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FCB-Trainer

Fabio Celestini und seine Zukunft

Trainer Fabio Celestini von FC Basel beim Spiel gegen Grasshopper Club Zürich in der Fussball Super League am 03.04.2025 in Basel.
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Es ist in den letzten Wochen einiges geschrieben worden, wenn es um die Zukunft von Fabio Celestini geht. Der FCB hat inzwischen öffentlich kundgetan, dass man mit dem Westschweizer in die neue Saison gehen möchte, aber nicht wisse, was dessen Pläne für die Zukunft seien.

Darauf angesprochen sagte Celestini zwei Tage vor dem ersten Meisterrunde-Spiel gegen Servette: «Ich habe einen Vertrag und bin glücklich.» Er habe nur Basel im Kopf und mache sich in der aktuellen Saisonphase keine Gedanken zu Zukunftsthemen. «Das raubt mir zu viel Energie, ich muss mich auf die tägliche Arbeit fokussieren können.»

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Trotzdem wird es kaum besser, selbst gegen Chiasso bringt die Mannschaft mit Zuberbühler, Gren, Vega, Yakin, Bickel, Sutter, Sforza, Hermann, Közle und Elber in der vorletzten Runde nur ein 1:1 zustande.Damit muss in der letzten Runde in Bern gegen YB die Entscheidung fallen, ob die Zürcher sich doch noch in die Finalrunde retten. Der 6. Dezember ist ein denkwürdiger Termin, weil das Land über den Beitritt zum EWR abstimmt. Vega gleicht nach einer halben Stunde zum 1:1 aus. In der zweiten Halbzeit taucht Vogel auf einmal an der Seitenlinie auf, um mit Beenhakker zu reden. GC kassiert in der 82. Minute das 1:2 und stürzt in die Auf-/Abstiegsrunde.Ein rares Bilddokument vom schicksalhaften 6. Dezember 1992 im Wankdorf: YB-Haudegen Martin Weber stoppt GC-Stürmer Adrian de Vicente.Foto: KeystoneAm Montag berichtet der «Tages-Anzeiger»: Vogel sei bei Beenhakker gewesen, um ihm zu erklären, dass ein Punkt für die Finalrunde genüge. Tags darauf, am gleichen Ort, streitet Vogel das in alter Vogel-Manier ab. Erst viele Jahre später gibt er zu, dass Beenhakker an jenem schicksalhaften Tag unwissend gewesen sei und er ihn mit seiner Lüge habe schützen müssen. Beenhakker ist in Bern übrigens nicht der Einzige, der den Modus nicht kennt. Als Thomas Bickel nach dem Spiel, hinter der alten Haupttribüne des Wankdorfs, vernimmt, ein Remis wäre gut genug gewesen, sagt er: «Das habe ich nicht gewusst.»Zum Start in die Auf-/Abstiegsrunde gewinnt GC gegen Locarno 9:0. Nach wenigstens souveränem Ligaerhalt korrigiert Vogel seinen Irrtum mit Beenhakker, holt Christian Gross aus Wil und leitet so eine glorreiche Ära ein.1996: YB erhält 2000 Läckerli für 2 PunkteDie Pakete aus Basel erreichen die YB-Geschäftsstelle im Dezember 1996. Zwanzig sind es, gefüllt mit je hundert Läckerli.Den Bernern fehlt es nicht an Süssigkeiten, aber sonst fast an allem: an Geld, die Spieler warten manchmal monatelang auf den Lohn, an Zuschauern und an Punkten. Die Young Boys setzen den Schweden Erol Bekirovski ein, obwohl dieser ohne Spielbewilligung ist. Das 2:2 gegen Basel wird so in ein 0:3 umgewandelt. Der FCB bekommt zwei zusätzliche Punkte, das sollte noch wesentlich sein.Die Young Boys verlieren in der Qualifikationsrunde 1996 zwölfmal in Folge, gar 18 Wochen lang holen sie keinen Sieg. Trainer Jean-Marie Conz bleibt gleichwohl im Amt. Auch die Ansprüche sind bei YB damals andere: Kürzlich war Raphael Wicky nach drei Niederlagen in Folge seinen Job los.Der Strichkampf bewegt die Schweiz. Der FCZ, Basel, Servette und Luzern – sie alle müssen bangen. Der «Blick» holt täglich eine Promi-Prognose ein, DJ Bobo schafft es, jede Partie falsch zu tippen – so auch jene in Bern: YB gewinnt an diesem 2. Dezember im Wankdorf gegen Luzern 2:1. Der junge Andres Gerber, heutiger Präsident des FC Thun, erzielt ein wunderbares Tor. Die Berner schliessen die Qualifikation als Letzte ab. Trotzdem spielen sie eine entscheidende Rolle.Die Freude über die Basler Läckerli ist von kurzer Dauer – am Ende der Saison weint YB über den Abstieg.Foto: Patrick Aviolat (Keystone)Luzern begleitet die Berner in die Auf-/Abstiegsrunde. Der FC Basel profitiert – aber auch nur dank des Forfaitsieges, den ihm die Peinlichkeit der Young Boys beschert hat. «Wir YB-Spieler essen alle gerne Läckerli», lässt sich Alain Baumann im «Blick» zitieren. Bald darauf treffen tatsächlich 2000 Läckerli in Bern ein, Absender: der FC Basel. «Das gibt wahrscheinlich die süsseste Abstiegsrunde, die wir je erlebt haben!», sagt Baumann. Er irrt: Sie nimmt ein saures Ende. YB steigt erstmals seit fünfzig Jahren ab. 1997: Mit dem Velo im Basler Stadtwald statt mit der Concorde in New YorkKommt er? Kommt er nicht? Der Basler Frühling 1997 ist voller Verheissungen. Die grösste heisst Maurizio Gaudino. Ehemaliger deutscher Nationalspieler. Einer, zu dem das Wort «Star» passt. Einen Monat lang geht es hin und her, bis Gaudino endlich unterschreibt.Er ist nicht der Einzige mit grossem Namen. «Bundesliga-Konzept» nennt sich, was FCB-Präsident René C. Jäggi da zusammenkauft. In einer beispiellosen Transferoffensive holt er neben Gaudino (Frankfurt) auch Oliver Kreuzer (Bayern) und Jürgen Hartmann (Hamburger SV). Keine Frage, dass auch Trainer Jörg Berger aus Deutschland kommt (Schalke).Als dann in der Vorbereitung noch Dortmund geschlagen wird, wähnt sich Fussballbasel im Himmel. Es folgt ein Höllenritt, der fast in den Abstieg mündet.Von den ersten sechs Partien gewinnt Basel nicht eine. Vom Heimspiel gegen Étoile Carouge ist Bergers Teamansprache überliefert: «Wir haben Gaudino, wir haben Zuffi, wir haben Huber! Wen haben die? Niemanden!» Danach spielt der FCB vor 12’000 Fans 0:0.Bergers Amtszeit dauert bis Oktober. Nach einem 1:2 in Carouge stellt Präsident Jäggi fest: «Ich wollte mit der Concorde nach New York. Jetzt stehe ich mit dem Velo in den Langen Erlen.» Das ist ein Naherholungsgebiet vor den Toren Basels.Berger muss gehen. Aber nicht, ohne an einer Medienkonferenz den Schweizer Fussballern «ein Problem mit der Einstellung zum Beruf» vorzuhalten. Jäggi grollt an selber Stelle gegen die Spieler: «Jetzt haben sie auch Berger abgeschossen. Es war ihr einziger Sieg in dieser Saison.»Der Traum vom Aufschwung mit den Stars platzt: Maurizio Gaudinos Zeit beim FC Basel ist eine Enttäuschung.Foto: Michael Kupferschmidt (Keystone)Trotz Trainerwechsel taucht der FCB in die Auf-/Abstiegsrunde. Und als sich dort in der 89. Minute der zweitletzten Runde der Krienser Reto Burri den Ball zum Elfmeter hinlegt, könnte er den Basler Abstieg besiegeln. Doch der Sohn des Präsidenten des SC Kriens scheitert an Stefan Huber.In der letzten Runde kauft schliesslich die Migros alle Tickets im alten Joggeli und verschenkt sie. Vor 36’500 Menschen gewinnt Basel das entscheidende Spiel gegen Solothurn 3:0. Gaudino verwertet einen Penalty – und zieht wieder in die Bundesliga.1999: Der FCZ droht im Chaos zu versinkenSven Hotz sitzt auf der Tribüne und weint. Das werde mit der Zeit alles zu viel für ihn, sagt er, 70-jährig zu der Zeit. Der alte Masseur des FCZ, Hermann Burgermeister, meldet: «Der FCZ lebt noch!» Dank eines 1:1 an diesem schwer verregneten Sonntag, dem 12. Dezember 1999, haben sich die Zürcher im Sumpf der Neuenburger Maladière im letzten Moment in die Finalrunde gezittert. Xamax dagegen landet unter dem Strich in der Auf-/Abstiegsrunde.Unvergessen: Wie Raimondo Ponte nach seinem letzten Einsatz als FCZ-Trainer aus seinem Büro steigt.Foto: PrivatKaum aber ist das Spiel zu Ende, macht die Meldung des Protests von Xamax gegen die Wertung des Remis die Runde. Grund: Der FCZ hat acht statt der zulässigen sieben Ausländer auf dem Matchblatt gehabt. Was im ersten Moment eine Bagatelle zu sein scheint, weil Trainer Raimondo Ponte das schon seit langer Zeit praktiziert hat, weitet sich zum Drama aus.Einen Tag vor Weihnachten streicht die Disziplinarkommission der Nationalliga das 1:1 und wertet das Spiel Xamax – FCZ 3:0 forfait. Die Konsequenzen sind gravierend: Xamax kommt in die Finalrunde, der FCZ fällt unter den Strich. Am folgenden 11. Februar bestätigt das Schiedsgericht das Urteil. Ponte ist an jenem Tag mit seiner Mannschaft im Trainingslager in Florenz. Ob er noch der richtige Trainer sei, fragt ihn die «SonntagsZeitung». Ponte brüllt seine Antwort so laut, dass sie selbst ohne Telefon ein paar Hundert Kilometer nördlich zu verstehen gewesen wäre: «Wenn ich da bin, bin ich da, und wenn ich weg bin, bin ich weg!»Der FCZ droht im Chaos zu versinken. Goalie Pascolo geht einem Fan an die Gurgel. Stürmer Chassot schlägt auf eine TV-Kamera und attackiert einen «Blick»-Journalisten, alles zu sehen in der «Tagesschau». Stunden später trennt sich Hotz schweren Herzens von Ponte. Der Witz an der Sache ist, dass Ponte danach trotzdem noch ein letztes Training leitet. Dann steigt er, mit Badelatschen an den Füssen, aus dem Fenster seines Büros, um zu seinem Auto zu kommen. Ein Radio-24-Reporter fängt ihn an diesem 18. April 2000 ab, ein «Blick»-Fotograf hält die Szene fest, und Ponte schnauzt ihn an: «Willst du eins an die Ohren?»Gilbert Gress wird neuer Trainer, führt den FCZ erst zum Cupsieg und dann zum Ligaerhalt. Ponte dagegen erholt sich als Trainer nie mehr von seinem traumatischen Absturz.Mehr zum Schweizer FussballDritte Halbzeit – der Tamedia-FussballpodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Nach 2:3 in Bern – Dieses Eigentor passt zu Mohamed Drägers Zeit in BaselDer Aussenverteidiger kommt gegen die Young Boys erstmals in dieser Saison zum Einsatz und wird dabei zur tragischen FCB-Figur.Publiziert heute um 11:57 UhrWas für ein Eigentor! Total unbedrängt bezwingt Mohamed Dräger auf dem Berner Kunstrasen FCB-Goalie Marwin Hitz.Foto: Anthony Anex (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze

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    FC Basel – Juan Gauto wird zum FCB zurückkehrenLa Coruña verzichtet voraussichtlich auf eine definitive Übernahme des Argentiniers.Publiziert heute um 00:31 UhrBei Deportivo La Coruña schaffte es Juan Gauto nur einmal in die Startelf..Foto: (Imago, NurPhoto)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIm vergangenen Sommer verlieh der FC Basel Juan Gauto bis zum Ende dieser Saison an Deportivo La Coruña. Der spanische Zweitligist besitzt eine Kaufoption, wird diese aber nicht einlösen, wie der argentinische Transferjournalist Uriel Iugt berichtet. Deshalb kehre Gauto nach Ablauf des Leihvertrags Ende Juni zum FCB zurück.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWie in Basel hatte der 20-jährige Flügelspieler auch bei La Coruña einen schweren Stand: Beim Tabellenfünfzehnten der La Liga 2 kam Gauto in dieser Saison lediglich zu 14 Teileinsätzen, nur einmal schaffte er es in die Startelf. Dabei gelang ihm weder ein Tor noch ein Assist. Zwischen März und Mitte Mai fiel er zudem wegen einer Oberschenkelverletzung für elf Spiele aus.Wie die Zukunft des Argentiniers aussieht, der vor zwei Jahren für 3,87 Millionen Euro vom CA Huracan zum FCB kam, ist noch unklar.Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Simon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Schmid handelt zweimal richtig, Hitz bekommt kaum etwas zu tunBeim 2:0-Sieg gegen den FC Sion ist Dominik Schmid an beiden FCB-Treffern beteiligt, während Marwin Hitz nur selten eingreifen muss.Publiziert heute um 21:02 UhrIm Hintergrund zeigt es Dominik Schmid an: Er hat den Ball bei Shaqiris 2:0 nicht mehr berührt.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4Der Basler Schlussmann hatte wohl selten so wenig zu tun wie heute. In der ersten Halbzeit muss er nur zweimal eingreifen, in der 3. Minute pariert er einen Abschluss von Théo Berdayes, in der 36. einen Weitschuss von Ilyas Chouaref. Im zweiten Durchgang bleibt er ebenso beschäftigungslos.Kevin Rüegg: 4Würde er in der 7. Minute nur einen Schritt weiter hinten stehen, würde das Sittener Offside-Tor zählen. Kurz vor der Pause profitiert Rüegg von der schlechten Spielunterlage im St.-Jakob-Park: Sion kann kontern, Rüegg stolpert auf dem Rasen und fällt in den Gegenstoss der Gäste. In der 77. Minute wird er nach einem soliden Auftritt durch Joe Mendes ersetzt.Adrian Barisic: 4,5Zusammen mit Finn van Breemen bildet der Bosnier ein Innenverteidigerduo, das in dieser Saison zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammen spielt. Barisic macht seine Sache gut und ist mitverantwortlich, dass Sion bis zur Schlussphase nur zu wenigen Chancen kommt.Finn van Breemen: 4,5Es ist Van Breemens erster Startelfeinsatz seit dem 31. August des letzten Jahres. Der Gegner damals? Der FC Sion. Abgesehen von seinem Ballverlust in der 3. Minute, der Berdayes’ Chance einleitet, lässt er zusammen mit Verteidigerkollege Adrian Barisic wenig zu. Der Niederländer versucht es auch immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, diese finden aber meist keinen Abnehmer. In der 80. Minute gelingt ihm beinahe das 3:0, als er einen Basler Eckball per Hacke an die Lattenoberkante lenkt.Dominik Schmid: 5Der Basler Linksverteidiger ist an beiden FCB-Treffern in der ersten Halbzeit mitbeteiligt. Beim Kololli-Eigentor zum 1:0 ist er mit seiner Flanke der Vorbereiter, bei Shaqiris 2:0 verwirrt er mit seiner Bewegung zum Ball Fayulu entscheidend. Defensiv löst seine Aufgabe ebenfalls solide.Leon Avdullahu: 4Erst 15 Sekunden ist die Partie alt, da sieht Avdullahu für ein Foul an Mohcine Bouriga bereits Gelb. Danach hält sich der 21-Jährige aber zurück und lässt sich keine groben Vergehen mehr zu Schulden kommen. In der 77. Minute wird er durch Metinho ersetzt.Léo Leroy: 4Nach seinem guten Auftritt in St. Gallen ist von Leroy gegen Sion nicht viel zu sehen. Wirklich auffallen tut er erst in der 83. Minute, als er Kevin Bua auf den Fuss steht und dafür verwarnt wird. Weil er aber mit Avdullahu das Zentrum in Basler Spiel dichtmacht, ist seine Leistung genügend.Anton Kade: 3,5Der Deutsche hat in der 14. Minute den ersten Abschluss der Basler in dieser Partie, schiesst jedoch knapp am Sion-Tor vorbei. Kurz nach der Pause hat er in der 48. Und 50. Zwei weitere Möglichkeiten aus aussichtsreicher Position, scheitert aber erst an Sion-Goalie Fayulu und später am Bein eines Sittener Verteidigers. Ansonsten kann Kade wenig Ausrufezeichen im Basler Offensivspiel setzen.Xherdan Shaqiri: 4,5Auch dem Basler Captain will in dieser Partie nicht allzu viel gelingen. Seine Eckbälle und Freistösse kommen ungewöhnlich oft nicht bei den Mitspielern an. Dennoch holt sich Shaqiri seinen nächsten Skorerpunkt: In der 26. Minute geht sein Pass in den Sittener Strafraum an Mitspieler und Gegner vorbei und wird schlussendlich zum 2:0. Bereits nach 63. Minuten wird er durch Gabriel Sigua ersetzt. Es ist Shaqiris kürzester Startelfeinsatz seit dem 0:1 in Luzern vom vergangenen September.Philip Otele: 4,5Der Nigerianer erhält auf dem linken Flügel den Vorzug gegenüber Bénie Traoré. Oft versucht er es mit Einzelaktionen, der rutschige Untergrund im St.-Jakob-Park ist ihm jedoch keine Hilfe. So auch vor Kolollis Eigentor in der 17. Minute, als Otele den Ball im Sion-Strafraum verliert. Danach erobert er sich das Spielgerät aber sofort zurück und legt ab auf Dominik Schmid, der das 1:0 vorbereitet. Wenig später gibt Otele den Assist zum 2:0. In der 68. bleibt er kurz liegen und kann nicht mehr weiterspielen. Er muss angeschlagen raus, Bénie Traoré ersetzt ihn.Albian Ajeti: 3,5Ajeti spielt gegen Sion anstelle des gelbgesperrten Kevin Carlos von Beginn an. In der 54. Minute darf er kurz jubeln, bevor sein Tor zum vermeintlichen 3:0 wegen eines Handspiels im Vorfeld aberkannt wird. Ansonsten ist es ein eher unglücklicher Auftritt des 28-Jährigen.Gabriel Sigua: 4Der Georgier kommt nach 63 Minuten für Xherdan Shaqiri in die Partie. In der 84. erobert er den Ball nach einem Sion-Patzer und stürmt alleine auf Fayulu zu, sein Abschluss gerät aber zu zentral. Ansonsten bleibt er unauffällig.Bénie Traoré: 4Der Ivorer darf aufgrund Oteles Verletzung wohl etwas früher mittun als geplant. In der Nachspielzeit trifft er aus aussichtsreicher Position nur das Aussennetz. Ist auch sonst bemüht, Schwung ins Basler Offensivspiel zu bringen.Joe Mendes: –Kommt in der 77. Minute für Kevin Rüegg und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.Metinho: –Kommt in der 77. Minute für Leon Avdullahu und ist damit zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboAlles zum Spiel in Winterthur – Der FC Basel macht den Tunnel und Winterthur guckt in die RöhreMit 2:0 siegt die Mannschaft von Fabio Celestini beim FC Winterthur und bleibt damit in der Tabelle hinter Servette auf dem zweiten Platz.Publiziert heute um 18:41 UhrDa kann Stefanos Kapino von Winterthur nur noch bedröppelt hinterherschauen: Bénie Traore hat ihm den Ball zwischen den Beinen hindurch zum Basler 2:0 ins Tor spediert – dies, nachdem Xherdan Shaqiri den Stürmer per Tunnel-Pass bedient hat.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus).Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Ausgangslage des FC BaselDer FC Basel ist in Winterthur unter Zugzwang: Weil der Servette FC am Samstag Abend mit 2:0 in Lugano gewonnen hat, braucht er einen Sieg, will er verhindern, dass nach diesem Wochenende zwischen ihm und dem Tabellenführer aus Genf eine Lücke von fünf Punkten klafft. Hinzu kommt in der bekanntermassen engen Rangliste, dass auch der Titelverteidiger am Samstag siegreich war, womit die BSC Young Boys bereits auf Augenhöhe mit dem FCB wären, sollten die Basler ohne Punkte aus Winterthur abreisen.Dabei ist die Aufgabe auf dem Papier nicht gar so leicht, wie man aufgrund der Tabelle meinen könnte: Zwar liegen die Winterthurer abgeschlagen auf dem letzten Platz. Doch haben sie zuvor auf der heimischen Schützenwiese ihre letzten beiden Partien gegen St. Gallen und YB ohne Gegentor gewonnen.Was für die Basler erschwerend hinzukommt: Bereits durch den Ausfall Adrian Barisics zu einer Veränderung der Innenverteidigung gezwungen, muss Trainer Fabio Celestini sein Abwehrzentrum kurz vor Anpfiff kurzfristig komplett neu erfinden: Finn van Breemen zieht sich beim Aufwärmen eine Knieverletzung zu, womit Barisic-Ersatz Jonas Adjetey mit Nicolas Vouilloz an seiner Seite agieren muss. Das ist ein Kaderspieler, der seit dem 4. Dezember 2024 keine einzige Pflichtspiel-Minute mehr absolviert hat.Fast vier Monate ist er komplett aussen vor geblieben, bevor er in Winterthur notfallmässig in der Innenverteidigung startet: Nicolas Vouilloz.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das SpielGerade mit dem Ball ist den Basler Innenverteidigern zunächst anzusehen, dass sie kein eingespieltes Duo mit besonders viel Rhythmus bilden. Das aber spielt keine Rolle, weil der FC Winterthur gar nicht erst versucht ist, dies mit aggressivem Pressing auszunutzen.Umgekehrt ist der FCB gegen defensive Gastgeber zwar viel in Ballbesitz, aber kommt kaum in vernünftige Abschluss-Positionen. Ein gutes Dribbling Benié Traorés bildet bis zur Pause die Ausnahme, auf die ein schwacher Schlenzer folgt (31.), so dass es zur Halbzeit 0:0 steht.Das nächste Mal, da die Winterthurer im Spiel gegen den Ball nicht einwandfrei agieren, ist dann aber bereits das eine Mal zu viel: Arnold klärt eine Rüegg-Hereingabe ungenügend mit dem Kopf, womit der Ball zum Flankengeber zurückkommt und ihn dieser per Volley-Querpass zu Xherdan Shaqiri spediert. Saubere Annahme, sauberer Abschluss – und die Basler haben die Winterthurer «Dose» in der 49. Minute geöffnet.Stadion: Schützenwiese. – SR: Fähndrich.Tore: 49. Shaqiri (Rüegg) 0:1, 70. Traoré (Shaqiri) 0:2.FC Winterthur (4-1-4-1): Kapino; Ulrich, Arnold, Lüthi, Diaby; Cueni; Schneider (59. Lukembila), Zuffi (76. Jankewitz), Frei (58. Di Giusto), Burkart (77. Fofana); Gomis.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Schmid, Vouilloz, Adjetey, Rüegg (60. Mendes); Avdullahu, Metinho (82. Baro); Otele ( 82. Kade), Shaqiri, Traoré (89. Leroy); Carlos (82. Ajeti). – Ersatz: Salvi, Soticek, Sigua.Verwarnungen: 45. Ulrich (Foul an Traoré), 93. Shaqiri (Unsportlichkeit/Gerangel mit Diaby), 93. Diaby (Unsportlichkeit/Gerangel mit Shaqiri/im nächstes Spiel gesperrt)Bemerkungen: Winterthur ohne Schättin und Sidler (gesperrt) sowie Rohner (verletzt) sowie Bajrami und Buess (beide krank). – Basel ohne Van Breemen (Knieverletzung beim Aufwärmen) und Barisic (Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite) sowie Pfeiffer, Asiedu, Cissé, Zé, Fink und Xhaka (alle ohne Aufgebot). – FCB-Startelf-Debüt von Metinho.Der Tabellenletzte will eine Reaktion zeigen und kommt so immerhin zu einem gefährlichen Abschluss durch Ulrich (51.). Dann handelt wiederum Shaqiri schneller als alle anderen: Er tunnelt Diaby mit seinem Pass auf Traoré, dieser tunnelt mit seinem Schuss Goalie Kapino – es steht 2:0 für die Gäste und die Winterthurer gucken in die Röhre.Der Rest ist das Warten auf den Schlusspfiff – und das Warten der FCB-Fans auf Fabian Frei. Der Routinier des FC Winterthur, der gleichsam bereits jetzt als Rekordspieler eine Basler Clublegende ist, wird auf den letzten Metern seiner Karriere noch einmal vom rotblauen Anhang gefeiert. Nach dieser Saison beendet er das Dasein als professioneller Fussballspieler.Die einstigen Mitspieler stehen der FCB-Clublegende Fabian Frei Spalier, die nach der Partie von den Basler Fans gefeiert wird.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Die TaktikDie Gastgeber stehen in ihrer 4-1-4-1-Formation tief. Und dann noch etwas tiefer. Und der FC Basel hat im 4-2-3-1 agierend ganz viel Ballbesitz – aber ganz wenig Platz in jener Zone, in der man zu Toren kommt. So eben, dass man finden kann, die Basler müssten versucht sein, das Spiel etwas breiter zu machen. Denn die Mitte des Gegners hält fast ausnahmslos dicht.Das wird nach der Pause besser, wo schon Kevin Carlos (48.) nach schöner Ballstafette die Basler Führung erzielen könnte (oder müsste). Dann trifft Shaqiri und muss Winterthur reagieren, was den Baslern schliesslich den Raum bietet, um zum 2:0 zu kommen. Danach ist der Tabellenletzte erledigt und schöpft Celestini seine Wechselmöglichkeiten von der 82. Minute an aus.Der AufregerAuch wenn sich Xherdan Shaqiri in dieser bis nach der Pause zähen Partie einige Male aufregt und sich schliesslich auch noch so mit Diaby rangelt, dass beide Gelb sehen: Der wirkliche Aufreger aus Basler Sicht ereignet sich vor dem Anpfiff mit Finn van Breemens kurzfristigem Ausfall.Das muss besser werdenIn Anbetracht der kommenden Gegner schadet es nicht, wenn der umformierte Defensiv-Verbund in Zukunft keine Anlaufschwierigkeiten mehr hat. Denn es ist damit zu rechnen, dass alle anderen Super-League-Teams mehr Druck entwickeln werden, als dass dies Winterthur an diesem Sonntag Nachmittag getan hat.Aber auch im Spiel mit Ball gab es auf der Schützenwiese nicht so viele gute Basler Ideen, dass man zu zahlreichen Torchancen gekommen wäre. Mehr Variabilität kann also nicht schaden.Das sagt der Trainer«Ich habe meiner Mannschaft in der Pause gesagt, dass sie das Spiel mehr in die Breite ziehen und gleichzeitig mehr in die Räume hinter der Abwehr vorstossen müsse», erzählt Fabio Celestini nach dem Abpfiff. Und man darf festhalten: Das wurde umgesetzt.So geht es weiterDer FC Basel bestreitet in der nun angebrochenen englischen Woche zwei Heimspiele. Am Donnerstag um 20.30 Uhr ist der Grasshopper Club Zürich zu Gast, bevor am Sonntag dann der FC Lugano im St.-Jakob-Park weilt (16.30 Uhr). Dabei haben die Basler gegen beide Gegner eine Rechnung offen: Gegen GC verlor man zum Abschluss des Kalenderjahres 2024 vor heimischem Publikum mit 0:1 das letzte Messen – gegen die Tessiner hat man letztmals im Dezember 2023 gewonnen. Seither gab es in Liga und Cup vier Niederlagen und nur ein Remis.Der FC Basel in WinterthurDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare