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FC Basel gegen FC Biel

Ludovic Magnin will keine Experimente eingehen

Zwei Fussballspieler im Zweikampf während des Schweizer Cupfinals zwischen FC Biel-Bienne und FC Basel in Bern, 2025.
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In Kürze:

  • Ludovic Magnin plant beim Cup-Match gegen Biel einen Einsatz der Stammformation.
  • Der FCB-Trainer verzichtet bewusst auf eine Rotation der Mannschaft.
  • Neuzugang Moritz Broschinski könnte sein Debüt im rotblauen Trikot feiern.
  • Das Spiel dient als Generalprobe für das Champions-League-Playoff gegen Kopenhagen.

Am 1. Juni dieses Jahres sass Ludovic Magnin daheim vor dem Fernseher. Es lief der Final des Schweizer Cups zwischen dem FC Basel und dem FC Biel. Und der damalige Trainer von Lausanne-Sport zweifelte keine Sekunde daran, dass der FCB seiner Favoritenrolle gerecht werden würde.

Nun kommt es am Samstag in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups zu derselben Paarung: FC Basel gegen FC Biel. Diesmal aber wird Ludovic Magnin auf der Trainerbank des FC Basel, seines neuen Arbeitgebers, sitzen und wesentlichen Anteil daran haben, wie der FCB diesen Vergleich angehen wird.

Für Magnin ist diese Affiche nicht nur die «Final-Reprise», sondern auch «das schwerstmögliche Los, das wir in der 1. Runde ziehen konnten». Deshalb hat der 46-Jährige eine klare Vorstellung, wie der Samstagabend im zweitwichtigsten nationalen Wettbewerb aus Basler Sicht laufen soll. «Wenn wir unser Spiel durchziehen, werden wir weiterkommen.»

Spielt Moritz Broschinski?

Die Devise ist also vorgegeben, erst recht nach der enttäuschenden Leistung vom Sonntag in Lugano: «Wir wollen nichts anbrennen lassen», sagt Magnin vor dem Duell mit den Amateuren aus dem Seeland. Während andere Oberklassige in der 1. Cuprunde ihre Mannschaft häufig durchrotieren, hält Magnin von der Möglichkeit wenig, gewissen Akteuren Spielpraxis zu gewähren, die bislang kaum zum Einsatz gekommen sind. Magnin sagt: «Wir werden sicher nicht mit einer B-Mannschaft antreten.»

Es ist also davon auszugehen, dass jene Spieler zum Zug kommen, die in den ersten vier Pflichtspielen der Saison bereits das Vertrauen des Trainers genossen. Einzig Anton Kade dürfte im Aufgebot fehlen: Der Deutsche erlitt im Training einen Schlag auf die Wade und ist angeschlagen.

Zu seinem Einstand in Rotblau könnte hingegen Moritz Broschinski gelangen. Die Qualifikationspapiere des Neuzugangs sind eingetroffen, und Magnin attestiert dem Stürmer einen guten Zustand, da er mit dem VfL Bochum bereits zwei Pflichtspiele in der 2. Bundesliga bestritten hat. Der 24-Jährige habe eine «gute erste Trainingswoche» in Basel hinter sich.

Veränderungen beim FC Biel

Während beim FCB die meisten Spieler beim letzten Vergleich mit dem Promotion-League-Team auf dem Platz gestanden haben, hat der FC Biel personell einen Umbruch hinter sich. Nicht nur der Präsident und der Sportchef sind weg, sondern auch eine Vielzahl an Spielern. All das ist kein Vorteil vor diesem Aufeinandertreffen mit dem Doublegewinner. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Unterklassige das Heimrecht abtauschen musste, weil die Bieler Tissot-Arena in diesen Tagen einen Kunstrasen erhält.

14’000 Tickets hat der FC Basel bis Freitag abgesetzt, wovon das Gros der Käufer der rotblauen Anhängerschaft zuzuordnen sein dürfte. Für Ludovic Magnin und Co. ist der Auftritt vom Samstag im St.-Jakob-Park gleichzeitig die Hauptprobe für Mittwoch. Dann trifft der FCB im Playoffs-Hinspiel zur Champions League auf den FC Kopenhagen.

Aber nicht eine Hauptprobe in Bezug auf das sportliche Format des Gegners, sondern wegen der Spielunterlage. Seit Donnerstag liegt im Joggeli ein Hybridrasen. Die ersten Gehversuche darauf machen die FCB-Profis nun gegen Biel, ehe es vier Tage später für Rotblau auf demselben Grün um die Königsklasse-Millionen geht.

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