Die Partie zwischen dem FC Basel und dem FC Sion vom kommenden Sonntag muss aufgrund mehrerer positiver Corona-Tests bei den Wallisern verschoben werden.

Schon wieder muss ein Spiel des FC Basel verschoben werden. Nachdem bereits die Partien gegen den FC Zürich und Lausanne-Sport aufgrund positiver Corona-Tests auf Seiten von Rotblau verschoben werden mussten, ist diesmal der FC Sion der Grund.

Am vergangenen Freitag stellten sich bei den Wallisern von 45 Tests ganze 22 als positiv heraus, darunter 13 Tests von Spielern. Die Walliser waren erst Ende letzter Woche aus ihrer zehntägigen Quarantäne zurückgekommen, nun wiederholt sich das Ganze bereits wieder. Deshalb beantragten die Walliser nun auch die Verschiebung von ihrem Spiel am kommenden Sonntag gegen den FCB.

Ebenso offiziell abgesagt ist die Super-League-Partie vom Sonntag zwischen Vaduz und Servette.

Die Super-League versinkt im Corona-Chaos

Mittlerweile gab es bei fast jedem Super-League Club positiv getestete Spieler. Nach dem Ergebnis musste bislang meist die ganze Mannschaft in Quarantäne und somit werden Woche für Woche Spiele verschoben. Aktuellstes Beispiel ist das vergangene Wochenende: Von ursprünglich fünf angesetzten Partien konnte nur eine ausgetragen werden (FC St. Gallen vs. FC Basel). Diese Verschiebungen führen nun langsam zu einem Chaos.

Kein Spielrhythmus für Rotblau

Während der FC St. Gallen momentan als einziges Team alle Spiele bestreiten konnte (6), haben fünf Teams bereits zwei Spiele weniger, darunter auch der FCB. Rotblau kann zwar Stand jetzt, die Partie gegen den FC Zürich am Mittwoch nachholen, jedoch fällt die Partie vom kommenden Sonntag gegen Sion wieder ins Wasser.

Danach ist bereits wieder Nati-Pause, sprich nach dem Auswärtsspiel in Zürich hat Rotblau mindestens zweieinhalb Wochen keinen Ernstkampf mehr. So wird es natürlich schwierig in einen Rhythmus zu kommen.

Liga will Änderung vornehmen

Die Liga will nun reagieren, dass die Super League nicht komplett im Chaos versinkt. Die Lösung sollte eine Lockerung in der Quarantäne-Regel sein, ganz nach dem Vorbild Österreich. Auch bei unseren Nachbarn verzeichnen zwar einige Clubs immer wieder positive Corona-Fälle, jedoch gab es dort bislang noch keine Spielverschiebungen, da die Teams nie ganz in Isolation geschickt wurden.

Die positiv getesteten Spieler müssen in Quarantäne, dem Rest des Teams wird zwar Quarantäne verordnet, jedoch dürfen sie punktuell an Mannschaftstrainings und Wettkämpfen teilnehmen. Die Voraussetzung dafür ist ein negativer Test vor jedem Spiel und die Spieler dürfen ihr Zuhause nur für die Trainings und die Spiele verlassen.

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