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Der 20-jährige Offensivspieler verlässt den FC Basel per sofort in Richtung der 2. deutschen Bundesliga.

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  • Fussball-Podcast: «Man sieht jetzt beim FCB, welche Qualität vorhanden ist»

    PodcastFussball-Podcast – «Man sieht jetzt beim FCB, welche Qualität vorhanden ist»Wie soll der FCZ mit Cheick Conde umgehen? Welche kreative Strafe hat YB für seine Rotsünder? Wie nah ist der FCB an alter Stärke? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 18:17 UhrEin Schuhwurf. Ein Spieler, der sich weigert, auf der Ersatzbank Platz zu nehmen. Ein vom Videoassistenten erfundener Elfmeter. Die Super League hat mal wieder geliefert an diesem Wochenende. Und wir nehmen den Steilpass in unserem Fussball-Podcast gern auf.So reden wir etwa darüber, wie der FC Zürich mit Cheick Conde umgehen wird. Wobei für Thomas Schifferle klar ist, dass sich der Club im Streit zwischen Spieler und Ricardo Moniz ohne Wenn und Aber für den Trainer aussprechen wird. Und für Dominic Wuillemin, dass ein Rauswurf Condes mit Blick auf dessen Marktwert «der Wahnsinn» sei.Wuillemin erzählt uns auch von der kreativen Strafe, die sich die Young Boys für all die Spieler ausgedacht haben, die sich einen Platzverweis einhandeln. Und Schifferle berichtet von einer offenen Aussprache bei den Grasshoppers, die Trainer Marco Schällibaum etwas zu offen gewesen sein soll.Und ganz am Ende geht es für einmal auch um die Teilnehmer des Podcasts. Mit dieser Folge verabschiedet sich Florian Raz als Gastgeber der «Dritten Halbzeit». Seine Nachfolge übernimmt Tilman Pauls.Wann welches Thema besprochen wird02:39 FC Luzern – Grasshoppers20:01 FC Zürich – Young Boys40:42 FC Basel – FC Winterthur46:32 FC St. Gallen – FC Sion53:55 Lausanne-Sport – Servette56:59 FC Lugano – Yverdon-Sport59:57 Schweiz – Frankreich64:42 Abschied Florian RazNewsletterDritte HalbzeitErhalten Sie die neueste Folge des beliebten Fussball-Podcasts und exklusive Leseempfehlungen.Weitere NewsletterEinloggenFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Wochenduell zum FCB: Ist das der beste FC Basel seit dem Ende der Ära Heusler/Heitz?

    Wochenduell zum FCB – Ist das der beste FC Basel seit dem Ende der Ära Heusler/Heitz?Der FCB tritt zurzeit sehr stilsicher und erfolgreich auf. Ist dieses Team besser als die Mannschaften in den Jahren zuvor?Publiziert heute um 06:57 UhrHaben zurzeit häufig Grund zum Jubeln: Die Spieler des FC Basel, die aktuell die offensiv beste Mannschaft der Super League stellen.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkJa! Diese Mannschaft hat die Winnermentalität, die in den letzten Jahren fehlte.35 Tore nach 14 Spieltagen – das gelang dem FC Basel zuletzt in der Saison 2016/17, der letzten unter der Führung des Duos Heusler/Heitz. Damals hatte der FCB nach der gleichen Anzahl Spiele unter Trainer Urs Fischer bereits 39 Tore erzielt. Die Basler stellen unter Fabio Celestini derzeit die statistisch beste Offensive seit acht Jahren.Einer der Gründe dafür ist, dass der FCB zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einen Sturm hat, der nicht von einzelnen Akteuren wie Thierno Barry oder Arthur Cabral abhängig ist. Bénie Traoré, Xherdan Shaqiri und Albian Ajeti mit je neun Skorerpunkten und Kevin Carlos mit fünf Toren zeigen eindrücklich auf, welche offensive Gefahr und Variabilität der FCB zurzeit mit sich bringt. Gleiches gilt für die Defensive: Wurde zu Beginn der Saison noch kritisiert, dass das Kader des FC Basel zu gross sei, ist man nun froh, dass man bei Verletzungen viele Back-ups zur Verfügung hat. So hat beispielsweise Nicolas Vouilloz, der in den vergangenen Wochen aufgrund der Ausfälle von Jonas Adjetey, Arnau Comas und Finn van Breemen in die Startelf gerückt ist, seinen Job mindestens so gut gemacht wie diese zuvor.Nach der sehr schwierigen letzten Saison ist beim FCB wieder Spielfreude eingekehrt. Dies ist nicht zuletzt dem Zugang von Xherdan Shaqiri zu verdanken, der nicht nur eine unglaubliche Unberechenbarkeit für die Gegner, sondern auch eine Winnermentalität in die Mannschaft einbringt und zeigt, dass er nicht nach Basel gekommen ist, um seine Karriere gemütlich ausklingen zu lassen. Aber auch Fabio Celestini hat grossen Anteil daran, weil er auch nach guten Auftritten die Punkte anspricht, die verbessert werden müssen.Diese Einstellung überträgt sich auf das ganze Team: Wie sich in den letzten Spielen zeigte, lässt der FCB nicht nach, wenn er mal 2:0 oder 3:0 in Führung ist, Marwin Hitz wird sauer, wenn er beim Stand von 6:0 einen Gegentreffer kassiert, und die Einwechselspieler sind sich nicht zu schade, nochmals 100 Prozent zu geben, auch wenn eine Partie bereits entschieden ist. Dies alles sind Indizien dafür, dass der FC Basel so gut ist, wie er es seit der Ära Heusler/Heitz nicht mehr war. Der von Celestini immer wieder angesprochene «Prozess» ist deutlich ersichtlich. Um es mit Shaqiris gestrigen Worten bei Telebasel zu sagen: «Wir sind auf einem sehr guten Weg, wieder sagen zu können: Wir spielen um etwas!» Simon TribelhornNein! Zwei Mannschaften waren in den letzten sieben Jahren besser unterwegs.Gewiss, diesem FC Basel zuzuschauen, macht aktuell Freude. Nach dem Geknorze in der letzten Saison ist es nun ein erfrischender Offensivfussball, den die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini an den Tag legt. Und mit der Rückholaktion von Xherdan Shaqiri ist dem Verein ein Coup gelungen, der nicht nur auf dem Rasen seine Spuren hinterlassen hat. Zuletzt war die Euphorie rund um Rotblau so gross, als der FCB im Mai 2023 gegen die AC Fiorentina im Halbfinal der Conference League stand.Aber dennoch: Von der besten FCB-Mannschaft seit der Ära Heusler/Heitz zu sprechen, ist vermessen. Das lässt sich an mehreren Punkten erklären.In 14 Spielen hat Basel bislang 25 Zähler gesammelt. Das ist ein guter Wert. Aber nicht der beste in den letzten sieben Jahren. Die heutigen 1,78 Punkte pro Spiel sind zu diesem Zeitpunkt der Meisterschaft kein Spitzenwert. In der Saison 2019/20 unter Trainer Marcel Koller waren es 2,14 Punkte, zwei Jahre später unter Trainer Patrick Rahmen deren 1,92. Die Mannschaften dieser zwei Jahrgänge waren also besser unterwegs.Und dies, obwohl der FCB jeweils im Europacup vertreten war und eine entsprechend höhere Kadenz an Pflichtspielen und weiten Auswärtsreisen hatte. Anders als heute, da Rotblau sich erstmals seit anno Tobak «nur» auf Liga und Schweizer Cup zu konzentrieren hat und die Mehrfachbelastung wegfällt. Deshalb sind die damaligen Leistungen zusätzlich zum besseren Punkteschnitt einen Tick höher einzustufen. Und: Die Strahlkraft der internationalen Erfolge war für Club wie Spieler ungemein hoch.Zu guter Letzt fehlen der aktuellen Mannschaft die prägenden Figuren, die im grossen Ganzen den Takt angeben. Ja, Shaqiri spielt in einer anderen Liga. Aber die Stockers, Freis, Langs, Zuffis, Widmers, Kasamis oder Delgados haben mit ihrer Erfahrung dazu beigetragen, dass der FCB selten auseinandergefallen ist. Oder anders gesagt: Sie waren in entscheidenden Momenten die tragenden Stützen des Basler Kollektivs.Die aktuelle Mannschaft befindet sich hingegen mitten in ihrer Entwicklung. Doch der jüngste Umbruch kann auch dazu führen, dass beim FCB solche Führungsspieler wieder heranreifen und mithelfen, an frühere Erfolge anzuknüpfen. Wer es noch nicht vergessen hat: Der letzte Titel, ein Cupsieg, liegt fünf Jahre zurück.Sollte der FCB schon in dieser Saison wieder einmal einen Kübel in die Höhe stemmen, darf die Frage nach dem besten FCB seit dem Ende der Ära Heusler/Heitz nochmals gestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt jedoch ist der FCB noch nicht da, wo er in jüngster Vergangenheit mehrmals gewesen ist. Dominic WillimannAuch das gab zu redenDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der BaZ und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Ludovic Magnin beantwortet Leserfragen: «Den Schweizer Meistertitel jage ich schon mein ganzes Leben lang»

    AboLudovic Magnin beantwortet Leserfragen – «Den Schweizer-Meister-Titel jage ich schon mein ganzes Leben lang»Der Trainer des FC Basel verrät, wieso er den Meistertitel einem Viertelfinal in der Champions League vorziehen würde – und weshalb er nicht ohne Verwarnung durch die Saison kommen wird.Publiziert heute um 18:12 UhrLudovic Magnin stellte sich am Donnerstag den BaZ-Leserfragen.Foto: Kostas MarosJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkSeit gut einem Monat ist Ludovic Magnin nun Cheftrainer des FC Basel. Im Vorfeld eines zweiteiligen Interviews mit der Basler Zeitung hatten Leserinnen und Leser die Möglichkeit, ihre Fragen einzureichen. Bis Donnerstagmorgen gingen zahlreiche Einsendungen ein. Eine Auswahl davon hat Magnin im Gespräch beantwortet.Ludovic Magnin, wie sähe Ihre derzeitige Weltelf aus?Ich würde sicherlich eine Viererkette aufstellen. Wenn man sich die letzten Champions-League-Sieger anschaut, muss man weit zurückgehen, um ein Team zu finden, das mit Dreierkette aufgelaufen ist. Und auch zu meiner Idee vom Fussball passt dies. Also dann: Im Tor steht Thibaut Courtois von Real Madrid. Das Liverpool-Duo Virgil van Dijk und Ibrahima Konaté bildet das Abwehrzentrum, rechts und links daneben wären mit Achraf Hakimi und Nuno Mendes zwei PSG-Aussenverteidiger. Liverpools Alexis Mac Allister und Vitinha von PSG bilden das eher defensive zentrale Mittelfeld. Davor würden Ousmane Dembélé von PSG, der Neu-Liverpooler Florian Wirtz und Barcelonas Lamine Yamal die Offensivreihe bilden, vor der Manchester Citys Erling Haaland den Stossstürmer gibt.Wer ist der beste Fussballer, den Sie je trainiert haben?Xherdan Shaqiri. Ich denke, dass ich mit Alvyn Sanches bei Lausanne einen Spieler trainieren durfte, der womöglich ein ähnliches Potenzial hat. Aber betrachte ich den Istzustand, dann ist Shaqiri sicherlich der beste Spieler, den ich bisher trainieren durfte.Und der beste Spieler, mit dem Sie auf dem Platz standen?Ich möchte Mario Gomez oder Miroslav Klose nicht auslassen. Aber ich denke, zuerst kommt Johan Micoud – von ihm konnte ich auf und neben dem Platz auch am meisten lernen.Sie sagten einst, beim Kicken daheim im Garten waren Sie entweder Frank Verlaat, der Verteidiger aus den Niederlanden, oder Stefan Huber, der Goalie. Wissen Sie um Hubers Status beim FCB?Nein, ich weiss nur, dass Stefan Huber damals ein Vorbild für mich war. Als ich mit 12, 13 Jahren zum ersten Mal auf der Pontaise ein Spiel von Lausanne besuchte, stand er im Tor und zeigte seine legendären Dropkicks, während Verlaat vor ihm verteidigte. Als Lausanne-Fan haben mich beide beeindruckt. Bei Verlaat geht die Geschichte noch etwas weiter: Mit ihm habe ich dann 2002 in meiner ersten Bundesligasaison bei Werder Bremen zusammengespielt. Ich habe bis heute einen Hut mit einem Ansteckknopf dran, auf dem Verlaat abgebildet ist. Den habe ich ihm damals natürlich begeistert gezeigt. Mit ihm habe ich heute noch Kontakt.Huber hielt in der Saison 1997/98 in der Abstiegsrunde gegen Kriens in der 89. Minute einen Penalty und bewahrte den FCB so vor dem Abstieg, was ihm bei den Basler Fans einen Sonderstatus beschert …Gegen Reto Burri, oder? Stimmt, da war was – aber das habe ich nicht mehr präsent.Wissen Sie, welche vier Romands vor Ihnen den FCB trainierten? Was wissen Sie über diese?Boah, schwierig. Einer ist logischerweise Fabio Celestini. Aber danach wird es schon schwierig …Einer davon ist Guy Mathez, nach dem anderen wurde die Basler Fussballbar Didi Offensiv benannt …Didi Andrey? Und wer wäre der Letzte?Fernand Jaccard, er war zwischen 1937 und 1939 FCB-Trainer … Sie sagten, als Spieler wären Sie mehrere Male beinahe zum FCB gekommen. Können Sie mehr darüber verraten?Das war in der Zeit von Gigi Oeri und Bernhard Heusler. Ich war da an der einen oder anderen Hochzeit von Basler Fussball-Kollegen, wo die FCB-Führung auch eingeladen war. Auf dem Weg zur Toilette fand da jeweils der eine oder andere Austausch statt.Und wie nah waren Sie wirklich an einem FCB-Vertrag?Es gab schon mal ein Treffen mit dem FCB, bei dem wir ernsthaft darüber sprachen. Aber es kam nie so weit, dass wir über Zahlen gesprochen hätten.Welche dieser Regeländerungen hätten Sie gern: Nachspielzeit für alle ersichtlich auf einer grossen Uhr kumulieren? VAR weg? Penalty, indem man auf den Goalie zuläuft? Eine andere?Für mich ist es ganz klar: Ich würde wollen, dass jeder Trainer zwei Challenges pro Spiel zur Verfügung hat. So könnte man als Trainer den Schiedsrichter dazu bringen, eine strittige Szene nochmals anzuschauen. Es gibt während der Spiele so viele Momente, in denen man frustriert ist, weil man das Gefühl hat, der Schiedsrichter habe etwas übersehen.Welche drei Persönlichkeitseigenschaften sollte ein Spieler Ihrer Meinung nach haben, und warum?Die erste ist Lernwilligkeit. Für mich ist es sehr wichtig, dass sich ein Spieler jeden Tag verbessern will, dir zuhört, ausprobiert und offen für Feedback und Anregungen ist. Die zweitwichtigste Eigenschaft ist die Arbeitsmoral. Ein Spieler soll nicht nur bereit dafür sein, sich zu verbessern, sondern soll dafür auch hart arbeiten. Und drittens ist das Selbstbewusstsein entscheidend, gerade in der heutigen Zeit mit den sozialen Medien.Greifen Sie bei der Trainingsvorbereitung auf Trainingsformen zurück, die Sie sich in den letzten Jahren zusammengestellt und erarbeitet haben, oder kreieren Sie laufend auch neue Inhalte? Falls ja, haben Sie dafür bestimmte Inspirationsquellen?Ich arbeite mit einem Mix aus bewährten Übungen, die ich seit meiner Spielerzeit sammle – meinem Trainingsordner, den ich als «Bibel» bezeichne –, und neuen Inhalten, die ich laufend integriere. Heutzutage ist es ja möglich, sich Videos von Trainings anderer Teams anzuschauen. Inspiration hole ich mir dadurch von Trainings der Topteams wie Atlético Madrid oder PSG. Dazu kommen Ideen aus dem Austausch mit meinem Trainerteam. Wichtig ist mir, Routinen zu vermeiden und die Spieler immer wieder neu zu fordern.Was würden Sie wählen: den Meistertitel oder ein Viertelfinalspiel in der Champions League?Den Meistertitel. Da muss ich überhaupt nicht überlegen.Wie weit müsste es in der Champions League denn gehen, damit Sie es sich anders überlegen?Den Sieg in der Champions League würde ich noch vor dem Schweizer-Meister-Titel nehmen. Aber bleiben wir doch im realistischen Bereich – und damit beim Meistertitel. Diesen jage ich schon mein ganzes Leben lang. Einen Champions-League-Final habe ich noch nie gejagt.«Ich polarisiere offenbar mehr als andere Trainer»: Magnin beim Training mit dem FCB.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Wo muss im Kader des FC Basel noch auf dem Transfermarkt nachgeholfen werden?Als Trainer hätte ich natürlich am liebsten jede Position doppelt besetzt. (lacht) Aber nein, was auf dem Transfermarkt noch passiert, entscheide ich nicht.Wie viele Verwarnungen holt Ludovic als Trainer wegen Reklamieren in der Saison ab?Ich will mein Verhalten verbessern, gerade gegenüber Schiedsrichtern. Aber ich muss ehrlich sein: Ich werde kaum ohne Verwarnung durch die Saison kommen – und auch ohne Sperre auszukommen, wird schwierig für mich, dafür lebe ich während der Spiele einfach zu stark und emotional mit. Aber in der vergangenen Saison waren es nicht mehr als vier Gelbe Karten. Da hat es andere Trainer, die andere Dinge taten als ich – und andere Karten dafür sahen. Trotzdem wird mehr über mein Verhalten an der Seitenlinie diskutiert als bei anderen. Ich polarisiere offenbar mehr als andere Trainer.Wie oft haben Sie als Trainer schon Rot gesehen?Erst einmal, in meiner ersten Saison als Trainer des FC Zürich. In St. Gallen, nach einem Austausch mit der Bank von Peter Zeidler.Haben Sie eine Lieblingsserie oder einen Lieblingscomic?Comics habe ich kaum geschaut oder gelesen. Die letzte Serie, die ich gesehen habe, war «Peaky Blinders – Gangs of Birmingham». Die war der Hammer. Und «Prison Break» war eine Serie, die Marco Streller und mich in Stuttgart begleitet hat. Diese schauten wir immer auf den Auswärtsreisen, auf dem tragbaren DVD-Player, was nur zeigt, wie alt ich doch schon bin.Was waren Ihre erste Schallplatte und Ihr erstes Konzert?Das war New Kids on the Block. Das Album mit «Step by Step» drauf. An mein erstes Konzert kann ich mich nicht erinnern. Sehr wohl erinnere ich mich aber an mein erstes deutsches Konzert: Das war in Bremen, im Weserstadion – und zwar Herbert Grönemeyer. Ich war noch nicht lange in Deutschland, fand den Typen mit seinen Bewegungen irgendwie lustig – und verstand kein Wort. Erst als ich besser Deutsch konnte und mir einige seiner Songs wie etwa «Bochum» wieder begegneten, realisierte ich, dass ich da in Bremen eigentlich ein Superkonzert erlebt hatte.Mehr zum FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Trainer im Interview: Ludovic Magnin: «Kevin Rüegg hatte Angst, als ich gekommen bin»

    FCB-Trainer im Interview – Ludovic Magnin: «Kevin Rüegg hatte Angst, als ich gekommen bin»Der 46-Jährige spricht über die Erziehung junger Spieler, den Traum der Champions League und seine Entwicklung als Trainer.Publiziert heute um 18:47 UhrLudovic Magnin im FCB-Trainingslager in Schruns.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkLudovic Magnin wirkt locker, als er am Samstagmittag in die Lobby des Teamhotels des FC Basel kommt. Drei Tage sind er und seine Mannschaft bereits in Schruns, vier intensive Trainingseinheiten haben sie bereits absolviert. Nun nimmt sich der neue FCB-Trainer im Rahmen einer Medienrunde Zeit für Fragen.Ludovic Magnin, heute Morgen wurden Sie kurz laut, als die jungen Spieler sich nach dem Training verabschieden wollten, ohne aufzuräumen.Es gibt gewisse Dinge, die mir sehr wichtig sind. Eines davon ist, dass Fussball eine Lebensschule sein soll. Ich verlange von den jungen Spielern, dass sie neben dem Platz Respekt vor den Älteren haben. Das Aufräumen nach dem Training gehört dazu.Als Sie in diesem Alter waren, haben Sie neben dem Fussball noch die Ausbildung als Grundschullehrer absolviert.Damals war das noch möglich. Bei Yverdon hatten wir noch keine zwei Trainings pro Tag. So war ich den ganzen Tag in der Schule oder beim Praktikum und bin am Abend ins Training gedüst. Dann kommst du um 20 Uhr nach Hause und musst noch die Dinge für den darauffolgenden Tag erledigen. Das hat mich geprägt und da habe ich diese Arbeitsmentalität entwickelt.Wären Sie ein strenger Lehrer geworden?Nicht unbedingt. Ich glaube, erst das Leben als Fussballer hat mir diese gewisse Härte gebracht.Was ist für Sie der Schlüssel im Umgang mit den jungen Spielern?Für mich ist der Wille des Spielers entscheidend. Er muss wissen, dass er noch viel zu lernen hat. Du bist unter Vertrag beim FC Basel, das ist schön. Aber der Weg ist trotzdem noch weit. Dann muss er probieren, umzusetzen, was man ihm sagt und es muss ihm klar sein, dass er mehr trainieren muss als beispielsweise ein Xherdan Shaqiri.Wie sind denn momentan die Perspektiven für die Nachwuchsspieler?Grundsätzlich ist es beim FC Basel schwieriger, junge Spieler kontinuierlich aufzubauen. Einfach, weil der Sprung von den Junioren in die erste Mannschaft hier grösser ist. Das Ziel ist es trotzdem, wieder einen Basler Jungen in die erste Mannschaft zu bringen. Da ist es natürlich ein Vorteil, dass wir viele englische Wochen haben werden, denn so können wir mehr rotieren.Finden Sie, Nachwuchsspieler werden heute zu sehr auf Händen getragen, sodass sie beim Sprung in die 1. Mannschaft auf die Welt kommen?Ich stimme der Aussage grundsätzlich zu. Aber es muss uns auch bewusst sein, dass meine Generation die Verantwortung dafür trägt. Wir sind diejenigen, die es korrigieren können. Die Gesellschaft ist heute wie sie ist, weil meine Generation die Kinder eben so erzogen hat.Was sind für Sie die entscheidenden Faktoren, damit aus einer Mannschaft eine richtige Einheit wird?Das beste Rezept ist gemeinsamer Erfolg. Dann ist es für mich als Trainer wichtig, einerseits den Fussballer zu erreichen, aber andererseits auch den Menschen dahinter. Und es braucht eine klare Hierarchie in der Mannschaft und eine Rollenverteilung für jeden einzelnen. Es hilft auch, abseits des Fussballplatzes etwas gemeinsam zu unternehmen und sich privat kennenzulernen.Wie war es damals für Sie, als Spieler vom FC Lugano nach Werder Bremen zu wechseln in Bezug auf die Integration?Ich hatte das Glück, dass mit Frank Verlaat jemand da war, der sich mir annahm und perfekt französisch sprach. Er und seine Ex-Frau haben mir sehr geholfen, mich zu integrieren. Der zweite Pluspunkt war, dass mich gleich zu Beginn Frank Baumann, der Kapitän, im Hotel abgeholt hat, da wir den gleichen Berater hatten. Wenn man mit Baumi und Verlaat in die Kabine kommt, links und rechts von einem, wie grosse Brüder, dann ist da ziemlich schnell Ruhe. (lacht)Also fühlten Sie sich schnell wohl, obwohl sie sich damals in Ihrer ersten Saison verletzten.Es gab zwei Seiten. Fussballerisch war alles zu schnell für mich und mein Körper war noch nicht dafür bereit. Aber in der Kabine hatte ich es schnell gut mit allen. Ich kann mich erinnern, dass wir einen Spielraum mit Dartscheiben hatten. Wir sind nach dem Training noch stundenlang geblieben und haben geredet.Sicherlich gingen Sie auch in den Ausgang. Ging da immer alles gut?Der Ausgang wurde immer toleriert, weil wir zum richtigen Zeitpunkt gingen. In den englischen Wochen war kein Ausgang möglich, das haben wir akzeptiert. Zudem ist das Mass an Alkohol sehr wichtig. Viele Fussballer gehen in den Ausgang und trinken nichts. Heute ist das tendenziell sogar noch professioneller geworden.Sie haben unter einigen grossen Trainern gespielt. Was haben Sie von ihnen mitnehmen können, was Sie heute noch prägt?Als Trainer gibt es einerseits die fachspezifischen Dinge und andererseits die Menschenführung. Bei jedem Trainer, den ich hatte, war immer eine der beiden Seiten sehr stark ausgeprägt und die andere war solide. Ich habe immer gewisse Dinge mitgenommen und versucht zu verstehen, was es war, das uns gerade erfolgreich macht.Einer Ihrer Trainer bei Werder Bremen war Thomas Schaaf. Er gilt als sehr harter Trainer.(lacht) Ja. Im Trainingslager waren wir um 7 Uhr wir am Strand, um 10 Uhr trainierten wir mit Medizinbällen und am Nachmittag war dann noch reguläres Training. In meinen Jahren in der Bundesliga war ich so fit, dass ich immer den Sinn dahinter gesehen habe. Das Wichtigste ist für mich: Es gibt nicht immer richtig oder falsch im Fussball. Jeder Trainer hat seine Idee. Bei Schaaf hatten wir zwei Tage vor dem Spiel doppelt trainiert. Im Trainerkurs lernt man heute, dass man zu diesem Zeitpunkt eigentlich eher weniger intensiv trainieren sollte. Aber es hat funktioniert, wir sind deutscher Meister geworden.Da waren aber noch viele weitere Trainer.Klar. Da waren auch Giovanni Trapattoni, Armin Veh, Lucien Favre, Roberto Morinini, Köbi Kuhn. Sie alle haben mich geprägt, sie alle hatten aber auch Schwächen. Sie zeichnete jedoch aus, dass sie die Intelligenz hatten, die eigenen Schwächen mit einem guten Staff zu kompensieren. Ich versuche, das auch zu tun.Was konnten Sie von sich selbst während Ihrer Trainerkarriere?Man wird von Club zu Club erfahrener. Am meisten gelernt habe ich nach meiner Entlassung beim FC Zürich. Das war in der Corona-Zeit, und auf den Trainerpositionen gab es kaum Wechsel. Ich blieb 15 Monate ohne Job, war viel zuhause und dachte über mich selbst nach und über den Fussball, den ich spielen lassen wollte.Was haben Sie konkret herausgefunden?Ich habe in Zürich beispielsweise zu lange zu viele Trainings gemacht. Als junger Trainer will man alles abdecken. Da können Sie meinen ehemaligen Spieler Kevin Rüegg fragen, er hatte Angst, als ich gekommen bin, weil er dachte, wir werden sechs Stunden pro Tag trainieren. Da habe ich mich weiterentwickelt.Als Sie danach den SCR Altach vor dem Abstieg bewahren mussten, konnten Sie kaum den Spielstil spielen lassen, den Sie sich in Ihrer Auszeit überlegt hatten, oder?In meiner bisherigen Trainerlaufbahn habe ich meinen Stil immer dem Kader angepasst, das mir zur Verfügung stand. Also habe ich in Altach mit Dreier- und Fünferkette gespielt, mit zwei Stürmern und extrem schnell umgeschaltet. In Lausanne liess ich erst auch eine Dreierkette spielen und habe meine eigene Idee dann Stück für Stück etabliert. Deswegen war es schön zu sehen, dass die Leute in der Schweiz nach drei Jahren gesagt haben: Lausanne spielt einen schönen Fussball. Und es ist noch schöner, wenn der grösste Club in der Schweiz, der einen Trainer sucht, diesen Fussball auch gerne bei sich sehen möchte.Ein weiterer Trainer, der Sie sehr geprägt hat, ist Lucien Favre. Sie spielten unter ihm in Echallens und bei Yverdon. Haben Sie heute noch Kontakt?In letzte Zeit ein bisschen mehr, manchmal etwas weniger. Als der FCB bei mir angerufen hat, habe ich Lucien gefragt, was er dazu denkt. Bei ihm weiss ich, dass ich seine ehrliche Meinung bekomme, denn er mag mich. Ich erinnere mich an damals, als ich noch keinen Führerschein hatte. Er holte mich für das Training ab und gab mir auf der Fahrt 15 Minuten Taktikschule. Das wäre heute unvorstellbar.Sie kennen die Champions League als Spieler. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, als Trainer in der Königsklasse zu spielen.Wir haben zwei Playoff-Spiele, um in die Champions League zu kommen. Es muss unser klares Ziel sein, das zu packen, auch wenn es brutal hart wird. Wir sind so nahe dran, diese unvergesslichen Momente zu erleben.Welche Erinnerungen haben Sie an die Champions League?Ich habe sehr gute und sehr schlechte Erinnerungen. In Lyon habe ich einen Alptraum erlebt, als wir mit Werder Bremen im Achtelfinal erst 2:4 und dann 2:7 verloren hatten. Aber es gab auch sensationelle Abende, gegen Inter Mailand oder gegen Barcelona mit Messi, Henry und Ronaldinho. Daran erinnerst du dich dein Leben lang.Transferphase beim FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • Champions-League-Playoffs: So könnte Magnin den FC Basel gegen Kopenhagen aufstellen

    Champions-League-Playoffs – So könnte Magnin den FC Basel gegen Kopenhagen aufstellenAufgrund von personellen Engpässen ist es möglich, dass Dominik Schmid in der Innenverteidigung aushelfen muss.Publiziert heute um 19:40 UhrAm Dienstagabend trainierte der FC Basel im Parken Stadion.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkWenn der FC Basel am Mittwoch ab 21 Uhr beim FC Kopenhagen im Playoff-Rückspiel zur Champions League die Zugehörigkeit zur Königsklasse des europäischen Club-Fussballs anvisiert, dann wird er dies aus Mangel an Alternativen ohne wirklich überraschende Aufstellung tun.Mittwoch, 21 Uhr – Parken, Kopenhagen – SR Kovacs – BaZ-Liveticker.Voraussichtliche Aufstellung FCB (4-2-3-1): Hitz; Tsunemoto, Barisic, Vouilloz, Schmid; Metinho, Leroy; Soticek, Shaqiri, Otele; Ajeti.Ersatzbank: Salvi, Pfeiffer; Akahomen, Cissé, Koindredi, Kacuri, Bacanin, Zé, Broschinski, Kaio Eduardo.Fraglich: Rüegg.Gesperrt: Adjetey (Gelb-Rot im Hinspiel).Verletzt: Traoré (Sprunggelenk) und Van Breemen (Innenmeniskus Knie).Ohne Aufgebot: Agbonifo (keine Spielberechtigung), Gauto, Asiedu und Spycher.Angeordnet in einem 4-2-3-1-System, ist nach Jonas Adjeteys Platzverweis im Hinspiel klar, dass Adrian Barisic mit Nicolas Vouilloz das Innenverteidiger-Duo bilden wird. Spannend wird es auf dieser Position erst, sollte einer der beiden vor oder während der Partie ausfallen: Dann hat FCB-Trainer Ludovic Magnin die Wahl zwischen dem einzigen verbliebenen Innenverteidiger – dem unerfahrenen, 18-jährigen Marvin Akahomen – und drei Profis, die sich diese Position nicht gewohnt sind: Dominik Schmid, dem Linksverteidiger sowie Léo Leroy und Dion Kacuri, den beiden gewachsenen zentralen, defensiven Mittelfeldspielern.Im Fall der Fälle hätte dies je nach Wahl weitere Umstellungen zur Folge, da sowohl Schmid als auch Leroy auf ihrer angestammten Position in der Startelf zu erwarten sind. Dort dürfte nach Bénie Traorés Verletzung und Anton Kades Abgang auch der Kroate Marin Soticek am rechten Flügel eine weitere Bewährungschance erhalten – genau so, wie wohl Albian Ajeti auf der Position des Mittelstürmers den Vorzug vor Moritz Broschinski und Kaio Eduardo geniesst.Der FC Basel in den PlayoffsDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare