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FCB ist nicht mehr Leader

Leistungsabfall ohne Shaqiri – FCB spielt in Luzern unentschieden

Nach solider erster Halbzeit gibt der FC Basel beim Tabellen-Dritten Luzern eine Führung aus der Hand und kommt nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

In Halbzeit eins kontrollierte der zwischenzeitliche Leader der Super League das Spielgeschehen und ging nach einem Abwehrfehler von Knezevic durch Traoré in Führung (41.). Nach der Pause kippte das Spiel, Luzern kam vermehrt zu Torchancen und schliesslich zum verdienten Ausgleich, ausgerechnet durch Knezevic, Unglücksrabe beim 0:1 (78.).

Mitentscheidend dafür, dass Rotblau die Kontrolle nach dem Wiederanpfiff aus der Hand gab, könnte die zur Pause durchgeführte Auswechslung von Xherdan Shaqiri gewesen sein. Der Topscorer machte zwar in Durchgang eins nicht gerade ein überragendes Spiel, doch seine Präsenz schien dem FCB in Halbzeit zwei deutlich zu fehlen. Die Auswechslung Shaqiris soll lediglich eine Vorsichtsmassnahme aufgrund muskulärer Probleme gewesen sein.

Da der FC Basel in der Zentralschweiz Punkte liegen liess, ist Servette Genf dank eines 3:1-Siegs beim FC Zürich neuer Leader der Super League, der FC Basel befindet sich nun mit zwei Zählern weniger auf Rang zwei. (bsc)

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18:25 Uhr

Schluss in Luzern! Der FC Luzern und der FC Basel trennen sich 1:1-unentschieden. Eine kurze Zusammenfassung des Spiels folgt in Kürze.

18:23 Uhr

…und sie beträgt drei Minuten. Danach ist Schluss in der Swisspoarena, noch immer steht es 1:1.

18:18 Uhr

Fabio Celestini tätigt seinen letzten Wechsel des Tages, der FCB-Trainer bringt Neuzugang Metinho für Anton Kade.

18:14 Uhr

Villiger ersetzt Klidjé.

18:09 Uhr

Knezevic gleicht aus! Ausgerechnet Knezevic, der Unglücksrabe beim 0:1, bringt hier seine Mannschaft zurück ins Spiel! Ähnlich wie bei Knezevics Fehler geht auch seinem Treffer eine unglückliche Abwehraktion voraus. Der FCB hätte mehrfach die Chance zu klären gehabt, vertendelt dann jedoch den Ball im eigenen Strafraum. Innenverteidiger Knezevic kommt an den Ball und schliesst unhaltbar in Stürmer-Manier ab.

Damit belohnen sich die Luzerner für ihre Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit – und die Basler erhalten die folgerichtige Quittung für eine passive Leistung in Durchgang zwei.

18:07 Uhr

Mendes steigt gegen Beloko überhart in den Zweikampf und kassiert seine 6. Gelbe Karte der Saison.

18:05 Uhr

Karweina und Ottiger kommen für Rrudhani und Owusu in die Partie.

17:59 Uhr

Adjetey kommt für Barisic in die Partie.

17:57 Uhr

Beloko und Grbic ersetzen Winkler und Spadanuda beim FCL.

17:54 Uhr

Fabio Celestini tätigt zwei weitere Wechsel: Otele und Mendes kommen positionsgetreu für Traoré und Rüegg.

17:51 Uhr

Mittlerweile wurde kommuniziert, dass es sich bei der Auswechslung von Xherdan Shaqiri um eine reine Vorsichtsmassnahme handelte. Scheinbar hätten den Angreifer muskuläre Probleme geplagt. Das dürfte also für diejenigen, die es mit dem FCB halten, erstmal für Erleichterung sorgen.

17:46 Uhr

Wieder tauchen die Zentralschweizer gefährlich im Basler Strafraum auf. Einen scharfen Schuss aus spitzem Winkel kann Hitz nur mit einer starken Parade entschärfen. Die Basler müssen nun langsam aufpassen, sich nicht allzu sehr von den Hausherren unter Druck setzen zu lassen.

17:42 Uhr

Die Hausherren kommen nun vermehrt zu Tormöglichkeiten. Dieses Mal ist es der Ex-FCB-Junior Levin Winkler, der zum Abschluss kommt. Die Luzerner zeigen sich in der Frühphase dieser zweiten Hälfte deutlich bemühter als in Durchgang eins.

17:39 Uhr

Die erste Tormöglichkeit der zweiten Hälfte gehört den Gastgebern: Klidjé zieht aus der Distanz ab, sein Schuss ist noch leicht abgefälscht, doch Hitz kann parieren.

17:38 Uhr

Der Ball rollt wieder in der Swisspoarena. Bei Basel gab es einen prominenten Wechsel: Gabriel Sigua ersetzt Topscorer Xherdan Shaqiri. Noch ist nicht klar, was der Grund für die vorzeitige Herausnahme des Basler Star-Spielers ist.

17:30 Uhr

Die Führung des FCB ist verdient. Der FC Luzern kam nur einmal gefährlich vor das Basler Tor und dabei beinahe zu einem Elfmeter, Schnyder entschied jedoch, dass Barisic im Zweikampf mit Owusu den Ball gespielt hatte. Danach kam der FCB vermehrt zu aussichtsreichen Torgelegenheiten, von denen er eine kurz vor der Pause zum Führungstreffer verwertete: Nach einem fahrlässigen Ballverlust von Knezevic landete der Ball bei Bénie Traoré, der den Ball mit viel Gefühl ins lange Eck zirkelte (41.). In der Folge hätte der FCB durch Carlos gleich zweimal erhöhen können, verpasste jedoch die Chance, mit einer komfortablen Zweitore-Führung in die Kabine zu gehen.

17:22 Uhr

Schnyder bittet zum Pausentee, der FC Basel führt in Luzern mit 1:0.

17:18 Uhr

Carlos hat kurz vor der Pause die Gelegenheit, nachzulegen. Nach einer Ecke kommt er zentral vor dem Tor zum Schuss, verzieht jedoch leicht und der Ball landet über dem Tor.

17:13 Uhr

Traoré bringt die Gäste in Führung! Luzerns Verteidiger Knezevic vertendelt im eigenen Strafraum den Ball, der bei Traoré landet. Der Ivorer macht das dann jedoch stark und schlenzt den Ball technisch anspruchsvoll in die lange Ecke, Loretz ist ohne Abwehrchance.

17:08 Uhr

Kevin Carlos und Anton Kade lassen gleich beide die Chance zur Führung liegen. Nach herrlicher Drehung schliesst Carlos zunächst ab, Loretz lässt unglücklich nach vorne abprallen zu Kade, der den Ball mit voller Wucht an die Latte hämmert. Von da aus hat Loretz Glück, dass das Spielgerät von seinem Rücken aus nicht im Tor, sondern in seinen Armen landet. Das hätte die Führung für die Gäste sein müssen!

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Mit einem weiteren Sieg im Heimspiel gegen Yverdon würde sich die Mannschaft von Fabio Celestini unabhängig vom Abschneiden der Konkurrenz eine gute Ausgangslage für die Meisterrunde schaffen.Ein anderes Thema, was im Vorfeld der Partie für grosse Diskussionen sorgte, war die Sperre des Sektor D Parkett und damit der geplante Ausschluss der Muttenzerkurve. Dies wurde als Reaktion auf die Schlägerei in Zürich nach dem Klassiker von letzter Woche von den Behörden beschlossen. Die Muttenzerkurve kündigte aber bereits am Freitagmorgen an, dass es vor dem Spiel eine Tauschbörse geben wird, an dem Saisonkartenbesitzer vom D-Parkett ein Ticket für einen anderen Sektor erwerben können.Das SpielEs läuft die 15. Minute, als Metinho allein vor Yverdon-Goalie Paul Bernardoni zum Abschluss kommt, doch am Innenpfosten scheitert. Rund eine Minute später ist es erneut der Brasilianer, der für Philip Otele auflegen kann. Oteles platzierter Schlenzer findet über den Pfosten den Weg ins Netz. Danach dauert es nicht lange, bis der FC Basel seine Führung ausbauen kann. In der 28. Minute bekommt Shaqiri den Ball von Bénie Traoré in den Lauf zugespielt und verwandelt alleine vor Bernardoni souverän. Nur zwei Minuten später sind es die gleichen beiden FCB-Spieler, die im Zusammenspiel den Spielstand auf 3:0 erhöhen. Mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte überspielt Shaqiri die ganze Yverdon-Defensive, Traoré bleibt eiskalt und trifft zum ersten Mal seit Ende März wieder. Allerspätestens in der 38. Minute sorgt der Ivorer mit einem Schuss ins nahe Eck für die Vorentscheidung. Wieder ist Shaqiri Assistgeber. Das 4:0 ist die höchste FCB-Führung zur Halbzeitpause seit dem 6:1 Erfolg gegen den FC Sion am 1. August 2021. Damals betrug das Pausenresultat gar 5:0.Auch nach Wiederanpfiff der Partie starten die Basler druckvoll und mit viel Spielfreude. Dies lässt sich beispielsweise beim 5:0 in der 56. Minute erkennen, als Shaqiri den Ball bei einem Doppelpass auf Otele per Hacke weiterleitet und so seinen dritten Assist des Spiels verbuchen kann. Yverdon wird erst ab der 70. Minute noch gefährlich. Zweimal verhindert die Querlatte einen Gästetreffer.St.-Jakob-Park. – 24‘254 Zuschauende. – SR Dudic.Tore: 16. Otele (Metinho) 1:0. 27. Shaqiri (Traoré) 2:0. 30. Traoré (Shaqiri) 3:0. 37. Traoré (Shaqiri) 4:0. 56. Otele (Shaqiri) 5:0.FCB: Hitz; Mendes, Adjetey, Vouilloz, Schmid; Avdullahu (58. Leroy), Metinho; Traoré (68. Soticek), Shaqiri (76. Sigua), Otele (58. Kade); Ajeti (58. Carlos).Yverdon: Bernardoni; Marques, Picccini (60. Tijani), Legowski, Kongsro; Esteves (46. Tasar), Cespedes (60. Núñez), Baradji, Aké; Marchesano (75. Komano), Grodem (46. Teixeira).Bemerkungen: FCB ohne van Breemen (verletzt), Barisic (im Aufbau), Cissé und Rüegg (beide angeschlagen). Ersatzbank FCB: Salvi, Baró, Fink, Akahomen. Verwarnungen: 6. Céspedes, 25. Piccini, 44. Legowski, 66. Tijani, 68. Núñez, 82. Sigua, 86. Kongsro (alle wegen Foulspiel) – 15. Pfostenschuss Metinho. 73. Lattenschuss Legowski. 85. Vouilloz lenkt Schuss von Komano an die Latte.Die TaktikDer Basler Cheftrainer wechselt in der Startformation nur selten, solange es sportlich gut läuft und keine Verletzungen oder Sperren vorliegen. Deshalb ist es wenig überraschend, dass Fabio Celestini mit denselben elf Spielern wie schon in den vergangenen drei Partien beginnt. Auch der Formation des 4-2-3-1 bleibt Celestini im Spiel gegen Yverdon treu. Ein Mal mehr weiss diese Startelf zu überzeugen, auch weil sich Shaqiri und Traoré auf der Position des Zehners und des rechten Flügels immer wieder abwechseln, was dem FCB-Spiel Variation verleiht. Paolo Tramezzani lässt seine Equipe in einem 3-5-2 auflaufen. Die Offensive kann erst in der zweiten Hälfte im Ansatz gefährlich werden und die Westschweizer Verteidigung findet mit ihrer Manndeckung mehrfach kein Mittel gegen die Läufe in die Tiefe der schnellen FCB-Angreifer. Auch der Doppelwechsel nach der ersten Halbzeit lässt die Gäste nicht wesentlich besser ins Spiel finden.Der AufregerWer an diesem Montagnachmittag den St.-Jakob-Park betritt, reibt sich beim Blick ins Stadion verwundert die Augen: Das D-Parkett bleibt zwar aufgrund der von den Behörden verhängten Kurvensperre leer, am Zaun hängt ein Banner mit der Aufschrift «Was uns sött spalte, vereint uns nur no mee!». Doch die Muttenzerkurve hatte sich einfach in den Sektor B umplatziert, um ihre Mannschaft von dort aus zu unterstützen.Was folgte, war ein zwar nicht ganz im Einklang tönender, aber lauter Wechselgesang über das gesamte Spielfeld zwischen dem D-Balkon und dem B-Parkett während der Partie. Zu dieser speziellen Atmosphäre sagt Dominik Schmid nach dem Spiel: «Es war ungewohnt, aber die Kurve hat das ein Mal mehr überragend gemacht. Ich hoffe aber natürlich, dass sie im nächsten Match wieder auf der richtigen Seite sind».Ungewohntes Bild: die Muttenzerkurve im Sektor B.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Das muss besser werdenWenn man die erste Halbzeit betrachtet: nichts. Im zweiten Durchgang schalten die Basler dann einen Gang zurück und bieten nicht mehr dasselbe Spektakel wie zuvor, Yverdon bekommt ab der 70. Minute einige gute Tormöglichkeiten. Aber der FCB spielt insgesamt so souverän und nutzt seine Chancen so effizient, dass man zum Schluss kommen muss: Das war ein nahezu meisterlicher Auftritt.Das sagt der Trainer«Ich bin im Moment ein sehr glücklicher Trainer», sagt Fabio Celestini nach der Partie. Besonders gefällt dem FCB-Trainer, dass seine Mannschaft jedes Spiel wie ein Final angehe, egal ob gegen Lugano, den Klassiker gegen den FC Zürich oder heute gegen Yverdon: «Die Spieler haben verstanden, was es heisst zu kämpfen», so Celestini.Mit Aussagen über einen möglichen Meistertitel hält er sich aber weiterhin zurück: «Unser Fokus gilt voll und ganz dem Cupspiel gegen Lausanne».So geht es weiterWeil Servette gegen Luzern 2:1 gewinnt, bleibt der Vorsprung des FCB auf die zweitplatzierten Genfer bei sechs Punkten. Während der Ligabetrieb am nächsten Wochenende pausiert, steht für den FCB am Sonntag der Cup-Halbfinal gegen Lausanne-Sport auf dem Programm. Am Wochenende des 3. und 4. Mai steht das erste Spiel der Meisterrunde an. Auf wenn der FCB dann trifft, ist noch offen, wird aber zeitnah von der Liga mitgeteilt.Der FC Basel gegen YverdonDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosYomo Isler ist Praktikant bei der Basler Zeitung. Er schloss 2024 die Matura am Gymnasium am Münsterplatz ab und ist seit Februar 2025 als Praktikant bei der BaZ tätig.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare