guten Stunde das erste Training des Tages vorüber war. Am Nachmittag traf sich die Mannschaft ein zweites Mal, der Sonntag ist frei.
Waren alle Spieler anwesend?

Ist wieder gesund: Kevin Rüegg.
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)
Fabio Celestini ist überaus zufrieden, dass ihm praktisch alle Spieler zur Verfügung stehen. Arlet Junior Zé, der seit einem Jahr Probleme mit einem operierten Zeh hat, trainiert individuell und war folglich nicht im Teamtraining. Ebenso nicht im Joggeli war Dominik Schmid, der sich vom Samstagstraining krank abmelden musste. Alle anderen Akteure sind fit und trainieren voll mit.
In welchem physischen Zustand befindet sich das Kader?

Das Team war am Samstag praktisch komplett.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Die Spieler haben Hausaufgaben mit in die Ferien bekommen und der erste Eindruck von Fabio Celestini ist, dass die Spieler erholt und in einer physisch guten Verfassung aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Viele haben die freien Tage in der Wärme verbracht, nicht aber Xherdan Shaqiri. Den Rückkehrer hat es in die Berge gezogen, «auch, um den Kopf mal zu lüften und die letzten Monate Revue passieren zu lassen». Entsprechend hat der 33-Jährige wenig Mühe bekundet, sich an die derzeit kalten Temperaturen in Basel zu gewöhnen.
Wird die Mannschaft grosse Veränderungen erfahren?

Bestreitet die zweite Saisonhälfte bei Stade Lausanne-Ouchy: Roméo Beney.
Foto Claudio De Capitani (Freshfocus)
Davon ist nicht auszugehen. Fakt ist, dass der FCB auf die Rückrunde hin sein Kader ein wenig verkleinern wird. Benjamin Kololli hat sich dem FC Sion angeschlossen. Weitere Spieler, die bislang nur zu wenigen Minuten kamen, sollen bei anderen Clubs auf ihre benötigte Einsatzzeit kommen. So tragen Emmanuel Essiam und Roméo Beney bis im Sommer leihweise die Farben eines Challenge-League-Vereins: Der Ghanaer von Aarau, der Romand von Stade Lausanne-Ouchy. Und Adriano Onyegbule, der zuletzt an Schaffhausen ausgeliehen war, spielt neu auf Leihbasis beim FC Vaduz. Denkbar ist, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Leihgeschäften kommen wird.
Wie sieht die Basler Vorbereitung aus?

Fabio Celestini bedauert es nicht, dass die Mannschaft nicht ins Trainingslager reist.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)
Bereits am 19. Januar erfolgt der Rückrundenstart beim Tabellenersten Lugano. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit von rund zwei Wochen verzichtet der FCB bewusst darauf, sich im Süden bei klimatisch angenehmeren Bedingungen auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten; so, wie man das in der Vergangenheit in Marbella getan hat. Das «Trainingslager» findet also in Basel statt. Für Celestini ist das nicht weiter schlimm, denn für ihn geht es darum, weiter an der von ihm geforderten «Winnermentalität» zu arbeiten. «Und das geht auch hier», sagt der 49-Jährige. Obwohl auch er am Samstag friert, blickt er positiv auf die nächsten Tage: «Am Montag soll es bereits deutlich wärmer sein, alles gut.»
Entsprechend intensiv sind die Trainingseinheiten in den nächsten Tagen gestaltet. Dazwischen finden auch drei Trainingsspiele statt. Das erste, ein internes, ist auf den 8. Januar angesetzt. Am 11. Januar schliesslich ergibt sich für die Basler Fans die einzige Möglichkeit, ihr Team in der Vorbereitung in einem Testspiel live zu sehen. Die Partie gegen den FC Thun wird um 15 Uhr im St.-Jakob-Park angepfiffen. Der letzte Test am 15. Januar gegen den FC Schaffhausen findet auf dem Nachwuchs-Campus unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Wie lauten die Ziele für die zweite Saisonhälfte?

Xherdan Shaqiri: «Wir wollen angreifen.»
Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)
Fabio Celestini ändert seine Ziele während einer Saison nie. Deshalb bleibt er dabei: «Wir wollen nach wie vor in die Top 6.» Aktuell liegt der FCB auf Platz zwei. Shaqiri, der die Rolle des Jägers wie auch des Gejagten in einer Liga kennt, sagt: «Jetzt geht es um vieles, wir wollen angreifen.» Für den Rückkehrer wie auch für den Trainer ist klar: Nach dem guten ersten Halbjahr muss die Mannschaft an Konstanz zulegen – dann sei vieles möglich. Und nicht zu vergessen: Der FCB ist nicht nur in der Meisterschaft im Soll, sondern auch im Schweizer Cup. In diesem Wettbewerb ist Rotblau noch zwei Siege von der ersten Finalteilnahme seit fünf Jahren entfernt.
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