Ein junges und noch nicht eingespieltes FCB-Kader spielt auf Augenhöhe mit YB. Im FCB Total sind sich die Experten einig, dass etwas Tolles heranwachsen kann.

Gegen YB brachte in der Startaufstellung der Basler einzig Torhüter Marwin Hitz einen mit Erfahrung gepackten Rücksack mit auf den Joggeli-Rasen. Weil Taulant Xhaka und Fabian Frei beide angeschlagen waren und Michael Lang und Adam Szalai nur auf der Ersatzbank Platz nahmen, spielte eine junge und unerfahrene FCB-Mannschaft das erste Direktduell gegen YB in dieser Saison.

Geduld und Zeit brauche es

Um so zufriedener mit der Leistung zeigte sich der FCB-Experte Erni Maissen in FCB Total: «Die Zuschauer sind nach dem Spiel zufrieden nach Hause gegangen, weil man sehen konnte, dass der FCB in diesem Spiel auf Augenhöhe spielen konnte. Wenn man sieht, was für eine junge Mannschaft mit vielen neuen Spielern auf dem Platz stand, dann gibt es natürlich viel Zuversicht für die Zukunft».

Nun brauche es Geduld und Zeit. «Wenn diese Mannschaft ein bisschen länger zusammenbleibt, wächst da etwas Tolles heran. Aber das weiss man leider nie im heutigen Fussball», so Maissen weiter. Wichtig sei jetzt, dass der FCB effizienter vor dem Tor wird: «Ich bin überzeugt, dass wenn das eintrifft, kann es riesige Auswirkungen haben. Dann gewinnt man die Spiele und kommt in der Tabelle dorthin, wo man wirklich sein möchte.»

Diese Spieler haben Qualität

Daran glaubt auch der ehemalige FCB-Stürmer Adrian Knup: «Je mehr diese jungen Spieler eingesetzt werden, desto höher ist die Chance, dass sie in der Verwertung auch besser werden. Es hat sicher spannende Offensivspieler  in der Mannschaft. Wichtig wird sein, dass man eine gewisse Konstanz in diese Leistungen bringt. Das ist die grosse Herausforderung».

Erni Maissen und Adrian Knup wissen als ehemalige Torjäger, wie man die Bälle im Tor versenken kann. «Das braucht Geduld und viel Selbstvertrauen», sagte Maissen, und Knup ergänzte: «Sie müssen weiter dran bleiben und versuchen, sich im Training Sicherheit zu holen. Wenn möglich, sollte die nötige Ruhe behalten werden. Und da ist sicherlich auch der Trainer sehr entscheidend, dass er den Spielern weiterhin das gute Gefühl gibt. Ich bin grundsätzlich sehr positiv, weil diese Spieler Qualität haben und es schon mehrfach gezeigt haben, dass sie es können».

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