Der FC Basel holt im Auswärtsspiel gegen Lausanne-Sport mit einem 3:3 einen Punkt. Dies ist aus Basler Sicht das Optimum in einem spektakulärem Match.

Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Foulpenaltys nach rund einer halben Stunde waren, auf das Ganze gesehen, nichts als ein Intermezzo. Die Penaltys kamen auf ähnliche Weise zustande und wurden von Stjepan Kukuruzovic wie von Arthur Cabral souverän verwertet. Statt 1:0 hiess es jetzt 2:1. Bis dorthin mussten die Basler allerdings mehr als froh sein, dass sie nur mit einem Tor Differenz zurücklagen. Sie liessen sie die Waadtländer fast ohne Gegenwehr noch und noch zu gefährlichen Angriffen kommen. Nur einer davon führte zu einem Tor. Hicham Mahou erzielte es in der 10. Minute mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel, nachdem er Timm Klose anscheinend mühelos ausgespielt hatte.

Stocker und Cabral hervorragend

Erst ab der zweiten Halbzeit schienen die Basler den Kampf auch körperlich anzunehmen. Lausanne hatte jedoch bis zuletzt mehr Torchancen – und die wesentlich besseren. Allein Stürmer Evann Guessand verpasste das beruhigende 3:1 in mehreren Szenen. Ein schwerer Fehler in der Waadtländer Defensive ermöglichte es dem Passgeber Valentin Stocker und dem neuerlichen Torschützen Arthur Cabral, allein aufs Tor zu ziehen und abzuschliessen. In umgekehrter Zusammenarbeit hatten die beiden auch auf das 2:3 kurz vor Schluss eine Antwort parat. So sind den die persönlichen Bilanzen der beiden brillant: zwei Tore und ein Assist für Cabral, ein Tor, ein Assist und ein herausgeholter Penalty für Stocker.

Patrick Rahmen ist auch nach seinem vierten Einsatz als Basler Cheftrainer ungeschlagen. Aber in mancher Hinsicht war der Match in Lausanne ein weiterer Schritte in das bescheidene Mittelmass, das die Basler unter Ciriaco Sforza ausgezeichnet hatte.

Die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini berief sich auf ihre Stärke im neuen Stadion La Tuilière. Die Waadtländer haben aus den letzten sieben Heimspielen fünf Siege und ein Remis geholt.

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