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In Basel ist wieder FCB-Euphorie. Zu Recht? «Na ja!»

In Basel ist Euphorie, Fussball-Euphorie, FCB-Euphorie. Mal wieder. Hat es so auch lange nicht mehr gegeben. Der Klassiker gegen den FCZ am Samstag? Dürfte ausverkauft sein. Wenn man denn – Achtung, aufgepasst – den Weg ins Stadion bei allen Baustellen auch findet. Der FCB hat speziell darauf hingewiesen an der freitäglichen Pressekonferenz. Auch speziell!

Man muss jedoch betonen: Das ist in Basel schnell einmal der Fall. «Euphorie ist ja gut und recht, aber ich warne vor übertriebenem Jubelsturm», sagt deswegen Dominic Willimann, FCB-Redaktor der BaZ, dem Gastgeber Sebastian Briellmann. Die weiteren Themen dieser Podcast-Folge: Spielt Taulant Xhaka? Vielleicht sogar von Beginn? Und wie gehts der Wade von Xherdan Shaqiri? Warum ist die Bilanz gegen den FCZ, diese Saison als einziges Super-League-Team noch ungeschlagen, so schlecht?

Hören Sie rein.

PS: Xherdan Shaqiri, der heimgekommene Heilsbringer, redet erstmals exklusiv seit seiner Basel-Rückkehr. Lesen Sie das grosse Interview ab Freitagabend online – oder in der Samstagsausgabe der BaZ.

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    AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Kevin Carlos beendet seine Torflaute, Mirko Salvi feiert eine PremiereBeim 3:2-Sieg in Lausanne bejubelt Carlos seine ersten beiden Ligatore seit Mitte Februar, während Salvi den FC Basel erstmals als Captain aufs Feld führt.Publiziert heute um 23:33 UhrGegen Lausanne-Sport trifft Kevin Carlos zum ersten Mal seit Mitte Februar wieder in der Super League.Foto: Patrick Dancel: (Imago, Sipa USA)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMirko Salvi: 4,5Weil Marwin Hitz im Aufgebot fehlt, steht Salvi zum ersten Mal seit dem Cup-Viertelfinal gegen Etoile Carouge Ende Februar wieder in der Startaufstellung. Mit 31 Jahren darf er dabei zum ersten Mal in seiner Profikarriere die Captainbinde tragen. Bei den beiden Gegentreffern aus kurzer Distanz trifft Salvi keine Schuld. Ansonsten kriegt er nicht viel zu tun.Joe Mendes: 3,5Der Schwede ist der unauffälligere der beiden Aussenverteidiger, auch wenn er ebenfalls immer wieder vorne anzutreffen ist. Im Vorfeld des Lausanner Anschlusstreffers in der 78. Minute lässt er sich zu einfach von Assistgeber Koindredi umkurven.Adrian Barisic: 4,5Es ist sein erster Startelfeinsatz, seit er sich im März in der Länderspielpause mit der bosnischen Nationalmannschaft verletzte. In der ersten Halbzeit hat das Innenverteidiger-Duo Barisic und Vouilloz, abgesehen vom Gegentor (13.), wenig zu tun. In der 49. Minute lässt er sich vom schnellen Kaly Sène überlaufen und hat Glück, dass Teddy Okou im Anschluss aus bester Position an der Querlatte scheitert. In der 71. Minute muss er wegen Muskelkrämpfen vom Feld.Nicolas Vouilloz: 4Weil die Abstimmung zwischen ihm und Anton Kade beim Lausanne-Eckball in der 13. Minute nicht stimmt, kommt Jamie Roche völlig frei zum Abschluss und trifft zum 1:0. Zehn Minuten später macht es Vouilloz besser, indem er einen Gegenangriff des Heimteams mit einer Grätsche abfängt. Beim 2:3 lässt er Torschütze Sène wiederum zu einfach gewähren. Moussa Cissé: 5Seine Hereingabe in der 19. Minute ist eigentlich unpräzise. Doch weil Lausanne-Goalie Thomas Castella den Ball abprallen lässt, wird sie zur Vorlage des Basler Ausgleichstreffers zum 1:1. Es ist ein guter Auftritt des 22-jährigen Franzosen, der in seinem fünften Super-League-Einsatz sehr bemüht ist und der auf der linken Seite viele Zweikämpfe gewinnt. In der 79. Minute wird er durch Dominik Schmid ersetzt.Leon Avdullahu: 5,5Der 21-Jährige ist nach seiner Gelbsperre gegen Lugano zurück in der Startelf. Und er zeigt, wieso er in dieser Saison am drittmeisten Spielminuten aller FCB-Spieler kriegt. Immer wieder lässt sich Avdullahu tief fallen, um Bälle zu erobern und zu verteilen. Das tut er einmal mehr äusserst souverän.Léo Leroy: 4,5Der Franzose übernimmt anstelle von Xherdan Shaqiri die Rolle des Standardschützen. Er zeigt sich lauf- und dribbelfreudig und löst seine Aufgabe im Basler Mittelfeld wie sein Nebenmann gut. In der 71. Minute wird er durch Romario Baro ersetzt.Anton Kade: 4In seinem 100. Pflichtspieleinsatz für den FC Basel hat der Deutsche einen unglücklichen Einstand: Beim Lausanner Führungstreffer in der 13. Minute stimmt die Abstimmung zwischen ihm und Vouilloz nicht. In der 29. Minute schiesst er den Ball aus wenigen Metern übers Tor. Dennoch ist es ein sehr mannschaftsdienlicher Auftritt von Kade.Gabriel Sigua: 3,5Spielt anstelle von Xherdan Shaqiri auf der Zehnerposition. Dem Georgier ist die fehlende Spielpraxis anzusehen, abgesehen von einem guten Steckpass auf Kade bei dessen Torchance (29.) will ihm nicht viel gelingen. In der 71. Bénie Traoré: 5Zu Beginn der Partie bekundet der Ivorer Mühe mit dem Lausanner Kunstrasen. Besser macht es Traoré dann vor dem 2:1 für den FCB mit seinem Steilpass auf Kevin Carlos (30.). Noch besser macht er es in der 55. Minute: Nach einem ungenügenden Kopfball von Raoul Giger zieht er mit dem ersten Kontakt vorbei an Kevin Mouanga und schliesst unhaltbar in den rechten Winkel zum 3:1 ab. Wenig später wird Traoré, der nun bereits bei 20 Skorepunkten in dieser Saison steht, durch Marin Soticek ersetzt.Kevin Carlos: 5,5Er zeigt jene Kaltschnäuzigkeit, die er in den letzten Monaten oft vermissen liess. In der 19. Minute staubt der Spanier zum 1:1 ab. Elf Minuten später kann Carlos mit einem satten Abschluss zum 2:1 nachdoppeln. Es sind seine Ligatreffer Nummer 10 und 11 für den FCB und seine ersten seit Mitte Februar. Der Gegner damals? Ebenfalls Lausanne-Sport. In der zweiten Halbzeit kann Carlos dann weniger offensive Akzente setzen.Marin Soticek: 4,5Kommt in der 62. Minute für Bénie Traore und hat Gelegenheiten, für die Entscheidung in dieser Partie zu sorgen. Jedoch scheitert er erst mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbei fliegt (81.). Zwei Minuten später kommt er aus bester Position völlig freistehend zum Abschluss, dieser wird jedoch im letzten Moment von Karim Sow abgeblockt. Jonas Adjetey: 4,5«12 points go to… Adjetey!» steht auf dem Banner der mitgereisten FCB-Fans bei Adjeteys Einwechslung in der 71. Minute für Barisic. Es ist eine Anspielung auf den Eurovision Song Contest und die Gesangskünste, die der Ghanaer bei der Meisterfeier am Sonntag zur Schau stellte. Dass seine Qualitäten doch eher auf dem Fussballplatz liegen, zeigt er mit einem soliden 20-minütigen Auftritt.Xherdan Shaqiri: 4,5Zum ersten Mal seit der zweiten Cup-Runde gegen Stade Nyonnais steht Shaqiri nicht in der Startaufstellung. Bei seiner Einwechslung für Sigua in der 71. Minute erhält er nicht nur von den FCB-Fans, sondern auch vom Heimpublikum Applaus. Ein Raunen geht durchs Stadion bei seinem Elastico-Trick in der 84. Minute. Wie gewohnt spielt Shaqiri viele Pässe in die Tiefe, für einen Skorerpunkt reichte es heute aber ausnahmsweise nicht.Romario Baro: 4Kommt in der 71. Minute für Leroy in die Partie und bleibt dabei unauffällig. Dominik Schmid: –Kommt in der 79. Minute für Cissé und ist damit zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note. In der Nachspielzeit muss er mit einer Kopfverletzung wieder vom Feld.FC Basel ist Schweizer MeisterDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertSimon Tribelhorn ist freier Mitarbeiter im Ressort Sport bei der Basler Zeitung. Er berichtet regelmässig über den FC Basel, den EHC Basel und den RTV.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Trainer vor Abgang?: Fabio Celestini steht auf der Wunschliste von Getafe

    FCB-Trainer vor Abgang? – Fabio Celestini steht auf der Wunschliste von GetafeSpanische Medien berichten, dass der Club aus der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat.Publiziert heute um 09:56 UhrFabio Celestini hat den FC Basel zum Schweizer Meister geformt und soll nun Angebote aus dem Ausland haben.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkZwischen 2005 und 2010 hat Fabio Celestini 150 Spiele für den FC Getafe absolviert. Nun berichten spanische Medien, dass der 13. der La Liga mit dem Trainer des FC Basel Kontakt aufgenommen hat. Und den 49-Jährigen gefragt hat, ob er sich eine Rückkehr nach Madrid vorstellen könne – als Trainer. Gegenüber der Marça dementiert Celestini diesen Kontakt nicht. Er sagt etwa: «Getafe ist mein Zuhause.»Seit Wochen wird über die Zukunft des Romands am Rheinknie diskutiert. Anfang April noch wurden Gerüchte über einen Celestini-Abgang und mögliche Celestini-Nachfolger in Basel öffentlich. Danach startete der FCB seine meisterliche Siegesserie, und die sportliche Führung um Clubbesitzer David Degen und Sportdirektor Daniel Stucki äusserte schliesslich den Wunsch, mit Celestini in die nächste Saison zu gehen.Vorausgesetzt, der FCB-Trainer möchte das auch. Zuletzt hat Celestini immer wieder betont, wie wohl er sich bei Rotblau fühle. Aber er hat nie gesagt, wo er über den Sommer hinaus wirken wird. In seinem Fokus stand der Meistertitel und steht nun der bevorstehende Cupfinal.Doch nun heisst es aus dem Land, in dem er viele Jahre gelebt hat, dass Getafe ihn gerne beschäftigen würde. Hintergrund dieser Kontaktaufnahme ist, dass Getafe-Trainer José Bordalás zum FC Sevilla wechseln könnte. Deshalb steht Celestini – wie auch andere Trainer – auf der Wunschliste der Madrilenen.Zudem sollen weitere Clubs aus Holland oder Italien am FCB-Trainer Interesse haben, der aller Voraussicht nach in dieser Saison das Double holen wird.Vor dem letzten Ligaspiel vom Samstag gegen den Luzern und dem Cupfinal vom 1. Juni gegen die Amateure aus Biel ist also nochmals Bewegung in die FCB-Trainerfrage gekommen. Dass diese zeitnah geklärt ist, dürfte auch im Interesse des FC Basel sein. Schliesslich reist der Schweizer Meister in rund einem Monat, am 25. Juni, ins Trainingslager für die neue Saison.Der FC Basel im Mai 2025:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Alles zum 1:1 gegen Winterthur: Fabio Celestini fehlen «Überzeugung und Selbstvertrauen»

    – Fabio Celestini fehlen «Überzeugung und Selbstvertrauen»Der FC Basel schiesst gegen Winterthur selbst kein Tor, erarbeitet sich trotzdem einen Punkt und hat zu wenig Spieler, um seine Ersatzbank zu füllen.Publiziert heute um 08:23 UhrRomeo Beney, Thierno Barry und Jean-Kevin Augustin bejubeln im Spiel gegen Winterthur den späten Ausgleich, den einer der Gegner für sie erzielt hat.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Vor dem Spiel Natürlich hätte sich der FCB eine ruhigere Vorbereitung im Hinblick auf das Heimspiel gegen Winterthur gewünscht. Aber dann nahm Taulant Xhaka am Montag das Telefon in die Hand und am Freitag gab der Club bekannt, dass der Vertrag mit Fabio Celestini verlängert wird. Ruhig ist anders – aber daran hat man sich ja in Basel längst gewöhnt.Aus sportlicher Sicht muss Celestini im Kampf gegen den drohenden Barrage-Platz in erster Linie den Ausfall von Verteidiger Barisic kompensieren. Und der Trainer entscheidet sich für eine Innenverteidigung mit zwei Mittelfeldspielern: Frei und Veiga spielen im Zentrum, während Vouilloz auf der Seite bleibt. Auf der Ersatzbank bleibt ein Platz leer, weil Demir krank fehlt.Die Basler Spieler werden beim Warm-Up mit einem Feuerwerk der Fans begrüsst.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Ruhig ist es auch im Stadion nicht. Da ist die Muttenzerkurve nämlich schon während des Warm-Ups in nahezu voller Stärke vertreten, zündet ein kleines Willkommens-Feuerwerk für die Spieler und hat eine klare Botschaft: «Zeig Würde für d Farbe».Die erste HälfteIn der 40. Minute kommt der Ball zu Stillhart und der Winterthurer trifft, wie schon im letzten Juli, perfekt. Es steht 1:0 für die Gäste und das entspricht zu diesem Zeitpunkt nicht den Stärkeverhältnissen. Die Basler unternehmen mehr für die Partie. Sie sind öfter am Ball, gewinnen mehr Duelle und schliessen häufiger ab.Sie tun das in einem 4-4-2 und kommen zu einigen Abschlüssen. Doch Veiga (7.), Barry (12.) oder Kololli (17./20./30.) schiessen daneben oder scheitern an Goalie Keller. Winterthur hingegen wird vor allem dann gefährlich, wenn es schnell umschalten kann. In der 25. Minute trifft Ltaief bei einem Konter den Pfosten – und dann kommt der Ball kurz vor der Halbzeit zu Stillhart…Basil Stillhart trifft sehenswert gegen den FC Basel.Video: SRFDie zweite HälfteCelestini reagiert auf den Rückstand, indem er in der 57. Minute seine rechte Seite austauscht: Rüegg und Augustin für Vouilloz und Dräger. Am Eindruck des Spiels ändert allerdings auch das nicht besonders viel: Basel ist überlegen, die Gäste ziehen sich noch weiter zurück, werden passiv – aber Tore fallen lange keine. Keller klärt in der 55. Minute einen Schuss von Kololli, Frei (60.) und Kade (65.) scheitern ebenso und in der 76. trifft Barry aus wenigen Metern nur die Latte. Da sind beim FCB bereits Van Breemen und Beney schon ins Spiel gekommen, die Gäste haben auf eine Dreierkette umgestellt und man hat den Eindruck, die Basler könnten noch ewig weiterspielen, ohne das Tor zu treffen.Doch dann kommt der Ball in der 85. Minute zu Winterthur-Verteidiger Diaby, der ins eigene Tor trifft. Und in den Schlussminuten könnte die Partie noch in beide Richtungen kippen: Erst verfehlt Rüegg das eigene Tor nur knapp und dann verpasst Schmid den Sieg für die Basler mit der letzten Aktion.Souleymane Diaby tritt zum 1:1 mit einem EigentorVideo: SRFDer KnackpunktEs ist ein später Knackpunkt, der den Baslern immerhin einen Punkt beschert. Und es ist einer, mit dem die Basler gar nicht so viel zu tun haben. Aber man hat nach 85 Minuten den Eindruck, als könnte der FCB an diesem Abend noch ewig weiterspielen und würde das Tor nicht treffen. Bis der Ball zu Diaby kommt und der Verteidiger seinen eigenen Torhüter überwindet.Der O-TonDiesen Eindruck hat auch FCB-Spieler Kololli. Der steht nämlich nach dem Abpfiff in den Katakomben des Stadions und sagt: «Wir hätten noch 30 Minuten länger spielen können und hätten vermutlich kein Tor geschossen». Er trifft damit ziemlich genau den Punkt dieser Partie und einen Trend, der die Basler schon länger beschäftigt. In den ersten beiden Zonen des Spielfelds ist der FCB den Gästen die meiste Zeit überlegen, auf den entscheidenden Metern vor dem gegnerischen Tor fehlen aber «Überzeugung und Selbstvertrauen». So drückt es FCB-Trainer Celestini nach dem Abpfiff aus.St. Jakob-Park. – 21‘672 Zuschauer. – SR San. – Tore: 40. Stillhart 0:1. 85. Diaby (Eigentor) 1:1.FCB: Hitz; Vouilloz (57. Rüegg), Frei, Veiga, Schmid; Dräger (57. Augustin), Avdullahu, Kacuri (71. van Breemen), Kade (71. Beney); Kololli (77. Malone), Barry.FCW: Keller; Gantenbein, Lekaj, Arnold, Diaby; Corbaz (68. Furrer), Stillhart; Burkart (68. Sidler), Di Giusto, Ltaief (92. Chiappetta); Fofana (83. Baroan).Bemerkungen: FCB ohne Ajeti, Barisic, Comas, Essiam, Gauto, Hunziker, Jovanovic, Lopez und Sigua (verletzt), Demir (krank). Winterthur ohne Schneider (gesperrt), Araz, Jankewitz Schättin, Zuffi (verletzt), Buess (krank). – Ersatz: Salvi, Lang, Xhaka. – Verwarnungen: 19. Veiga (Foul). 24. Ltaief (Foul). 45. Stillhart (Foul). – 25. Pfostenschuss Ltaief. 76. Lattenkopfball Barry.Die UnparteiischenWar dieser Kopfball von Diaby wirklich in vollem Umfang hinter der Torlinie? Oder vielleicht doch nicht? Die TV-Bilder können diese Frage nicht auflösen, aber FCB-Trainer Celestini hat eine bestechende Theorie: Weil sich die Spieler aus Winterthur nicht energisch beschweren, wird es wohl ein Tor gewesen sein. Es ist jedenfalls die einzig knifflige Szene, die Schiedsrichter San und sein VAR-Team zu lösen haben. Ansonsten leitet der Unparteiische auch diese Partie souverän.Die FolgeDie Basler verabschieden sich mit einem Remis in die Länderspiel-Pause und können froh sein, dass auch GC am Samstag nicht über ein Unentschieden hinausgekommen ist. Damit ist der Barrage-Platz weiterhin zwei Punkte entfernt. In zwei Wochen haben die Basler dann erneut ein Heimspiel: Der FC Zürich ist zu Gast im St.-Jakob-Park.Mehr zum 1:1 gegen Winterthur«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosWir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Tilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Goalie des FC Basel: Marwin Hitz und die Frage nach der künftigen Nummer 1

    Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert. – Marwin Hitz und die Frage nach der künftigen Nummer 1 Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2025. Es ist allerdings nicht sicher, ob Marwin Hitz auch bis dahin wirklich Stammgoalie des FC Basel bleibt. Publiziert heute um 18:50 Uhr Hat einen Vertrag bis im Sommer 2025: FCB-Goalie…

  • FC Basel hat, was er wollte: Metinho ist nun doch die Antwort auf die grösste FCB-Problemzone

    AboFC Basel hat, was er wollte – Metinho ist nun doch die Antwort auf die grösste FCB-ProblemzoneDer brasilianische Zentrumsspieler bleibt dem FCB erhalten. Damit kann der Verein, was die Kaderzusammenstellung angeht, ein erstes Mal aufatmen.Publiziert heute um 18:36 UhrDer Brasilianer Metinho spielte in der Double-Saison des FCB eine wichtige Rolle – und wurde nun definitiv verpflichtet.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEin beharrliches Seilziehen dürfte es gewesen sein: Einige Wochen lang verhandelte der FC Basel mit der City Football Group, der Grossorganisation rund um den englischen Premier-Leaguer-Vertreter Manchester City, um die Personalie des brasilianischen Mittelfeldmannes Metinho. Nun ist es zu einer Einigung gekommen. Was Transferexperte Fabrizio Romano bereits heute morgen ankündigte, kommuniziert nun auch der FCB: Der 22-jährige Brasilianer hat einen Vertrag bis 2030 beim FC Basel unterschrieben.Mit der Verpflichtung von Metinho wird der FC Basel hinsichtlich einer Problemzone tätig, die ihn schon seit geraumer Zeit beschäftigt. Seit den Abgängen von Leon Avullahu und Romario Baro sowie dem Rücktritt von Taulant Xhaka klaffte im defensiven Mittelfeld plötzlich eine Lücke, die einer Reaktion bedurfte. Mit der Verpflichtung von Koba Koindredi wurde der FCB ein erstes Mal tätig. Doch Handlungsbedarf bestand nach wie vor, wie auch Trainer Ludovic Magnin feststellte. Nach der Testpartie gegen Winterthur machte er eine Schwachstelle im «Herzen der Mannschaft» aus.Rasch entwickelte sich Metinho zur StützeNun verbleibt Metinho also definitiv in Basel. Im Januar von der französischen City-Football-Group-Filiale Troyes nach Basel ausgeliehen, gehörte er rasch zum Stammpersonal und agierte im defensiven Mittelfeld als Taktgeber. Dabei war der Brasilianer leicht offensiver ausgerichtet als sein Pendant Leon Avdullahu. In jener Phase im Frühling, während derer der FC Basel mit sieben Siegen in Folge alle Zeichen auf Meistertitel setzte, stand er ausnahmslos in der Startelf. Nach einem halben Jahr standen so 14 Einsätze für Rotblau zu Buche.Für den FCB dürfte rasch festgestanden haben, dass eine definitive Verpflichtung von Metinho der Mannschaftsstabilität durchaus dienlich sein könnte. Und auch Metinho sowie sein Berater wollten in Basel bleiben – so zumindest erklärte es FCB-Sportdirektor Daniel Stucki anlässlich einer Medienrunde.Dass sich der FC Basel dieser Einigkeit zum Trotz dennoch plötzlich in einem Wettbieten um Metinho wiederfand, dürfte zu grossen Teilen mit den Verhandlungspartnern zu tun haben. Als Grossnetzwerk kann sich die City Group, Haupteigentümer ist ein Unternehmen aus den vereinigten arabischen Emiraten, Geduld leisten. Und siehe da: Sogleich klopften weitere Interessenten an. Mit den Glasgow Rangers beispielsweise hatte ein namhafter Verein ein Auge auf den Brasilianer geworfen.Das nahm auch die FCB-Führung so wahr. «Die Verhandlungen sind sehr hart» – so beurteilte FCB-Sportchef die Verhandlungssituation Anfang Juli. «Doch was die City Football Group verlangt, wollen wir aktuell nicht zahlen», sagte er damals. Andere Parteien seien seiner Ansicht nach bereit, den Forderungen von City nachzukommen. Aber eben, der Spieler wollte in Basel bleiben. Und Stucki sagte: «Irgendwann wird eine Seite weich».Genügend Erfahrung im Mittelfeld?Welche Seite im Seilziehen um Metinho nun nachgegeben hat, lässt sich angesichts der unbekannten Ablösemodalitäten nicht rekonstruieren. Womöglich gelang es Metinho und der Beratung, seinen Willen gegenüber der Organisation kundzutun und anschliessend durchzusetzen. Gleichermassen möglich ist es aber, dass der FC Basel sein Portmonnaie weiter öffnen musste, als er ursprünglich gewillt war.Den ansprechenden Auftritten in der entscheidenden Saisonpause zum Trotz: Als 22-jähriger Perspektivspieler dürften die Leistungen von Metinho auch in Zukunft gewissen Schwankungen unterliegen – so, wie sie dies auch in der vergangenen Saison zuweilen taten. Hinzu kommt: Mit Koba Koindredi (23), Leo Leroy (25) und Dion Kacuri (21) bringt kein Mittelfeldspieler wirklich langjährige Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Insbesondere, was internationale Spiele angeht. Abgesehen von Koindredi, der bei Sporting Lissabon drei Teileinsätze in der Europa-League absolvierte, bestritt keiner der genannten Spieler je eine Partie auf internationalem Parkett. Entsprechend bleibt offen, ob der FC Basel im weiteren Verlauf der Transferphase im zentralen Mittelfeld womöglich noch weiter nachbessern will.Dennoch ist die Verpflichtung von Metinho durchaus eine klare Antwort auf die bis anhin grösste Problemzone des FC Basel. Zudem ist sie ein Zeichen der FCB-Führung, das Meisterteam der vergangenen Saison nach Möglichkeit zusammenzuhalten. Bis anhin hat noch kein namhafter Akteur des Double-Team verlassen. Abgesehen von Leon Avdullahu natürlich. Sein Abgang stand am Ursprung einer Ereigniskette, die nun in Metinhos Festanstellung mündete.Saisonvorbereitung FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare