Valentin Stocker ist wieder der Alte. Vieles deutete in der letzten Saison aber gar auf einen Abschied hin. Nun spricht er über diese schwierige Zeit.

FCB-Captain Valentin Stocker hat sich auf den Trainingsstart gefreut, sagt er: «Die Ferien haben sehr gut getan, aber jetzt habe ich mich gefreut, wieder zurück auf den Rasen zu kommen. Und im eigenen Stadion zu trainieren, ist natürlich immer etwas spezielles».

Valentin Stocker: «Ich versuche, vorneweg zu gehen»

Valentin Stocker ist die Vorfreude auf die kommende Saison anzumerken und für diese hat der 32-Jährige auch klare Ziele, für sich persönlich wie auch für das Team: «Ich will an die vergangene Saison anknüpfen. Scorer-mässig bin ich letzte Saison wie zu alten Zeiten gelaufen. Das ist auch das, was man von mir erwarten kann – und vor allem das, was ich von mir selbst erwarte. Ich versuche vorneweg zu gehen und die Jungs mitzureisen, dass wir diese Saison sicherlich besser abschliessen werden als die letze.»

Nie mehr für Rotblau?

Der FCB-Captain hat auch persönliche eine sehr turbulente Spielzeit hinter sich. Nach dem Spiel gegen den FCB Winterthur wurde Stocker beurlaubt. Diese Zeit war vermutlich die schwierigste in seiner bisherigen Karriere: «Ich habe mich nicht gut gefühlt. Ich hatte Angst, wie es für mich weitergeht und habe mich auch gefragt, ob das vielleicht das letzte Spiel für diese Farben nach fast 400 Spielen war», so der FCB-Captain.

Die Beurlaubung von Valentin Stocker ging den Fans zu weit. Am selben Abend versammelten sich hunderte Fans auf dem Barfi und zogen gemeinsam für ihren Captain durch die Stadt

Nur zwei Wochen später versammelten sich mehrere tausend Fans beim Spiel gegen den FC Luzern vor dem Joggeli und protestierten wieder gegen die Vereinsführung. Valentin Stocker wurde kurz darauf begnadigt und durfte wieder am Training teilnehmen.

Der FCB-Captain beeindruckte wieder

Nach seiner Begnadigung setzte die Nummer 14 zu Höchstleistungen an. Valentin Stocker wollte und konnte die Antwort auf dem Platz geben: «Als ich zurückkam, wollte ich vor allem Leistung auf dem Platz bringen und nicht grossartig darüber reden. In dieser Zeit hatte ich das Glück, dass das Team sehr gute Leistungen gezeigt hat und ich oft einfach am richtigen Ort stehen musste. Deshalb gebe ich gerne ein grosses Lob an die Mannschaft», so Stocker weiter.

Das Transferkarussell dreht sich wieder

Nicht nur in der Führungsetage gab es viele Wechsel, sondern auch auf dem Platz. Bis jetzt gab es aber vor allem Abgänge. Valentin Stocker ist sich sicher, dass es in diesem Sommer noch zu mehreren Wechseln kommen wird: «Natürlich wird es noch den einen oder anderen Ab- und Zugang geben. Individuell gibt es vielleicht auch Spieler, die etwas unzufrieden sind mit ihrer Situation und sich deshalb umschauen, aber das ist alles völlig normal».

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