Der bekannteste Neuzugang beim FCB heisst Jean-Kévin Augustin. In Basel will er nach einer langen Durstrecke endlich wieder durchstarten.

Der Franzose hatte seine bisher beste Zeit bei RB Leipzig. Dort schoss er in 41 Einsätzen 12 Tore. Danach ging es bei ihm nur noch abwärts. Im Oktober 2019 hat Jean-Kévin Augustin sein letztes Tor geschossen. Danach konnte er aufgrund einer Long-Covid Erkrankung nie mehr an seine Topleistungen anknüpfen. In Basel wagt er jetzt einen Neustart.

Für FCB-Trainer Alex Frei ist der Franzose eine Herausforderung aber auch ein Glücksfall: «Ich liebe Spieler, die in ihrem Leben schon ein, zweimal die falsche Ausfahrt genommen haben und irgendwann wieder auf die korrekte Strasse zurückgekommen sind. Falls sie den Weg noch nicht gefunden haben helfe ich gerne, dass sie wieder zurückfinden. Ob er das schafft liegt an uns aber auch an ihm. Er muss mitmachen. Stand jetzt ist er ein Spieler der auf 40 Prozent seines Leistungsniveaus ist.», sagt der FCB-Trainer.

Frei warnt Fans vor zu grossen Erwartungen

Bei ihm ist also noch einiges an Luft nach oben. Deshalb warnt Alex Frei auch die Fans, dass man sich momentan noch nicht das vom Franzosen erhofft, was er teilweise bei PSG oder Leipzig gezeigt hat: «Momentan muss man bedenken, dass Augustin bei 40 Prozent ist. Selbstverständlich will ich das auch nicht dämpfen. Ich versuche das Ganze ein bisschen zu beeinflussen, dass die Euphorie schon da ist. Die Erwartungshaltung darf aber nicht zu gross sein. Ich hoffe aber, dass er sie übertrifft, deshalb ist er hier. Ich verstehe aber auch die Leute, die diese Fantasie haben.»

Mannschaft muss Augustin helfen

Wenn Jean-Kévin Augustin in Form ist, kann er eine der neuen Attraktionen in der Liga werden. Für Frei ist es aber auch wichtig, dass man das Thema Augustin jetzt nicht grösser macht als es ist: «Die Mannschaft besteht nicht nur aus Jean-Kévin Augustin, sondern die Mannschaft besteht aus 24 anderen Spielern. Er bekommt seine Aufmerksamkeit genauso wie andere ihre Aufmerksamkeit bekommen. Es ist aber so, dass wir daran arbeiten werden sein Selbstvertrauen wieder zurückzubringen.»

Da muss aber vor allem auch die Mannschaft mithelfen sagt Frei: «Das können schon nur kleine Gesten auf dem Platz sein. Da kann es auch mal sein, dass man ihm im richtigen Moment einen Elfmeter überlässt. Wir tun alles dafür, dass er wieder der Alte wird.»

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