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Hat sich Bradley Fink einen Platz in der Startelf verdient?

Bradley Fink bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Yverdon. Es ist sein erster Treffer in dieser Saison.
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Im ganzen Shaqiri-Trubel ist es etwas untergegangen, aber das 2:0 gegen Yverdon war für Bradley Fink ein besonderes Spiel. Immerhin hat er sein erstes Saisontor erzielt und steht damit bei halb so vielen Liga-Treffern wie in der gesamten Vorsaison, als er zu den Grasshoppers ausgeliehen war. Und dann war dieses Spiel ja auch sein erstes von Beginn an seit seiner Rückkehr.

Fink gehört zu den Gewinnern einer noch jungen Saison. Denn angespornt von den guten Leistungen seiner Mit-Stürmer hat er ebenfalls meist gute Auftritte gezeigt. Gegen Lausanne-Sport, Lugano, GC, Servette und im Cup gegen Subingen als Einwechselspieler und nun zum ersten Mal von Beginn an – erneut auf einer ungewohnten Position.

Fink hat sein ganzes Fussballerleben dort verbracht, wo man als Stürmer am liebsten steht: ganz vorne in der Mitte. Nun ist dieser Platz aktuell aber für Albian Ajeti reserviert, und darum agiert Fink auf der rechten Seite. «Auf dieser Position habe ich vorher noch nie gespielt», sagt er. Doch es funktioniert für ihn bisher ganz prächtig.

Nicht nur wegen seines Treffers zum 2:0 hat er sich für einen Einsatz in Sion am nächsten Wochenende empfohlen, sondern auch wegen seines grossen Engagements. Allerdings weiss auch der 21-Jährige, dass im Basler Sturm gerade ein ziemliches Gedränge herrscht: Albian Ajeti trifft, Bénie Traoré überzeugt, Rückkehrer Xherdan Shaqiri wird in die Mannschaft drängen – und dann ist da auch noch Neuzugang Kevin Carlos.

Es wird spannend, zu sehen, ob und wo Bradley Fink in diesem Sturm seinen Platz behaupten kann. Und ob er nach seinem Treffer gegen Yverdon auch gegen Sion wieder eine Chance von Beginn an erhält.

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Geht dann in der 72. für Kade raus.Nicolas Vouilloz: 5,5Gegen Lausanne zeigt Vouilloz von Anfang an seine gute Form, da er in mehreren gefährlichen Situationen (gedanken)schneller ist als der heransprintende Lausanner Angreifer. Ein starker Auftritt.Jonas Adjetey: 3,5Steht beim 0:1 letztlich vor Torschütze Mouanga, ist aber nicht lang oder sprunggewaltig genug, um den Ball vor diesem zu erreichen. Auch beim zweiten Lausanne-Treffer ist der junge Innenverteidiger nicht ganz schuldfrei. Nach dem langen Ausschlag von Karlo Letica fragt man sich, warum er nicht rechtzeitig die Position findet, um den ersten Ball per Kopf wegzuspedieren.Dominik Schmid: 4,5Dominik Schmid ist nicht der auffälligste Mann auf dem Platz, doch spielt wie so häufig mit grosser Leidenschaft. In der zweiten Halbzeit und in der Verlängerung ist er dann auch vermehrt im Angriffsspiel beteiligt.Leon Avdullahu: 5Leon Avdullahu gilt beim FCB eigentlich als einer der konstantesten Spieler. 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Beim 1:1-Ausgleichstreffer versucht er den Eckball von Shaqiri zu verlängern, wodurch letztlich Traoré über Umwege zum erfolgreichen Abschluss kommt. Und auch das 2:2 provoziert er irgendwie mit seiner Präsenz am ersten Pfosten, da Baldé sich genötigt sieht, so zu intervenieren, dass er den Shaqiri-Cornerball mit dem Kopf ins eigene Tor lenkt. Wird vor der Verlängerung ausgewechselt.Anton Kade: 4,5Der Deutsche wird zeitgleich mit Kevin Carlos eingewechselt und ersetzt in der 72. Minute Rechtsverteidiger Joe Mendes. Kade muss auf ungewohnter Position spielen, doch zeigt eine solide Leistung.Kevin Carlos: 4Der Spanier wird zeitgleich mit Kade eingewechselt und ersetzt in der 72. Minute Metinho. In der 82. Minute kann er allein auf das Lausanner Tor zulaufen, findet aber mit einem wenig überzeugenden Abschluss in Letica seinen Meister. 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