FCB-Goalie Marwin Hitz: «Der Klub hat sich weiter professionalisiert»

Dieser Artikel wurde von BZ publiziert.

FCB-Goalie Marwin Hitz: «Der Klub hat sich weiter professionalisiert»

Nach seiner Vertragsverlängerung spricht FCB-Keeper Marwin Hitz über die Gründe für seinen Verbleib, wieso der Klub wiedererstarkt ist und wieso ihm manchmal eine gewisse Überzeugung fehlt. Ausserdem beantwortet der 37-Jährige die Frage, ob es sein letzter Vertrag im Profifussball ist.

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Nach Anfangsschwierigkeiten ist der FC Basel für Marwin Hitz zum Herzensklub geworden.

Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

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Marwin Hitz, haben Sie sich anlässlich der Vertragsverlängerung beim FC Basel bis 2026 irgendetwas gegönnt?

Marwin Hitz: Nein, eigentlich nicht. Ich war am Sonntag nach dem 4:1 gegen Sion auch allein zu Hause, da die Familie in den Skiferien ist. Aber ich habe das Trikot von der Vertragsunterschrift mit der Aufschrift «2026» mit nach Hause genommen und vor ihrer Abreise noch drapiert. Ich war gespannt, ob die Kids die Botschaft verstehen. Und das haben sie.

Ihre Kinder sind elf, neun und vier Jahre alt. Würden Sie gerne mit in die Skiferien oder sind Sie froh, dass Sie eine Woche Ihre Ruhe haben?

Natürlich wäre ich gerne dabei, das ist als Familienvater ja klar. Wegen solcher Dinge war das mit der Vertragsverlängerung auch in der Familie ein Thema. Denn die Urlaube und die Wochenenden kommen während der Karriere ganz klar zu kurz.

Sie sagten, Ihre Familie habe mitentschieden. Wie sahen diese Diskussionen aus?

Mit meiner Frau habe ich schon länger die Vereinbarung getroffen, dass im Sommer 2025 Schluss ist. Doch als Daniel Stucki (FCB-Sportdirektor, Anm. d. Red.) im Herbst auf mich zukam, merkte ich schnell, dass ich gerne noch ein Jahr anhängen möchte. Aus den Gesprächen mit meinen Kindern spürte ich, dass sie es auch extrem schade fänden, wenn ich jetzt aufhören würde. Sie geniessen es, Papa im Stadion zu sehen. Also holte ich sie ins Boot und konnte auch meine Frau von unserem Plan überzeugen. (Lacht.)

Haben Sie den neuen Vertrag selbst ausgehandelt?

In Dortmund habe ich meine letzte Vertragsverlängerung selbst ausgehandelt. Aber ich hatte nun das Gefühl, dass es eigentlich besser ist, wenn mein Berater als Puffer dazwischen sitzt. Wenn über Zahlen geredet wird, kann man eine Beziehung auch kaputtmachen.

Sie besitzen in der kommenden Saison eine Zu-Null-Prämie. Dürfen wir davon ausgehen, dass der neue Vertrag leistungsbezogener ist?

Auch mein alter Vertrag war leistungsorientiert, aber davon habe ich bisher eher wenig profitiert. (Lacht.) Bei der Unterschrift damals bin ich aber auch davon ausgegangen, dass es dem Klub besser laufen würde. Im neuen Vertrag ist noch ein bisschen detaillierter aufgelistet, für welche Leistungen es Sonderprämien gibt.

Im Gegenzug gibt es etwas weniger Fixlohn.

Das liegt auf der Hand. (Schmunzelt.)

Gerade in dieser Saison kann sich Marwin Hitz immer wieder auszeichnen. Hier hält er den Penalty von Joel Schmied im Cup-Achtelfinal gegen Sion.

Gerade in dieser Saison kann sich Marwin Hitz immer wieder auszeichnen. Hier hält er den Penalty von Joel Schmied im Cup-Achtelfinal gegen Sion.

Bild: Marc Schumacher / freshfocus

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Sie sagten einmal, das Ausland wäre für Sie auch noch eine Option gewesen. Italien beispielsweise. War das nun kein Thema mehr?

Wir haben wirklich, bevor der FC Basel auf mich zukam, nicht über eine Verlängerung meiner Karriere nachgedacht. Erst im Anschluss machten wir uns Gedanken. Angebote für einen 37-jährigen Torhüter kommen, wenn überhaupt, erst im Frühling. Ob es mir nach der Karriere fehlen wird, dass ich nie in Italien gespielt habe, kann ich heute nicht sagen.

Wenn Sie verletzungsfrei bleiben, haben Sie im Sommer 2026 für keinen Klub mehr Spiele bestritten als für den FC Basel. Was bedeutet Ihnen der FCB?

Es ist ja bekannt, dass wir nicht den einfachsten Start hatten. Dabei kam ich mit so viel Energie und Freude wie kaum je zuvor zu einem neuen Klub. Schliesslich hatte ich den Schritt aktiv weg von Dortmund und hin zum FCB gewählt. Ich wusste also, dass der FCB der letzte Verein meiner Karriere sein dürfte. Doch die anfängliche Abneigung gegen mich persönlich und die sportlichen Probleme in der Liga waren keine einfache Situation. Auch privat war es nicht einfach, da meine Familie im Thurgau wohnte und die Kinder dort zur Schule gingen in einem Umfeld, das nicht unbedingt FCB-affin ist. Aber die Situation hat uns als Familie zusammengeschweisst. Und auch in Basel, wo wir fast jedes Wochenende und in den Schulferien zusammen sind, haben wir unterdessen viele Bekanntschaften gemacht, denen dieser Verein echt am Herzen liegt, deren Leben sich um den Klub dreht. Das motiviert.

Ist der FCB unterdessen Ihr Herzensklub?

Mit solchen Liebesbekundungen muss man immer aufpassen, zumal ich nicht weiss, wo ich nach der Karriere arbeiten werde. Denn unsere Homebase wird die Ostschweiz bleiben. Aber momentan macht es wieder extrem viel Spass, und ja: Der FC Basel ist schon zu einem Herzensverein für mich geworden.

Welche Ziele verfolgen Sie bis zum Karriereende?

Ich will mithelfen, dass die Entwicklung, die wir genommen haben, weitergeht. Wir haben in den letzten vier Spielen gesehen, dass es auch wieder Rückschritte gibt, nachdem wir kurz Erster waren. Aber diese sind kleiner geworden, und gegen Sion ist uns eine gute Reaktion gelungen.

Sie weichen aus.

Natürlich habe auch ich Träume. Ich sagte ja bei meinem Antritt hier, dass ich gerne Titel mit dem FCB gewinnen würde. Aber jetzt ist der falsche Zeitpunkt, erneut darüber zu sprechen.

Wird auch in der Kabine nicht über mögliche Titel gesprochen?

Nein, es besteht keine Notwendigkeit. Man spürt, dass die Mannschaft hungrig ist und Spiele gewinnen will. Dass sich jeder weiterentwickeln und auf dem Platz stehen will. Das war in den letzten Jahren nicht immer so, da gab es Spieler, die vielleicht froh waren, nicht zu spielen. Die jetzige Entwicklung aber gibt Anlass zur Freude. Natürlich ist etwas möglich, aber die Liga ist so eng. Wenn wir zweimal verlieren, sind wir plötzlich wieder Sechster. Deshalb ist es zu früh, das Saisonziel nach oben zu korrigieren.

Gab es Schlüsselmomente, die dem Verein aus Ihrer Sicht geholfen haben, innert eines Jahres vom Ende an die Spitze der Liga zu springen?

Schon in der Vorbereitung habe ich gemerkt, dass mit dem neuen Staff und den neuen Spielern wieder ein anderer Wind weht. Das 6:0 in Genf war dann für alle die Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Vor allem aufgrund der Art und Weise, wie wir da gespielt haben. Der Klub hat sich weiter professionalisiert. Und das Team, das vor einem Jahr noch eine schwierige Situation zu meistern hatte, wuchs zusammen. Auch die harten Entscheidungen, welche der Verein getroffen hat, ergaben in meinen Augen Sinn.

Inwieweit hat sich Ihre Rolle im Team, auch durch die Abgänge Ihrer Freunde Michael Lang und Fabian Frei, in dieser Saison verändert?

Durch die neue Struktur habe auch ich jetzt eine andere Verantwortung. Mit Xherdan Shaqiri ist natürlich noch ein Spieler dazugekommen, der eine absolute Führungspersönlichkeit ist. Er weiss, wie man Erfolg hat und lebt das tagtäglich vor. Er trainiert trotz seiner 33 Jahre Vollgas. Das sehen auch die Jungen und nehmen sich an ihm ein Beispiel. Gerade für die Offensivspieler ist er ein Vorbild.

Dirigiert das Team von hinten: Marwin Hitz. –> <!–>

Dirigiert das Team von hinten: Marwin Hitz.

Bild: Pascal Muller/Freshfocus / freshfocus

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Welche Rolle hat Trainer Fabio Celestini am Erfolg?

Er hat sicher auch einen grossen Anteil. Er ist viel klarer geworden darin, was er verlangt. Hätte er vergangene Saison schon so viel gefordert, hätte uns das wohl überfordert. Aber langsam entwickeln wir unser Spiel nach seinen Wünschen. Das funktioniert gut.

Wie oft sind Sie bei ihm im Büro und diskutieren gewisse Dinge?

Nicht oft, aber immer wieder mal. Wichtig war auch, dass er mit einigen Personalentscheidungen im Staff für eine Professionalisierung gesorgt hat. Zum Beispiel im Athletiktraining oder bei der Ernährung.

Waren Sie diesbezüglich zu Beginn Ihrer Zeit in Basel etwas geschockt, gerade im Vergleich zu dem, was Sie aus der Bundesliga gewohnt waren?

Das Essen war von Anfang an okay, auch wenn man die Ernährung dann phasenweise etwas schleifen liess. Es ist natürlich immer die Frage, was der Verein ausgeben kann und will. Aber ich finde: Wenn man etwas macht, dann sollte man es richtig machen. Gewisse Dinge, die seit dieser Saison bei uns neu sind, müssten Standard sein. Was die Denkweise von gewissen Spielern hier im Vergleich zur Bundesliga angeht, dachte ich aber schon ein paar Mal: Ui.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Das möchte ich nicht vertiefen. Was ich aber sagen kann: In Dortmund, meine letzte Station vor dem FCB, lief auch nicht immer alles perfekt. Aber du hast trotzdem immer wieder besondere Charaktere. Jude Bellingham zum Beispiel, der war damals erst 17 und hat jeden Tag 100 Prozent gegeben. Auch wenn er nicht gespielt hat. Diese Denkweise würde ich gerne auch in der Schweiz öfter sehen.

Beim FCB ist vieles besser geworden. Wo aber muss sich das Team noch verbessern?

Ich habe das Gefühl, dass wir schwierige Phasen im Spiel zu einfach akzeptieren. Da müssen wir besser verteidigen. Wir schenken dem Gegner ab und an noch zu unglücklich Tore. Gegentore, die nicht immer verdient sind. Es gibt Standards, die schwer zu verteidigen sind. Die muss man akzeptieren. Aber andere Gegentore wie zuletzt gegen Sion oder auch Lugano sind vermeidbar. Ausserdem müssen wir einfach mehr an unsere Stärken glauben. Ich will nicht sagen, dass wir arrogant sein sollen. Aber wir könnten mehr von uns überzeugt sein.

Anfang November wurde Marwin Hitz (Mitte) – hier mit FCB-Sportdirektor Daniel Stucki (links) und FCB-Boss David Degen (rechts) – für seine 100 Einsätze für Basel geehrt. Mittlerweile hat er 108 Spiele für den FCB absolviert.

Anfang November wurde Marwin Hitz (Mitte) – hier mit FCB-Sportdirektor Daniel Stucki (links) und FCB-Boss David Degen (rechts) – für seine 100 Einsätze für Basel geehrt. Mittlerweile hat er 108 Spiele für den FCB absolviert.

Bild: Freshfocus

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Eine Statistik unterstützt Ihre These. Der FCB lässt in der Liga die viertmeisten Schüsse zu, obwohl er die beste Defensive hat.

Sehen Sie, wir können defensiv noch zulegen. Und aufgrund dieser Statistik ist es umso schöner, dass wir so wenige Gegentore bekommen. Aber ich weiss auch, dass man gewisse Sachen nicht beeinflussen kann und es nicht nur an meiner Leistung liegt. Da ist auch Glück dabei.

Es steht eine englische Woche bevor mit Duellen gegen direkte Konkurrenten. Wird man danach wissen, wo der FCB wirklich steht und ob er zu Recht auf Rang zwei ist?

Es ist so eng, dass man sagen muss, dass Platz eins bis sechs fast ein und dieselbe Position ist. Darum sage ich: Wir stehen sicher zu Recht unter den ersten Sechs.

Die Schweizer Liga ist gemäss Punkteschnitt des Leaders die schwächste Liga Europas. Man könnte Sie aber auch als die ausgeglichenste Liga betrachten. Wie beurteilen Sie das Niveau?

Ausgeglichenheit ist oft ein Zeichen von Qualität, weil niemand durchmarschiert. Viele Vereine haben sich in den letzten Jahren verbessert und viele bewegen sich auch finanziell auf ähnlichem Niveau. Da ist nur YB als Spitzenklub wegen der Champions League noch auf einer anderen Ebene. Aber die besten Schweizer Spieler verteilen sich inzwischen auf mehrere Vereine.

Hand aufs Herz: Wer steht am Ende oben?

Da enthalte ich mich aktuell lieber.

Sprechen wir über die Zeit nach der Karriere. Wenn Sie wählen müssten, wofür würden Sie sich als künftige Beschäftigung entscheiden: Kita-Mitarbeiter, Trainer, Berater, Immobilienmakler oder Hausmann?

Das klingt eigentlich alles gut, bis auf die Option Trainer. Dafür bin ich schon zu alt. Da hätte ich früher anfangen müssen. Aber es ist ebenfalls ein sehr spannender Job. Eine Mischung aus allem wäre gut. Je zu einem Viertel. (Lacht.) Ich weiss allerdings, dass man nicht zu viele Dinge gleichzeitig anreissen sollte. Eine abwechslungsreiche zweite Karriere finde ich aber spannend. Auch der Lehrer-Job würde mich interessieren.

Sie wollen ohnehin erst einmal drei bis sechs Monate gar nichts mit Fussball machen, wenn die Karriere zu Ende ist, oder?

Das ist nicht in Stein gemeisselt. Aber es ist das Beste, um Distanz zum Fussball zu bekommen. Einfach mal einen Arzttermin in zwei Monaten festzulegen oder Ferien lange im Voraus planen zu können – das ist im Fussball kaum möglich. Oder sich einfach auch mal am Wochenende langweilen zu können, das gehört dazu. Das wäre auch mal wieder schön. Für eine gewisse Zeit natürlich nur.

Sie wünschen sich Freiheit.

Genau. Viele Menschen haben keine Freiheit und sind fremdgesteuert, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Aber im Fussball ist das noch ein bisschen extremer. Normalerweise kann man in einem Job auch mal selbst entscheiden, wann man frei nimmt. An einem Freitag zum Beispiel.

Gibt es für Sie, gerade auch aufgrund des Alters und der Belastung, die Möglichkeit, ein halbes Training auszulassen?

Klar, im Alter muss man besser haushalten. Aber ich mache alles mit. Ich will immer auf dem Platz stehen. Ich pausiere nur, wenn ich wirklich verletzt bin. In der Vorbereitung gibt es vielleicht Momente, in denen man die zweite Trainingseinheit des Tages nicht mitmacht, weil es zu viel Belastung wäre. Mit zunehmendem Alter sind die Einheiten eher kürzer und intensiver geworden. Und wir versuchen auch, das einigermassen einzuhalten, damit ich nicht mehr eine Stunde und 45 Minuten auf dem Platz stehe und vorher schon Krafttraining gemacht habe.

In Wolfsburg und Dortmund werden aber so einige Altstars hin und wieder ein Training ausgelassen haben.

Nicht nur eines. (Lacht.) Aber das war bei mir noch nie der Fall.

Sie machen privat auch noch Dinge, um Ihr Leistungsvermögen zu steigern. Stichwort Yoga.

Ja, das mache ich seit Jahren. Ich ernähre mich auch gesund. Ich werde auch oft ausgelacht, weil ich früh ins Bett gehe. Aber das tut mir gut.

Inwiefern hilft Yoga Ihnen?

Ich habe ein gutes Körpergefühl und merke, dass es mir und meinem Körper guttut. Man muss viel dafür tun, um in der Welt des Fussballs lange bestehen zu können. Mir ist es wichtig, nicht nur auf dem Platz zu stehen, sondern ich möchte auch Teilnehmer am Spiel sein können.

Tüfteln Sie selbst aus, dass Dinge wie Yoga Ihnen guttun, oder haben Sie noch einen externen Coach?

Vieles mache ich selbst, aber ich habe auch einen sehr guten Torwarttrainer, dem ich vertraue. Gabriel Wüthrich steuert mich optimal, weil er sich in verschiedenen Richtungen auskennt: physisch, mental, was das Training der Augen angeht. Er ist extrem gut. Allwissend fast, würde ich sagen. (Lacht.)

Der «fast allwissende» FCB-Goalietrainer Gabriel Wüthrich. –> <!–>

Der «fast allwissende» FCB-Goalietrainer Gabriel Wüthrich.

Bild: Freshfocus

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Gibt es noch andere Dinge, die Sie nach der Karriere noch machen möchten? Ausser Italienisch zu lernen.

Ich koche gerne. Ich habe das Gefühl, ich kann auch schon gut kochen, aber das Kochen richtig verstehen, ohne immer ins Kochbuch schauen zu müssen – das finde ich spannend. Die Zusammenhänge zu verstehen, die einzelnen Zutaten und Kräuter, und wie man sie richtig kombiniert. Ich finde es immer interessant, wenn man etwas spielerisch, fliessend kann. Denn wenn ich etwas mache, will es auch gut machen. Darum bin ich bei den Sprachen hängen geblieben, weil ich da nicht weiterkam.

Haben Sie jemals gedacht, dass Sie so lange spielen könnten?

Ich hatte keine intensive Jugendzeit, habe meine Ausbildung gemacht und bin erst mit 20 Jahren ins Ausland. Daher dachte ich schon, dass ich lange spielen können werde, weil ich eine sehr schonende Jugend hatte, was die Trainingsbelastung und die Spielbelastung betrifft. Wenn ich mich damals mit den jetzigen Jungen vergleiche: Die sind alle mit 17 schon fertig austrainiert. Mit 19 hatte ich hingegen noch Babyspeck und war 5 Kilogramm schwerer als heute.

Gibt es die Möglichkeit, dass Sie in einem Jahr noch ein weiteres Jahr anhängen, oder ist das Ihr letzter, grosser Vertrag?

Wenn ich fit bleibe, der Verein mich weiterhin will und die Leistungen stimmen, will ich das nicht ausschliessen. Aber ich werde 2026 39 Jahre alt und da ist es schon wahrscheinlich, dass dann Schluss ist.

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