Im rotblauen Kader hat sich in diesem Sommer einiges getan. Kaderplaner Philipp Kaufmann kündigte am Freitag an, dass nun Ruhe einkehren soll.

Jetzt sei der Kader komplett, teilte FCB-Kaderplaner Philipp Kaufmann am Freitag an einer Medienkonferenz mit. Zwar sei ein Abgang eines wichtigen Spielers solange das Transferfenster offen ist nie ganz auszuschliessen, aber es werde im restlichen Verlauf dieses Sommers sicherlich keine Massenabgänge mehr geben.

Noch kein Angebot für Cabral

Der grösste Wechselkandidat beim FCB ist Stürmer Arthur Cabral. Doch auch um den Brasilianer sei es bisher ruhig, sagt Philipp Kaufmann: «Stand jetzt haben wir für ihn noch kein Angebot erhalten. Aber klar, mit solchen Leistungen und Toren wie gegen Partizani ist es auch logisch, dass er sich in die Bücher einiger Vereine spielt. Aber Arthur fühlt sich sehr wohl bei uns», so der Kaderplaner.

Falls der FCB Cabral aber doch noch ziehen lassen muss, wäre der Club vorbereitet: «Wenn es soweit kommen würde, wäre für Ersatz gesorgt.»

Noch mehr Prozente aus der Talentförderung rausholen

Ein anderes grosses Thema in diesem Sommer war und ist der Nachwuchs. Die Talentförderung soll noch etwas effektiver werden, sagt Kaufmann: «Wir haben intern definiert, dass die Schleuse von Spielern, die aus dem eigenen Nachwuchs und auch von extern kommen, wieder enger werden muss. Das heisst, wenn sie in der ersten Mannschaft sind, müssen sie auch eine realistische Chance auf Einsatzzeit in den nächsten Monaten haben.»

Vor allem in der momentanen Situation mit mehreren englischen Wochen am Stück ist es für junge Spieler nicht immer einfach. Sie sind zwar in der ersten Mannschaft dabei, aber für die Entwicklung der Spieler macht es oft mehr Sinn, wenn sie dann in der U-21 trainieren und einen sauberen Wochenplan haben.

Diese Meinung teilt auch Cheftrainer Patrick Rahmen: «Wenn wir jetzt die nächsten sechs Wochen anschauen, werden die jungen Spieler in ihrer Förderung nicht so betreut werden können wie ich mir das vorstelle und es eigentliche sein sollte». Rotblau hat in dieser Transferperiode den einen oder anderen jungen Spieler aus dem Ausland verpflichtet. Das bedeute aber nicht, dass man ausländische Spieler dem eigenen Nachwuchs vorziehe, betont Rahmen: «Es ist mir ein grosses Anliegen und auch wichtig, dass unsere Talente weiter gefördert werden und auch ihre Möglichkeit bekommen werden».

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