Der FCB gewinnt den Klassiker gegen den FCZ mit 3:1. Zusätzlich war dieser auch ein Spitzenkampf. Erni Maissen und Gaetano Giallanza sprechen über diese Partie.

Gegen den FC Zürich glänzt der FC Basel vor allem mit Effizienz. Klar besser war der FCB nicht, das sieht auch Gaetano Giallanza so: «Es ist ein glücklicher Sieg für den FCB, aber das freut uns natürlich. Auch wenn YB das Nachholspiel gegen Lugano gewinnen würde, ist der FCB noch immer Leader, und das ist schön.»

Ähnlicher Meinung ist auch FCB-Experte Erni Maissen: «Das Wichtigste war das Resultat. Der FCB brauchte einmal mehr einen starken Heinz Lindner und auch das nötige Wettkampfglück. Aber jetzt muss man schauen, dass man wieder einmal ein Spiel hinbekommt, in dem man von Anfang an bis zum Schluss wieder dominiert.»

Es sei momentan auch ein bisschen jammern auf hohem Niveau, meint Giallanza: «Man darf nicht vergessen, dass es in den letzten drei Jahren komplett anders ausgesehen hat. Die Dominanz ist zwar noch nicht da aber wenn der FCB weiter gewinnt, dann gibt das auch einen gewissen Druck auf YB.»

Auch Erni Maissen weiss, dass man solche nicht einfachen Spiele auch zuerst einmal gewinnen muss. Das ist nicht selbstverständlich: «Die Art und Weise kann nicht immer hervorragend oder genial sein. Wenn du Spiele gewinnst, in denen es eigentlich nicht so läuft, dann bist du gut dabei. Denn wenn es gut läuft, dann gewinnst du ja so oder so», sagt Maissen.

Lindner zu Unrecht in Frage gestellt

Einmal mehr konnte sich FCB-Keeper Heinz Lindner auszeichnen und sein Team im Spiel halten. Von der Torwartfrage hält Gaetano Giallanza überhaupt nichts: «Für mich gibt es über den Torwart überhaupt keine Diskussionen. Ich weiss nicht, ob der FCB gegen den FCZ ohne Lindner gewonnen hätte.»

Auch Erni Maissen kann diese Diskussion nicht nachvollziehen: «Ob er jetzt mit dem Fuss perfekt ist oder nicht ganz perfekt ist, das ist auch nicht entscheidend. Wenn man das als Grund nimmt, dass Lindner nicht gut genug sei, dann kann ich nur darüber lachen.»

Der unschöne Abgang der Ärzte

Für Gesprächsstoff sorgte in den letzten Tagen auch die Entlassung des Ärzteteams, welches gegen den FCZ offiziell verabschiedet wurde. Erni Maissen kann vor allem die Art und Weise dieses Entscheids nicht nachvollziehen: «Ich finde das respektlos und fast etwas frech. Ich finde, dass man nie vergessen darf, was Felix Marti schon alles für den FCB getan hat und dann teilt man ihm diesen Entscheid einen Tag vor dem Auswärtsspiel in Qarabag mit. Das geht nicht.»

Auch Gaetano Giallanza hatte Felix Marti als Arzt. Den Entscheid kann er zwar akzeptieren, aber: «Den Wechsel muss man respektieren, doch die Art und Weise finde ich einfach schade. Wenn man so etwas zuerst durch die Medien erfährt, ist das nie ein gutes Zeichen. Die neue Führung wollte ja eigentlich genau solche Sachen vermeiden.

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