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FC Basel

Schnee auf dem Joggeli-Rasen soll bis Sonntag verschwinden

Ein Tor auf dem Schneebedeckten Platz im Stadion Schuetzenwiese, am Sonntag, 22. Januar 2023 in Winterthur. Das Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Winterthur und Servette FC von heute Sonntag wurde verschoben. Eine Inspektion der SFL am Samstagnachmittag hat ergeben, dass der Rasen im Stadion Schuetzenwiese zu stark gefroren ist. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
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Bei den Frauen und dem Nachwuchs des FC Basel mussten Meisterschaftsspiele aufgrund des vielen Schnees verschoben werden. Bei der ersten Mannschaft soll das nicht geschehen. Zwar liegt auch auf dem Joggeli-Rasen am Freitagmorgen eine dicke Schicht Schnee. Doch bis am Sonntag um 16.30 Uhr die Partie gegen den Servette FC angepfiffen wird, sollte diese laut Angaben des FCB verschwunden sein. Dafür sorge einerseits die Heizung unter dem Rasen und andererseits die bald wieder steigenden Temperaturen. Am Samstag wird in Basel ein Höchstwert von 5 Grad Celsius prognostiziert, am Sonntag sollen es sogar 13 Grad sein. 

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Minute kann er Assistgeber Kutesa nicht an der Flanke hindern. In der 58. Minute wird er durch Finn van Breemen ersetzt.Jonas Adjetey: 3,5Adjetey gewinnt viele Zweikämpfe und ist mitverantwortlich, dass Servette in der ersten Halbzeit nur zu einem Torabschluss kommt. Abzüge gibt es, weil beim 0:1 von Alexis Antunes die Abstimmung mit Barisic nicht stimmt und der Genfer Torschütze frei zum Kopfball kommt.Adrian Barisic: 3,5Der Bosnier leitet nach einer Viertelstunde mit einer punktgenauen Flanke die erste FCB-Grosschance von Philip Otele ein. Weil er zuvor mit dem Ellbogen am Ball ist, ist er aber auch die Ursache für Kades aberkanntes Tor in der 34. Minute. Bei beiden Gegentoren sieht Barisic nicht gut aus, weil beim 0:1 die Abstimmung mit Adjetey nicht stimmt und weil er beim 0:2 von Kutesa im Laufduell nicht mehr an den Torschützen herankommt. In der 85. Minute wird er durch Bradley Fink ersetzt.Dominik Schmid: 4Ist mit dem Ball unauffälliger als auch schon – lässt sich im Spiel gegen diesen aber nichts Nennenswertes zuschulden kommen.Leon Avdullahu: 4,5Auch in diesem Spiel kommen fast alle Zuspiele von Avdullahu bei seinen Mitspielern an (95%). In der 68. Minute lanciert er mit einem langen Ball Otele im Servette-Strafraum, dieser kann die Chance aber nicht verwerten.Metinho: 3,5Der 21-jährige Neuzugang gibt gegen Servette sein Debüt für Rotblau – und das gleich in der Startelf. Metinho fällt erstmals richtig auf in der 21. Minute, indem er mit seiner Grätsche im Basler Strafraum den Ball im letzten Moment klärt. Gleichzeitig leistet er sich aber auch einige Fehlpässe und wird in der 58. Minute durch Léo Leroy ersetzt.Anton Kade: 3,5Der Deutsche bleibt zu Beginn der Partie unauffällig, erzielt dann aber das vermeintliche Basler Führungstor in der 34. Minute, welches nach VAR-Intervention aberkannt wird. Verpasst kurz vor der Pause in aussichtsreicher Position das Abspiel zu einem von zwei besser postierten Mitspielern. Und trabt dann vor dem 0:2 zu gemächlich zurück, anstatt Vollgas zu geben, um Barisic gegen Kutesa zu unterstützen.Xherdan Shaqiri: 3,5Der Basler Captain wirkt etwas müde, in vielen Aktionen verpasst er den Zeitpunkt fürs richtige Abspiel. Wie beim Offside-Tor des FCB der 25. Minute, wobei man in dieser Situation auch den Laufweg von Traoré kritisieren könnte. Ansonsten schafft es Servette, Shaqiri grösstenteils aus dem Spiel zu nehmen. Es ist definitiv einer der schlechteren Auftritte seit seiner Rückkehr.Bénie Traoré: 3,5Der Ivorer wirkt oftmals zu unkonzentriert und verliert viele Bälle. Seine beste Aktion hat er mit seiner Direktabnahme von der Strafraumgrenze in der 32. Minute. In der 58. Minute wird er durch Kevin Carlos ersetzt.Philip Otele: 5Der Winter-Neuzugang übernimmt erstmals die Rolle des Mittelstürmers. In der 15. Minute vergibt er die erste Basler Grosschance per Kopf aus kurzer Distanz, zehn Minuten später zählt sein Tor nicht, weil Traoré zuvor im Offside stand. Offensiv ist Otele der auffälligste Basler und belohnt sich in der 73. Minute mit dem Anschlusstreffer, indem sich erst gegen Adams durchsetzt und dann mit einem platzierten Schuss Mall düpiert. In der 79. Minute muss er für Gabriel Sigua weichen.Finn van Breemen: 4Van Breemen kommt in der 58. Minute für Rüegg und damit folgt die Umstellung von einer Vierer- auf eine Dreierkette in der Abwehr. Der Niederländer verliert in der 84. Minute den Ball vor dem FCB-Strafraum und hat Glück, dass Kutesa daraufhin nicht das 3:1 erzielt, bereitet danach aber auch die Kopfball-Chance von Fink vor.Léo Leroy: 4Der Franzose ersetzt in der 58. Minute Metinho und erwischt sogleich einen denkbar schlechten Start. Steht mit einem Ballverlust vor dem Genfer Strafraum am Ursprung des Konters zum 0:2. 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    – Salvi, Schmid und drei Teenager sind die GewinnerAuch wenn beim FCB vieles schief ging und es nur ganz selten rund lief: Selbst in diesem historisch schlechten Halbjahr gibt es Spieler, die strahlen dürfen. Publiziert heute um 16:49 UhrDie GewinnerKam als zweiter Goalie achtmal zum Einsatz: Mirko Salvi. Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Achtmal stand Mirko Salvi in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend in der FCB-Startelf und bestritt folglich mehr als ein Drittel aller Pflichtspiele (23). Das ist viel für eine klare Nummer 2 im Tor und hat viel damit zu tun, dass bei Marwin Hitz zuerst Achillessehne, dann Adduktoren und schliesslich die Muskulatur im Oberschenkel zwickten. Aber es ist auch ein Vertrauensbeweis der Trainer gegenüber dem 29-jährigen Routinier, dass man so auf ihn setzte und es sich erlauben konnte, bei Hitz gar nie ein Risiko einzugehen, wenn er Schmerzen verspürte. Da Salvi bei seinen jüngsten Vertretungen gegen Lugano zuerst solide und dann gegen GC sehr gut performte, zählt er damit zu den Gewinnern der bisherigen Saison. Einen neuen Backup-Goalie müssen die Basler in nächster Zeit bestimmt nicht verpflichten.

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    – Hätte der FC Basel auf das Bayern-Spiel verzichten müssen?Am 6. Januar bestreitet der FC Basel ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München. Der Besuch des deutschen Rekordmeisters verspricht einen tollen Anlass, hat aber auch grosse Auswirkungen auf die Basler Wintervorbereitung. Publiziert heute um 18:57 UhrBald im St.-Jakob-Park zu bestaunen: Bayern-Stürmer Harry Kane.Foto: Michael Steele (Getty Images)Ja: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetanDer FC Basel startet mit einem echten Highlight ins neue Jahr: Am 6. Januar trifft das Team von Fabio Celestini im heimischen St.-Jakob-Park im Rahmen eines Testspiels auf den grossen FC Bayern München. So ausgeprägt die Freude über den Besuch des nördlichen Namensvetters auch sein mag – der kleinere FCB läuft wegen des hohen Gasts Gefahr, den Fokus in der Wintervorbereitung falsch zu legen. Traditionsgemäss sieht diese bei Rotblau nämlich so aus: ausgedehntes Trainingslager in Marbella und viel Zeit für die Mannschaft, um zusammenzufinden. Die Tatsache, dass der FCB aufgrund eines einzigen Testspiels von diesen Plänen absieht, verwundert. Testspielgegner gäbe es auch im sonnigen Marbella zur Genüge, und gespielt werden könnte sowieso bei unvergleichbar besseren Bedingungen. Vor allem aber muss festgehalten werden: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetan. Unter Fabio Celestini hat das Team endlich zu so etwas wie Selbstvertrauen gefunden. Das bezeugen nicht nur die Resultate – immerhin zehn Punkte aus sechs Super-League-Partien – sondern das zeigt auch die Art und Weise, wie Rotblau mit dem 48-Jährigen an der Seitenlinie auftritt. Gegen GC gab das Team zuletzt trotz Unterzahl und Rückstands nie auf und schnupperte bis zum Schluss an einem Punktgewinn. Kurz: Der Grundstein für ein ertragreiches Trainingslager ist gelegt. Die Spieler vertrauen dem Trainer, sind nach dem positiven Umschwung der letzten Wochen und dem Schritt weg vom Tabellenende motiviert und lernbegierig. Was dem Gefüge jetzt noch fehlt: Feinabstimmung, taktisches Know-how und ein starkes Wirgefühl. Es sind dies alles Dinge, die viel Zeit voraussetzen – Zeit, wie sie in einem Trainingslager in Hülle und Fülle vorhanden gewesen wäre. So müssen sich die FCB-Verantwortlichen ein wenig den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich bei der Terminierung des Freundschaftsspiels wohl etwas zu sehr an den Bedürfnissen des grossen Nachbarn orientiert haben. Dieser bestreitet nämlich bereits am 13. Januar – und nicht wie die Basler erst am 21. Januar – seine erste Pflichtpartie. Ein Testspiel eine Woche zuvor passt da wunderbar in die Vorbereitung. Klar ist auch, dass man beim FCB an den Bedürfnissen des Teams vorbeigeplant hat. Nach dem verrückten Saisonstart bräuchte dieses nämlich vor allem zwei Dinge: Ruhe und eine Fokussierung auf die nachhaltige Entwicklung der Mannschaft. Beides sind aber nicht gerade Dinge, die man sich von einem Auftritt gegen den deutschen Serienmeister erhoffen darf. Darius Aurel MeyerNein: Für den FCB ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.Als die beiden FCB vergangene Woche den Ticketverkauf für das Testspiel am 6. Januar lanciert haben, ging beim kleineren FCB plötzlich nichts mehr. «Aufgrund des grossen Ansturms ist das Ticketing derzeit überlastet», verkündete die Basler Social-Media-Abteilung. Was zu Zeiten magischer Champions-League-Nächte unvorstellbar war, ist nun Realität: Ein Freundschaftskick gegen einen Bundesligisten wird zum grossen Publikumsmagneten. Es ist dies eine logische Folge der vergangenen Jahre – und ein Glücksfall für den FC Basel.Natürlich, die Bayern mit Superstar Harry Kane sind nicht irgendein Bundesligist. Und natürlich, ein bekannter Name aus der Bundesliga lockt auch immer Fussballfans aus dem nahen Ausland ins Joggeli. Die Profis aus der «Sportschau» einmal live sehen – das zieht. Der Hauptgrund für den Ansturm auf die Tickets aber dürfte ein anderer sein: Für den FCB und seine Fans ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr. Statt Spektakel im Camp Nou gibts ein 1:1 auf der Pontaise. Und auch wenn die Muttenzerkurve selbst gegen Lausanne-Ouchy für aussergewöhnliche Stimmung sorgt, so sehnt sich der Grossteil des verwöhnten Basler Fussballpublikums dann doch eher nach einem Duell gegen Barcelona. Oder eben gegen die Bayern. Das Testspiel gegen Müller, Neuer, Sané und Co. bekommt so einen ganz anderen Stellenwert. Es wird zum Sehnsuchtsspiel, zum Fussballfest, lädt zum Träumen und zum Erinnern ein. Und es wird zur grossen Chance für den FCB. Dieser nämlich bekommt durch das zahlreiche Publikum nicht nur einen Zustupf in die leeren Kassen, das Testspiel bietet den Basler Talenten auch die Möglichkeit, sich gegen die bekannten bajuwarischen Namen zu beweisen. Dass man zugunsten dieser Partie auf ein Trainingslager im warmen Süden verzichtet, ist deshalb kein Problem: Die Aussicht, sich durch die Münchner Verteidigung zu dribbeln, dürfte in der Vorbereitung für mindestens so viel Motivation sorgen wie ein paar Tage in der Sonne. Positiver Nebeneffekt: Man spart durch den Verzicht auf das Trainingslager rund 200’000 Franken (Quelle: «Blick») – jeder Rappen zählt.Bratwurst, Bier und die Bayern. Für die Basler Fans klingt das nach einem positiven Start ins neue Jahr. Ein Start, der den tristen Liga-Alltag (und den aktuellen Tabellenplatz) zumindest für ein paar Stunden vergessen macht. Das kann dem FCB nur guttun. Fabian LöwLESEN SIE WEITERE WOCHENDUELLEDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare