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Der FCB empfängt am Donnerstag den FCS Bukarest in der Europa League – das weckt Erinnerungen an 2013 und unruhige Zeiten.

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    AboFCB verpasst Champions League – Eine ausgebliebene Rote macht die Basler Niederlage besonders bitterBei Rotblau ist man sich nach einer ansprechenden Leistung einig, dass Andreas Cornelius vom Feld gehört hätte.Publiziert heute um 00:27 UhrAndreas Cornelius greift an den Hals von Keigo Tsunemoto.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDer AufregerIm FCB-Lager sind die Meinungen klar verteilt. Logisch. Gerade durch die Rotblaue Brille ist es schwer verständlich, warum Andreas Cornelius nach einer guten Viertelstunde nicht des Feldes verwiesen wird. Bei einem Eckball des Heimteams packt der Kopenhagener Stürmer FCB-Rechtsverteidiger Keigo Tsunemoto erst an den Kragen, dann an den Hals – und drückt ihn zu Boden. Gabriel Pereira köpfelt am Tor vorbei, beim FCB ist man erleichtert, Reklamationen bleiben aus und das Spiel geht weiter. Doch nach der Partie wird die Szene zum grossen Thema. FCB-Sportdirektor Daniel Stucki sagt vor den Medien: «Für mich muss der VAR eingreifen, damit die Rote Karte gecheckt werden kann.» Dominik Schmid sieht die Situation ähnlich und auch Trainer Ludovic Magnin sagt, dass zumindest durch die Rotblaue Brille unverständlich sei, dass der VAR nicht einschritt.Umso bitterer ist es aus FCB-Sicht, dass es ebendieser Andreas Cornelius war, der den FCK nur 44 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit in Führung köpfelt. Wer weiss, wie dieses Spiel ausgegangen wäre, wenn der Däne da nicht mehr auf dem Feld gestanden hätte und der FCK in Unterzahl hätte spielen müssen.Ob der VAR die Szene schlicht übersehen oder ob er sie als nicht rotwürdig eingestuft hat, bleibt offen. Jedoch muss auch ohne Rotblaue Brille festgehalten werden, dass eine Rote Karte für dieses Einschreiten nicht fehl am Platz gewesen wäre.Die 90 MinutenDie beiden Teams begegnen sich von Anfang der Partie an auf Augenhöhe, wobei in der Startphase die etwas konkreteren Torchancen an den FC Kopenhagen gehen. Nach rund zehn Minuten ist es dann aber der FCB, der das Spiel vermehrt in die Hand nehmen kann und auch zu Möglichkeiten auf den ersten Treffer kommt. Wirklich Hochkarätiges ist aber nicht dabei. So gehen die Mannschaften mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach der Pause dauert es nicht einmal eine Minute bis Andreas Cornelius das Heimteam mit einem Kopfballtor in Führung bringt. In der Folge steckt der FCB nicht auf, erarbeitet sich in der 56. Minute durch Xherdan Shaqiri und in der 57. Minute durch Moritz Broschinski seine beiden besten Chancen der Partie. Wirklich Gefährliches kommt danach allerdings nicht mehr auf das Tor von Dominik Kotarski, sodass der Penalty-Treffer von Youssoufa Moukoko in der 84. Minute das Spiel entscheidet.Parken, Kopenhagen. – 34’854 Zuschauer. – SR István Kovács (Rumänien).Tore: 46. Cornelius 1:0 (Achouri). 84. Moukoko 2:0 (Foulpenalty).FC Kopenhagen (4-4-2): Kotarski; Huescas, Chatzidiakos, Gabriel Pereira, López; Larsson (80. Robert), Mattsson (64. Clem), Lerager, Achouri (61. Moukoko); Cornelius (80. Claesson), Elyounoussi.FC Basel (4-2-3-1): Hitz; Tsunemoto, Barisic, Vouilloz, Schmid; Metinho, Leroy (79. Koindredi); Soticek (79. Zé), Shaqiri (86. Eduardo), Otele; Broschinski (68. Ajeti). Bemerkungen: FCK ohne Höjer und Moalem (beide verletzt). FCB ohne Van Breemen (verletzt), Traoré (angeschlagen) und Adjetey (gesperrt). Kopenhagen ohne XXX. – Ersatzbank FCB: Salvi, Pfeiffer; Bacanin, Rüegg, Kacuri, Cissé, Rexhaj, Akahomen. – Verwarnung: 85. Claesson (Foul).Die Stimme zum SpielIm Fussball gewinne nicht immer die bessere Mannschaft, hält Ludovic Magnin nach den 90 Minuten fest. Manchmal sei es auch die Cleverere. «Wenn ich Gründe dafür suchen müsste, warum wir uns nicht für die Champions League qualifiziert haben, dann würde ich folgende nennen: Erstens haben wir in zwei Spielen nur ein Tor erzielt – und das durch einen Penalty. Wir haben Chancen liegen lassen, die du auf diesem Niveau nicht liegen lassen darfst.» Und zweitens nennt Magnin die kleinen Details, wie zum Beispiel die Szene von Tsunemoto und Cornelius.Laut dem Basler Trainer habe die Mannschaft aber gezeigt, dass Sie eine Seele hat. «Ich glaube, das Stadion war in der ersten Halbzeit überrascht davon, wie wir aufgetreten sind», so der FCB-Trainer. «Der Misserfolg macht uns reifer, wir lernen daraus.»Das FazitDer FC Basel hat in zwei Spielen gegen Kopenhagen gezeigt, dass eine Qualifikation für die Champions League im Bereich des Möglichen war. Allerdings darf man mit Blick auf die nun anstehende Europa League auch festhalten, dass Rotblau im zweithöchsten europäischen Clubwettbewerb wohl gar nicht so schlecht aufgehoben ist. Denn dort darf man dem Team von Ludovic Magnin durchaus den einen oder anderen Exploit zutrauen.So geht es weiterBereits am Samstag geht es für den FCB in der Super League weiter. Um 20.30 Uhr trifft er auswärts auf den drittplatzierten FC Sion (BaZ-Liveticker), bevor die Nationalmannschaftspause ansteht.Der FC Basel in KopenhagenDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    Die Frage nach dem 0:1 gegen GC – Hat der FC Basel seine beste Saisonphase bereits hinter oder noch vor sich?Das Jahr endet mit einer Pleite und zwei Punkten aus den letzten drei Ligaspielen. Auf den goldenen Herbst folgt die Winterstarre.Publiziert heute um 14:10 UhrZum Schluss wieder erfolglos: Kevin Carlos und der FC Basel verlieren gegen GC und Justin Hammel.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach der 0:1-Heimniederlage gegen den Grasshopper Club Zürich musste man Daniel Stucki gar nicht erst explizit nach der jüngsten Formkurve des FC Basel fragen. «Wir erleben bereits das dritte Tief in diesem Halbjahr», stellte der Sportdirektor des FC Basel gleich selbst fest, dass die letzten zwei Wochen mit zwei Punkten aus drei Ligaspielen und einem Elfmeter-Sieg im Cup gegen Sion keine guten gewesen sind: «Im Prinzip haben wir dreimal ein Remis erreicht und dann zum Abschluss verloren. Das ist nicht, was wir uns vorgestellt haben.»Es ist dies der eine, letzte Eindruck, von dem es immer heisst, er bleibe. Es gibt aber auch andere Impressionen. Allen voran jene eines goldenen Herbsts, als die Basler im Oktober und November sechs Siege in sieben Meisterschaftspartien feierten, damit zwischenzeitlich an die Tabellenspitze stürmten. Und es gibt auch jetzt ebendiese Tabelle, die den FCB unwiderruflich als eine der besten drei Mannschaften der bisherigen Saison führt.Wohin die Reise im Frühjahr gehen wird, weiss keiner. Wird der FCB noch einmal so auftrumpfen, wie er das eben noch tat?Es gibt Argumente dafür: Die Equipe hat im Sommer via Transfermarkt abermals einschneidende Veränderung erfahren. Im Januar sind keine wirklichen Retuschen vorgesehen, so dass begünstigt durch die erste gemeinsame Vorbereitungsphase weiter zusammenwachsen kann, was sich zwischenzeitlich bereits final gefunden zu haben schien. Hinzu kommt: Der Anteil an jungen Spielern, die mehr als nur Bankdrücker sind, ist beachtlich. Im Schnitt müssten sich diese weiterentwickeln – so, dass mit ihrer Entwicklung auch die Mannschaftsleistungen reifer werden.Dem gegenüber stehen zwei Dinge. Zum einen entwickeln sich junge Spieler zwar, werden aber nicht über Nacht zu Routiniers. Entsprechend muss mit weiteren Leistungsschwankungen gerechnet werden. Zum anderen ist da der Gedanke, dass der tolle Herbst womöglich dem Umstand geschuldet war, dass der Spielplan den Baslern Gegner bescherte, die entweder zum Schwächsten gehören, was diese Liga bietet (zweimal Winterthur, einmal Yverdon) oder sich gerade im Formtief befunden haben (Young Boys, St. Gallen, Servette).Sicher ist: Sechs Siege in sieben Partien muss man erst einmal erreichen. Und wenn man das im Frühjahr nochmals schafft, wird man auch am Ende der Saison ziemlich weit vorne in der Tabelle anzutreffen sein.Der FC Basel verliert zum Jahresabschluss gegen GCDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    FCB-Flügel Kade im Interview – «Es nervt, wenn kein Tor zählt»Der Torschütze der Basler spricht nach dem 1:1 gegen St. Gallen über die Rote Karte gegen Bénie Traoré und seinen neuen Torjubel.Publiziert heute um 06:42 UhrAnton Kades neuer Torjubel, inspiriert vom sogenannten «Chill-Guy-Meme».Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkAnton Kade, eine Szene überschattet in diesem Spiel alle anderen. Wie haben Sie die Rote Karte gegen Bénie Traoré gesehen?Ich konnte mir die Szene bisher noch nicht ein zweites Mal anschauen, aber im Spiel wirkte das auf mich wie eine harte Entscheidung. Denn er trifft zuerst den Ball und rutscht danach natürlich weiter.Ihr Tor, das dann nach VAR-Einschreiten nicht gegeben wurde, ist nicht das einzige aberkannte Tor. Wie sahen Sie das Offside von Kevin Carlos beim vermeintlichen Treffer von Bénie Traoré?Diese Szene habe ich auch auf dem Feld nicht richtig gesehen, da ich auf den Ball fokussiert habe. Doch auch das ist, glaube ich, eine harte Entscheidung. Wenn zwei Tore aberkannt werden, ist das schon sehr schade.Wie bewerten Sie die Leistung des Schiedsrichters?Ich will keine Bewertung zum Schiedsrichter geben. Ich sage einfach, dass die Entscheidungen hart waren gegen uns und dass das schade ist. Es nervt, wenn kein Tor zählt.Also ist in Ihnen derzeit mehr Frust als Stolz auf den einen Punkt in Unterzahl?Für uns alle ist es nervig, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben. Denn wenn man die Partie anschaut, wäre das auf jeden Fall möglich gewesen. Aber es ist auch wichtig, dass wir solche Spiele nicht verlieren und kein zweites Gegentor bekommen.Sie persönlich haben schon am Mittwoch ein sehenswertes Tor erzielt und jetzt gleich wieder aus der Distanz getroffen. Es läuft.Es läuft, ja.Zudem haben Sie einen neuen Torjubel. Sie stehen hin und halten sich die Hände flach ans Becken. Was steckt da dahinter?In den sozialen Medien kursiert gerade dieses Chill-Guy-Meme. Kennen Sie das?Ja.Wir sprechen in der Kabine immer wieder darüber, man sieht es ja überall. Ich finde es ganz lustig, deswegen habe ich das nachgemacht.Gegen Sion sah Ihr Jubel noch anders aus. Sie schauten mit offenen Handflächen und einem Gesichtsausdruck von Unverständnis ins Publikum. War da die Message eher: Jetzt habe ich es euch gezeigt? Möglicherweise weil Sie in jenem Spiel und auch im Spiel zuvor nicht in der Startelf standen?Nein, das war es nicht. Wenn man ein Tor schiesst – gerade in Basel vor der Muttenzerkurve –, dann ist das einfach schön. Das waren Emotionen, nichts anderes.War der FCB müde vom langen Cupspiel gegen Sion?Nein, das glaube ich nicht. Wir haben St. Gallen mit unserem Verhalten aber in die Karten gespielt, gerade weil sie viele lange Bälle spielen und wir die zweiten Bälle nicht gewinnen konnten. Das war in der zweiten Halbzeit besser.In dieser Spielzeit gelingt es in der Super League dem Leader auffällig selten, zu gewinnen. Warum war das heute auch so?Heute waren wir ein Mann weniger. Da ist es in erster Linie wichtig, dass wir nicht verlieren. Und wir haben ja unsere drei Tore geschossen. Zwei haben einfach nicht gezählt.Der FCB spielt 1:1 gegen St. GallenDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    AboFCB spielt um Millionen – Das Defensiv-Zentrum des FC Basel steht vor dem StresstestKönnen die zentralen Defensivspieler in Abwehr und Mittelfeld des FCB gegen Kopenhagen bestehen?Publiziert heute um 11:56 UhrOb Jonas Adjetey (links), Adrian Barisic (daneben) oder Nicolas Vouilloz (nicht im Bild): Bislang ist in der Innenverteidigung noch nicht alles so, wie das FCB-Trainer Ludovic Magnin (vorne) gerne hätte.Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze