Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Avdullahu und Traoré können die Ferien planenBeim 1:1 in St. Gallen ist Anton Kade der Beste. Schwach sind hingegen die Aussenverteidiger.Publiziert heute um 19:20 UhrLeon Avdullahu wird dem FC Basel im letzten Spiel des Jahres gesperrt fehlen.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5In seiner Heimat hat der St. Galler nicht viele Aktionen, in denen er sich auszeichnen darf. Wenn es ihn aber braucht, ist er da – etwa in der Endphase, als das Heimteam Flanke um Flanke in den Basler Strafraum schlägt. Beim Gegentor von Vallci chancenlos.Joe Mendes: 3,5Ja, der Schwede ist besser als Linksverteidiger Schmid, aber immer noch nicht genügend. Auch, weil seine Flanken an diesem kalten Nachmittag irgendwo im Nirgendwo landen.Adrian Barisic: 4,5Der Bosnier geht mit einem gebrochenen Nasenbein in diese Partie. Die Maske trägt der Innenverteidiger aber nur beim Aufwärmen. Im Spiel hat Barisic den Schutz nicht auf der Nase, doch man merkt ihm zu keiner Zeit an, dass er ein wenig handicapiert ist. Hält mit Adjetey das Abwehrzentrum zusammen.Jonas Adjetey: 4,5Weil Nicolas Vouilloz gesperrt fehlt, kehrt Adjetey in die Startformation zurück. Von Beginn an ist seine Präsenz und Aufmerksamkeit wichtig im Basler Defensivspiel. Gut, wie er den Körper – ohne Foulspiel – gegen Csoboth einsetzt (12.); noch besser, wie er nach 24 Minuten Witzigs Abschlussversuch blockt. Wird nach 79 Minuten ausgewechselt.Dominik Schmid: 3Vor dem Spiel ist unklar, ob er nach einer Wadenprellung aus dem Sion-Cupspiel am Sonntag in St. Gallen überhaupt mittun kann. Doch dann steht der Kaiseraugster in der Startformation, findet aber nie in die Partie. Er verliert nicht nur das Kopfballduell gegen Vallci vor dem 0:1, er gewährt den Ostschweizern auf seiner Seite generell viel zu viele Freiheiten. In der Pause bleibt der Captain – auch wegen seiner Wade – in der Kabine.Leon Avdullahu: 4,5Nach 55 Minuten hat Avdullahu die Gewissheit, dass er bereits jetzt seine Weihnachtsferien konkret planen kann. Sein taktisches Foul gegen Vandermersch bringt ihm jene Gelbe Karte ein, die dazu führt, dass der Mittelfeldspieler am Samstag im letzten Spiel des Jahres gegen GC gesperrt fehlen wird. Spielt aber im Zentrum so, wie man es sich von ihm in dieser Saison gewohnt ist: Ruhig und aufmerksam.Léo Leroy: 4,5Bekundet zu Beginn der Partie ein wenig Mühe, doch mit zunehmender Spieldauer wird der Franzose besser. Mit seinen zwei Weitschüssen sorgt er im zweiten Umgang für zwei Ausrufezeichen. Der erste Abschluss landet an der Querlatte, der zweite pariert St. Gallens Goalie Zigi.Anton Kade: 5,5Was für eine Woche für Anton Kade! Im Schweizer Cup gegen Sion erzielt er in der 86. Minute mit einem sehenswerten Weitschuss das 2:2, das den FCB in die Verlängerung bringt. Und am Sonntag nimmt der Deutsche in der 85. Minute erneut Mass und trifft in Unterzahl aus der Distanz zum 1:1. Es ist dies der zweite Jubel Kades an diesem Abend, nachdem sein Tor nach 72 Minuten und der Roten Karte gegen Traoré annulliert worden ist. Bester Basler im Kybunpark.Xherdan Shaqiri: 4Seine Körpersprache ist in der ersten Halbzeit nicht gut, seine Leistung ebenso nicht. Doch im zweiten Durchgang nimmt er mehr Einfluss auf das Spiel, ohne allerdings die entscheidenden Akzente setzen zu können.Marin Soticek: 3Nach 45 Minuten ist der Arbeitstag des Kroaten im Kybunpark zu Ende. Ein Abschluss steht in seiner Statistik, der nach 36 Minuten über das Tor fliegt. Offensiv ist der Flügelspieler harmlos – und in der Arbeit gegen hinten ungenügend.Kevin Carlos: 3,562 Minuten sind gespielt, da wird er durch Ajeti ersetzt. Kommt kaum zu Strafraumaktionen, da er kaum brauchbare Bälle erhält, Und: Mit Abdoulaye Diaby hat der Spanier einen Gegenspieler, der ihm physisch in nichts nachsteht. Carlos hat an diesem Nachmittag einen schweren Stand. Steht zudem bei Traorés aberkanntem Treffer hauchdünn im Abseits.Moussa Cissé: 4Der Franzose kommt gegen St. Gallen zu seinem längsten Einsatz im Dress des FC Basel. Wird in der 46. Minute für Schmid eingewechselt und zeigt danach eine solide Partie.Bénie Traoré: 4Knapp 30 Minuten steht der Ivorer nach seiner Einwechslung auf dem Rasen, als er von Schiedsrichter Tschudi die Rote Karte gezeigt bekommt. Ja, er trifft Quintillà, aber bestimmt nicht mit Absicht in dieser Aktion, in der Kade den vermeintlichen Basler Ausgleich erzielt. Aber nach VAR-Intervention kommt der Unparteiische zu jenem Entscheid, der dazu führt, dass der FCB in Unterzahl zu Ende spielen muss. Vor dieser Szene bringt Traoré viel Schwung ins Basler Angriffsspiel und erzielt gar ein Tor, das wegen Abseits aberkannt wird. Fehlt wie Avdullahu gegen GC.Albian Ajeti: 4Der ehemalige St.-Gallen-Spieler ersetzt nach 62 Minuten Carlos und hat drei Zeigerumdrehungen später bereits eine dieser Grosschancen, zu der sein Vorgänger nie gekommen ist. Aus aussichtsreicher Position scheitert Ajeti aber am Ostschweizer Torhüter Zigi.Bradley Fink: -Der Offensivspieler ersetzt nah 79 Minuten Leroy. Zu kurz im Einsatz für eine BaZ-Note.Finn van Breemen: -Der Holländer gibt nach langer Verletzungspause sein Comeback. Wird in der 79. Minute für Adjetey eingewechselt. Zu einer Benotung reicht dieser Kurzeinsatz nicht.Mehr zum FC Basel:Den Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der zuletzt lange verletzte Verteidiger des FC Basel könnte am Sonntag gegen den Grasshopper Club Zürich gar in der Startelf stehen.
«Achzädreyenünzig» – Der FC Basel lanciert einen eigenen PodcastEine Pilotfolge ist bereits online, in der ersten richtigen Episode wird FCB-Präsident David Degen dabei sein.Publiziert heute um 16:30 UhrHost Maxi Wagner (Mitte) mit den beiden Co-Hosts Remo Meister (links) und Simon Walter.Foto: FC BaselJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAb sofort wird der FC Basel etwa alle drei bis vier Wochen eine Folge des neuen Podcasts «Achzädreyenünzig» ausstrahlen. Darin sollen «die unzähligen bewegenden Geschichten aus dem rotblauen Alltag noch zugänglicher» gemacht werden. Moderiert wird die vierköpfige Runde jeweils von Host Maxi Wagner, der Erfahrung aus seiner Zeit beim Fan-Podcast «Yynedruggt» mitbringt. Unterstütz wird dieser entweder durch Chief Communications Officer Remo Meister oder Media Relations Officer Simon Walter.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosZudem werden in jeder Folge ein sogenannter «Sidekick» und ein Gast eingeladen. Ersterer soll die Aussen- beziehungsweise Fansicht einnehmen. Beim Gast handelt es sich jeweils um eine Person aus dem näheren Umfeld des FCB. In der ersten Folge wird dies Clubpräsident David Degen sein. Zu welchem Zeitpunkt diese ausgestrahlt wird, ist noch nicht klar. Bislang wurde eine Pilotfolge publiziert, welche den Host und die Co-Hosts vorstellt und die grundlegende Idee erklärt.Fabio Celestini und der FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Linus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboAlles zum Spiel gegen Yverdon – Trotz FCB-Torfestivals sieht Celestini VerbesserungspotenzialDer FC Basel gewinnt in Yverdon überlegen mit 4:1 – nicht zuletzt aufgrund einer frühen Roten Karte.Publiziert heute um 22:05 UhrFabio Celestini schützt sich in Yverdon mit einem rotblauen Schal gegen die Kälte.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageMit einem Sieg in Yverdon stünde der FC Basel zum Ende der 14. Runde in den Top 3 der Super League. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Nicht nur befindet sich Yverdon-Sport zum Zeitpunkt des Anpfiffs vier Plätze hinter dem FC Basel und hat seine beiden letzten Spiele verloren. Auch konnte FCB-Trainer Fabio Celestini seit er in Basel ist aus vier Spielen gegen die Waadtländer drei Siege und ein Unentschieden holen, wobei es bei Letzterem um nichts mehr ging.Das HighlightEs läuft die Nachspielzeit der ersten Halbzeit, da erhält Bénie Traoré rund 30 Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball. Er blickt hoch, sieht Romario Baro, spielt ihm den Ball und startet sogleich seinen Lauf in die Spitze. Baro überlässt den Ball Xherdan Shaqiri. Dieser stoppt ihn und spielt einen seiner typischen Chips perfekt in Traorés Lauf. Der Flügelspieler holt aus, trifft den Ball perfekt und schiesst ihn volley an YS-Goalie Paul Bernardoni vorbei. Shaqiri auf Traoré? Volley-Tor? Das dürfte manchem FCB-Fan bekannt vorkommen. Schon beim 6:1 gegen Winterthur vor zwei Wochen fiel so ein Tor. Ebenfalls das 2:0. Der StärksteLeon Avdullahu steht am Samstagabend nur eine knappe Stunde auf dem Feld. Aber was der zentrale Mittelfeldspieler in dieser Zeit zeigt, ist richtig gut. Defensiv – natürlich begünstigt durch die Yverdoner Unterzahl ab Minute 19 – macht er das Basler Mittelfeld dicht, stellt Räume gut zu, ist zweikampfstark. In der Offensive zieht er als Motor das Basler Spiel auf und krönt seine Leistung mit dem selbst erzielten 3:0 in der 51. Minute. Marley Aké kann den Ball nicht konsequent genug klären, Avdullahu fängt diesen ab und trifft mit einem strammen Linksschuss unten links ins Yverdon-Tor. Der SchwächsteMan könnte sich darauf festlegen, dass dieser unrühmliche Titel an den gesamten Yverdon FC gehen sollte. Die Waadtländer bieten über 90 Minuten sehr wenig und stellen FCB-Goalie Marwin Hitz vor keinerlei schwierige Aufgaben – abgesehen vom 1:4 in der 89. Minute, das aber auf den Ausgang des Spiels keinen Einfluss mehr hat. Man könnte aber auch konkreter werden und sagen: Der Schwächste war an diesem Abend Anthony Sauthier. Dieser wird vor der Partie noch geehrt, da er am Samstag sein 100. Spiel für Yverdon bestreitet. Doch sein Einsatz dauert nicht einmal 20 Minuten. Durch ein unnötiges und überhartes Foul an Bénie Traoré wurde er nach VAR-Intervention in der 19. Minute des Feldes verwiesen, was die Basler Überlegenheit noch stärker werden lässt und den Weg zum FCB-Torfestival ebnet.Das muss besser werdenDieses Spiel gegen Yverdon-Sport weist mehrere Parallelen zum Auswärtsspiel in Winterthur vor zwei Wochen auf. Wie auch in Winterthur gewinnt der FCB überlegen. Wie auch in Winterthur erzielt der FCB ein Tor, das Xherdan Shaqiri und Bénie Traoré kokonstruieren. Und wie auch in Winterthur gelingt den Gegnern der Basler kurz vor Schluss der Ehrentreffer, der von den Heimfans bejubelt wird. Wenn man also kleinlich sein und etwas finden will, das besser werden muss, dann, dass der FCB in Yverdon nicht zu null gespielt hat.Das sagt der TrainerFCB-Trainer Fabio Celestini gibt sich an der Medienkonferenz nach dem Spiel zufrieden: «Wir haben ein seriöses Spiel gemacht. Es ist nicht einfach, in Yverdon vier Tore zu erzielen und wir haben uns diesen Sieg verdient.» Seine Mannschaft mache zurzeit eine unglaubliche Arbeit. Dennoch sieht Celestini weiterhin Verbesserungspotenzial: «Wir müssen unsere defensiven Phasen weiter verbessern. Hin und wieder machen wir zu viele Fehler und verlieren zu einfach den Ball.»So geht es weiterDank dem Sieg in Yverdon steht der FC Basel zu Beginn der Nationalmannschaftspause in den Top 3 der Super League. Wo genau, das wird das Lugano-Spiel gegen YB vom Sonntag zeigen. Weiter geht es für Rotblau mit dem Testspiel gegen Dornach am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr, Gigersloch), bevor am Sonntag, den 24. November, mit einem Heimspiel gegen Servette (16.30 Uhr) der Ligabetrieb wiederaufgenommen wird.Der FCB gewinnt in YverdonAbonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Am Sonntag gastiert der FC Basel beim Tabellenletzten der Super League. Rotblau peilt den ersten Ligasieg seit Ende Oktober an.
AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Zum Jahresende ist kein Spieler des FC Basel gutBeim 0:1 gegen GC im letzten Spiel vor der Winterpause sind zehn Basler ungenügend. Stimmen Sie ab!Publiziert heute um 23:44 UhrKeine Punkte für den FC Basel beim letzten Spiel vor der Winterpause.Foto: Georgios Kefalas (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 4,5Gleich zu Beginn der Partie kann Marwin Hitz einige Bälle ohne viel Aufwand fangen, beziehungsweise parieren. Beim 0:1 durch Noah Persson ist der Basler Goalie dann ohne Chance – zu platziert kommt der Schuss. Viel mehr muss er an diesem Abend nicht tun, gerade in der zweiten Halbzeit zeigt GC wenig nach vorne.Joe Mendes: 3,5In der 37. Minute wird Joe Mendes von Xherdan Shaqiri sehenswert in die Tiefe geschickt und kann abschliessen. Der Schuss geht aus spitzem Winkel links am Tor vorbei. Ansonsten bleibt der Rechtsverteidiger unauffällig. Bringt zu wenige Flanken an den Mann für die vielen Male, die er am Rande des GC-Sechzehners auftaucht.Adrian Barisic: 4,5Auch gegen GC zeichnet Adrian Barisic vor allem eines aus: seine Aggressivität. Es gefällt, wie intensiv er seine Zweikämpfe jeweils führt. Hat zudem eine Kopfball-Chance nach Flanke von Taulant Xhaka, diese bleibt aber ungefährlich.Jonas Adjetey: 3Jonas Adjetey startet solide in die Partie. Hat die eine oder andere Balleroberung und wirkt im Spiel nach vorne sicher. Dann kommt jedoch die 21. Minute, in welcher der Innenverteidiger Hauptverantwortlicher für den Basler Rückstand wird. Ob es eine Unkonzentriertheit war oder ein technischer Fehler – Adjetey darf den Ball in dieser Situation nicht an Tim Meyer verlieren. Auch elf Minuten später, beim Pfostenkopfball von Lee Young-Jun, sieht der Ghanaer nicht gut aus. Er steht zu weit vom Gegenspieler weg und geht nicht ins Kopfballduell. An seiner schwachen Leistung ändert auch die Kopfball-Chance in der 40. Minute, die auf dem Tor landet, nichts. Wird in der 66. Minute für Finn van Breemen ausgewechselt.Dominik Schmid: 3,5Man darf sich fragen, ob Dominik Schmid vor dem 0:1 durch Noah Persson nicht etwas näher am Torschützen hätte stehen müssen, um möglicherweise in einen Block zu kommen. Klar ist hingegen, dass Schmid den hohen Pass von Shaqiri in der Schlussphase im Sechzehner besser verarbeiten muss. Und dass er den Schuss in der Nachspielzeit aufs Tor bringen sollte. Hat auch gute Aktionen – keine Frage. Aber insgesamt ist das zu wenig.Léo Leroy: 3,5Seine auffälligste Aktion hat Léo Leroy in der 57. Minute, als er einen Ball mit der Brust kontrolliert und anschliessend volley meterweit am Tor vorbei in Richtung Publikum schiesst. Auch ansonsten zeigt er eine überschaubare Leistung. Manchmal misslingen ihm Aktionen, manchmal hat er gute Impulse, doch die eine, zündende Idee kommt auch ihm nicht.Taulant Xhaka: 3,5Der Basler Captain steht zum ersten Mal in dieser Super-League-Saison in der Startelf. Taulant Xhaka tut das, weil Leon Avdullahu gelbgesperrt und Romario Baro noch immer verletzt ist. Dabei erledigt er seine Aufgabe grundsätzlich solide. Doch es fällt auch auf, dass ein Mittelfeld mit Léo Leroy und Avdullahu dynamischer und inspirierter wirkt, als eines mit dem Franzosen und Xhaka. Gut sind jedoch die Standards, die Xhaka treten darf. In der 78. Minute verlässt er das Feld für Gabriel Sigua.Marin Soticek: 3Marin Soticek gibt bereits in der zweiten Minute den ersten Schuss der Partie ab, nachdem Xherdan Shaqiri einen Eckball flach in den Rückraum spielt. Seine beste Chance – und damit die wohl beste der Basler – hat er nach einem Shaqiri-Freistoss, der mit Mühe durch die Mauer kommt und Soticek einen leicht seitlichen Abschluss aus elf Metern erlaubt. Doch der Schuss des Flügelspielers ist nicht präzis genug und GC-Goalie Justin Hammel hält. Verlässt in der 66. Minute nach einer engagierten, aber nicht genügenden Leistung das Feld für Bradley Fink.Xherdan Shaqiri: 4Lange zeigt Xherdan Shaqiri einen eher unauffälligen Auftritt. Seine Chip-Pässe in die Tiefe wollen nicht richtig funktionieren und der tief stehende GC-Block lässt den Basler Star nicht richtig zur Entfaltung kommen. Mit dem Fortschreiten der Partie findet auch Shaqiri besser ins Spiel, setzt seine Mitspieler immer wieder gut in Szene. Toll beispielsweise sein Pass in der 37. Minute durch die Beine von Amir Abrashi und in den Lauf von Joe Mendes oder sein Doppelpass mit Bradley Fink in der zweiten Halbzeit. Insgesamt hat sich die Basler Offensive um Shaqiri aber zu wenig zwingende Chancen erspielt.Anton Kade: 3Gerade in der zweiten Halbzeit hat Anton Kade den ein oder anderen guten Vorstoss. Doch wenn es nicht die Mitspieler sind, die daraus nichts machen, ist es Kade selbst – wie beispielsweise in der 74. Minute als der Deutsche über das ganze Feld rennt und den Moment fürs Abspiel oder die Schussabgabe verpasst. Insgesamt deutlich zu wenig.Kevin Carlos: 3Seine beste Chance hat Kevin Carlos in der 33. Minute. Doch wirklich gefährlich wird sein nur halbwegs getroffener Volley für GC-Goalie Justin Hammel nicht. Dass er ansonsten kaum Aktionen hat ausser einem herausgeholten Freistoss, ist Indiz genug dafür, dass dieser Auftritt, der in der 66. Minute mit einer Auswechslung endet, zu wenig ist. Das machen auch die Bälle, die der Stürmer gut abschirmt und verteilt nicht wett.Albian Ajeti: 3,5Albian Ajeti kommt in der 66. Minute für Kevin Carlos. Seine beste Chance hat er dann kurz vor Schluss, als sein Kopfball nach Flanke von Finn van Breemen knapp am Tor vorbeigeht. Ansonsten hat auch er Mühe mit der solide stehenden GC-Abwehr.Bradley Fink: 3Bradley Fink ersetzt für die knappe letzte halbe Stunde Marin Soticek. Ein erstes Mal wird er auffällig, als er sich in der 70. Minute durch einen Doppelpass mit Xherdan Shaqiri in Abschlussposition bringt, doch anstelle mit links zu schiessen, umläuft und in der Folge zu wenig Druck hinter den Ball bringt. Hat noch zwei weitere Chancen, die gar nicht erst aufs Tor kommen.Finn van Breemen: 4Finn van Breemen kommt in der 66. Minute für Jonas Adjetey. Hat danach erst zwei Unsicherheiten, bevor er in der Schlussphase einige gute lange Bälle in den GC-Strafraum bringt. Ist aufgrund dieser genügend.Gabriel Sigua: –Gabriel Sigua kommt in der 78. Minute für Taulant Xhaka und so zu seinem dritten Ligaeinsatz in dieser Saison. Er ist zu kurz im Einsatz für eine Note.Roméo Beney: –Der Offensivspieler kommt für die letzten Minuten für Joe Mendes. Es ist Roméo Beneys erstes Ligaspiel seit dem 27. Juli. Allerdings ist er zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.Der Liveticker zum SpielDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare