Der FC Basel konnte die Natipause nutzen, um die Batterien wieder aufzuladen. Nun bläst er mit neuem Elan zum Angriff auf die Meisterschaft.

Nicht alle FCB-Spieler konnten sich erholen. Ganze zehn Spieler waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Ihre Teamkollegen konnten aber in Basel den Kopf lüften. Nach einer anstrengenden Saison, fiel die Vorbereitung in die neue Spielzeit nur kurz aus. Und dann kam noch das strenge Startprogramm dazu. Alle drei Tage war der FCB im Einsatz.

Europa League-Out ist auch ein Vorteil

«Die freien Tage haben ihnen gut getan, auch was den Kopf betrifft», bilanzierte der FCB-Trainer Ciriaco Sforza. Es sei nicht zu unterschätzen, dass viele Spieler in der letzten Saison über 50 Spiele absolvierten. «Das sind Sachen, die nicht einfach spurlos vorbei gehen», sagte der Cheftrainer weiter.

Da der FCB in dieser Saison nicht in der Europa League vertreten ist, wird er nicht mehr so viele Spiele haben. Die gewonnene Zeit ermöglicht Ciriaco Sforza neue Möglichkeiten: «Natürlich waren alle enttäuscht, dass wir an diesem Donnerstagabend ausgeschieden sind. Aber es gibt auch Vorteile».

Meisterschaft ist das Wichtigste

Nun könne man ein neues «Fundament auf die Beine stellen». Jetzt habe man die Chance mit einer Frische, mit neuer Energie und mit neuen Zielen die «Meisterschaft zu attackieren». Nun könne man in Ruhe gezielt trainieren und spielen. Denn für den Cheftrainer ist klar: «Das wichtigste ist doch die Meisterschaft!»

Ciriaco Sforza sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg: «Ich spüre, dass jeder einzelne Spieler die Freude und der Wille hat, um das Ziel zu erreichen. Da geht jeder an seine Grenzen». Dennoch braucht diese Entwicklung seine Zeit. Nur weil in dieser Woche gut trainiert wurde, könne man nicht erwarten, dass am Sonntag schon alles perfekt läuft.

Trotzdem muss der FCB am Sonntag im Klassiker gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht im vierten Meisterschaftsspiel den zweiten Sieg einfahren. Gegen ein zuletzt schwächelnder FC Zürich darf der FCB auf keinen Fall verlieren.

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