Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.
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In der 2. Runde des Schweizer Cups traf der FC Basel auswärts auf Étoile Carouge aus der Challenge League. Die Basler gewannen im Penaltyschiessen.
Der FC Basel verpasst im letzten Spiel vor der Winterpause einen Sieg. Gegen Servette gibts für Rotblau zuhause ein 1:1.
Der FC Basel ist happy.Marc Schumacher/freshfocusDie Szene des SpielsIn der 16. Minute zirkelte Xherdan Shaqiri einen Freistoss mit seinem linken Fuss aus weiter Entfernung in den Strafraum – und plötzlich wurde es gefährlich. Am zweiten Pfosten tauchte Dominik Schmid völlig frei auf, setzte zum Flugkopfball an und traf punktgenau ins kurze Eck. Sein vierter Saisontreffer in der Super League – und der FCB führte 1:0. Die GC-Abwehr? Desolat. Am Ende siegte Rotblau mit 2:1.Die SchlüsselfigurZuerst waren da die FCB-Fans, die vor Anpfiff viel Feuerwerk zündeten, dann war da Wunder-Shaqiri! Der Basler zauberte erneut und war der Leader auf dem Platz. Das erste Tor bereitete er vor, beim zweiten schoss er den Freistoss, welchen GC-Goalie Justin Hammel zum Torschütze Philip Otele abwehrte.Vor dem Spiel zündeten die FCB-Fans viel Feuerwerk.Marc Schumacher/freshfocusDie grosse Frage: Wo stünde Rotblau bloss ohne den Heilsbringer, der letzten Sommer den Weg zurück an den Rheinknie fand? Ein Fakt dazu: Mit zehn Toren und 14 Assists spielt Shaqiri eine überragende Saison. Ja, mehr noch. Der FCB-Star könnte den Assist-Rekord von Miroslav Stevanovic mit 20 Vorlagen brechen aus dem Jahr 2022.Das bessere TeamIn sechs der letzten neun Super-League-Duelle mit GC ging der FCB als Verlierer vom Platz – kein anderer Club hat Basel in den vergangenen drei Saisons öfter bezwungen als die Zürcher. Doch an diesem Donnerstagabend war es anders. Die Basler spielten lange Zeit bestimmt und dominant. Die Grasshoppers wurden erst nach dem Anschluss zum 1:2 besser und waren am Ende dem Ausgleich nahe. Doch es sollte nicht sein. GC kämpft durch die Pleite weiter gegen den Abstieg, die Basler grüssen vom Leaderthron.Das Tribünen-GezwitscherVor dem Auswärtsspiel gegen den FC Winterthur, am 30. März, verletzte sich Finn van Breemen beim Aufwärmen am Knie. Die Verletzung zog eine Operation am linken Innenmeniskus nach sich, welche am Donnerstag erfolgreich durchgeführt wurde. Aufgrund der komplexen Operation und dem daraus resultierenden längeren Heilungsprozesses, fällt van Breemen voraussichtlich mindestens ein halbes Jahr aus. Die Mannschaft und der ganze Verein wünschen den jungen Kicker eine schnelle und gute Besserung. Vor dem GC-Spiel posiert das Team mit einem Trikot von van Breemen.Die Tore16’ I 1:0 I Shaqiri spielte einen Freistoss auf Dominik Schmid ins Zentrum. Letzterer stand komplett frei und nutzte das Loch in der GC-Verteidigung um den Ball mit dem Kopf ins Netz zu schieben.40’ I 2:0 I Shaqiri schlug einen Freistoss von rechts direkt in den Strafraum. GC-Keeper Hammel war zur Stelle und parierte stark. Der Ball kam zu Otele, der Mass nahm und per Seitfallzieher die Kugel spektakulär ins rechte Lattenkreuz hämmerte.70’ I 2:1 I Giotto Morandi traf per Penalty zum Anschluss. Joe Mendes hatte zuvor Sonny Kittel äusserst ungeschickt von den Beinen geholt.Das andere Spiel: FCL spielt 1:1Umkämpftes Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen.Martin Meienberger/freshfocusDas Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen ging 1:1 aus. Es war ein Spiel mit zwei frühen Highlights und anschliessend viel Leerlauf. Luzern erwischte den perfekten Start: Bereits in der 2. Minute köpfte Lars Villiger eine präzise Flanke zum 1:0 ein.Doch St. Gallen reagierte prompt. Nur sieben Minuten später landete der Ball bei Chadrac Akolo, der den Ball nach einem ungenügenden Abwehrversuch von Pascal Loretz zum Ausgleich einschob. In der Folge: Langeweile. Viele Zweikämpfe, wenig Risiko – klare Chancen blieben lange Zeit aus.Der FCL bleibt dank des Resultats an der Spitzengruppe dran. Für den FCSG wird es langsam aber sicher eng mit der Teilnahme an der Meisterschaftsgruppe.So gehts weiterZum Abschluss der englischen Woche spielt der FC Basel gegen Lugano. GC trifft auf den FC Luzern. St. Gallen muss gegen Servette ran.
Publiziert11. April 2025, 17:39Trainerdiskussion: «Er ist im Sommer unser Trainer»: FCB-Boss Degen stärkt CelestiniIm neuen FCB-Podcast spricht Präsident David Degen über den Titeltraum, die Trainerfrage rund um Celestini und Taulant Xhakas mögliche Abschiedssaison.Darum gehtsDavid Degen, Präsident des FC Basel, spricht im neuen Podcast «Achzädreyenünzig» über die aktuelle Lage des Clubs.Der FCB hat nach einer schwierigen Phase nun vier Punkte Vorsprung in der Tabelle und strebt den Meistertitel an.Trainer Fabio Celestini bleibt trotz Diskussionen im Amt und hat einen Vertrag bis 2026.Taulant Xhaka erhält wenig Spielzeit, was laut Degen die alleinige Entscheidung des Trainers ist.FCB-Präsident David Degen war Gast in der ersten Folge des neuen FC-Basel-Podcasts «Achzädreyenünzig». Dabei wurde unter anderem über die Thematik Taulant Xhaka, Trainer Fabio Celestini und den Traum vom Titel gesprochen.Angesprochen auf seine allgemeine Stimmung rund um den FCB meinte Degen: «Wenn man die Tabelle anschaut, könnte die Stimmung natürlich nicht besser sein. Vor den letzten drei Siegen hatten wir sicher eine schwierige Phase. Aber nun hat man gesehen, dass die Mannschaft merkt, dass in dieser Saison etwas in der Luft liegt. Jetzt haben wir vier Punkte Vorsprung. Da fängt man irgendwo an, weiterzudenken.»Der FC Basel steht zwei Spieltage vor Schluss vier Punkte vor Servette an der Spitzenposition in der Super League.IMAGO/Steinsiek.chUnd weiter: «Unser Ziel war die Top sechs, und das haben wir erreicht. Es ist klar, dass man Ziele immer mal wieder anpassen muss. Ein Titel ist kein Muss. Nur: So, wie wir sieben Runden vor Schluss dastehen, will ich Meister werden. Wenn nicht jetzt, wann dann?»Rund um den aktuellen Tabellenführer ist das Standing von Trainer Fabio Celestini ein grosser Streitpunkt. Der Präsident stärkt dem Romand aber den Rücken: «Natürlich haben wir von der Sportkommission Gespräche geführt in der Nationalmannschaftspause, auch mit dem Trainer. Die Diskussionen waren lang, intensiv und kritisch. Meine Einstellung dabei ist, dass man nicht das Maximum herausholen kann, wenn man nicht kritisch miteinander umgehen kann.»Am Schluss zähle nur der Erfolg des Clubs. «Fabio hat einen Vertrag bis 2026, und Stand jetzt ist er im Sommer unser Trainer. Ich kenne natürlich seine Sicht nicht. Ich weiss nicht, wie Fabio tickt und ob er im Sommer gehen will. Das werden wir sehen.»Abschliessend bestärkt er den Coach nochmals mit einer klaren Ansage: «Die Trainerfrage ist kein Thema. Wir stehen 100 Prozent hinter Fabio. Fabio ist im Sommer unser Trainer und hat noch bis 2026 Vertrag.»Ein weiteres Thema war die mangelnde Spielzeit von FCB-Legende Taulant Xhaka: «Das ist reine Sache des Trainers. Ich habe mich noch nie eingemischt, auch wenn andere sagen, ich hätte es getan.»Degen fügt an: «Ehrlich gesagt, würde ich Taulant wohl das eine oder andere Mal auf die Bank mitnehmen, auch wenn er nicht spielt. Aufgrund seiner Energie und seiner Motivation und weil er weiss, was Basel bedeutet. Ich hoffe schwer für Tauli, ja für alle, dass wir ihm einen schönen Abschied bereiten können. Das würde ihm sicher viel geben.»Am Samstag steht für den Tabellenersten das Auswärtsduell gegen den FC Zürich an. Für beide Mannschaften ein «Must-Win-Spiel»: Basel muss seine Verfolger auf Abstand halten, während der FCZ die Relegation-Group um jeden Preis vermeiden möchte.Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Der FC Basel erleidet ein Debakel im Waadtland: 1:5 gegen Lausanne-Sport. Der FCB hätte auch sieben oder acht Gegentore erhalten können.
Publiziert24. Juli 2025, 17:40FC Basel: Magnin über Shaqiri: «Es kann sein, dass wir dann streiten»FCB-Trainer Ludovic Magnin und Double-Gewinner Xherdan Shaqiri zeigen sich erstmals gemeinsam vor dem Saison. Die Beziehung scheint harmonisch – mit einem Knackpunkt.«Ich will, dass Shaqiri meine Wärme spürt»: Magnin über die Zusammenarbeit mit dem FCB-Captain.20min / Sebastian RiederDarum gehtsLudovic Magnin und Xherdan Shaqiri präsentieren sich erstmals gemeinsam vor der Saison beim FC Basel.Beide streben an, den Meistertitel zu verteidigen und sich für die Champions League zu qualifizieren.Magnin lobt Shaqiris Engagement, obwohl er manchmal «nervt».Trotz möglicher Meinungsverschiedenheiten bleibt die Beziehung auf menschlicher Ebene harmonisch.Beste Laune vor dem Start in die neue Super-League-Saison beim FC Basel. Vor dem Auftakt auswärts in St.Gallen zeigen sich Ludovic Magnin und Xherdan Shaqiri erstmals gemeinsam vor der Medien – voller Vertrauen auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft.Beide sind bestrebt, das Double zu wiederholen. Höchste Priorität hat durch den Meistertitel die Qualifikation für die Königsklasse: «Wir wollen in die Champions League», sagt Shaqiri und schiebt nach: «Mein Traum ist es, diese magischen Nächte wieder zu erleben.»Zweifel an Shaqiri bei der Ankunft in Basel2013 holte Shaqiri den Henkelpott mit den Bayern, 2019 mit Liverpool. Dieses Jahr wird er 34 Jahre.Zweifel aufgrund des Alters und der Dreifachbelastung lässt weder er, noch der Trainer aufkommen. «Shaq hat die ganze Vorbereitung durchgehalten – warum sollte er nicht alle drei Tage spielen können?»Harmonischer Auftritt: Xherdan Shaqiri und Ludovic Magnin – erstmals gemeinsam vor den Medien.Philipp Kresnik/freshfocusDer 46-jährige Lausanner gibt allerdings zu, dass er vor einem Jahr, als Shaqiri aus Chicago kam, die Fitness infrage stellte. «Aber jetzt sehe ich, wie hart er trainiert und ich hoffe, dass Shaq alle Spiele macht.»Ludovic Magnin: «Shaqiri nervt manchmal»Zuvor hatte er ihn gefragt, ob er nicht einige Testspiele auslassen wolle. Shaqiri lehnte ab. «Er nervt manchmal», sagt Magnin. Shaqiri sitzt verschmitzt daneben und bestätigt mit einem Nicken, was «der Boss» zu sagen hat.So nennt sich Magnin zu Beginn der Medienrunde gleich selber, ist trotz der betonten Hierarchie aber um Harmonie bemüht. «Ich will, dass Shaqiri meine Wärme und Wertschätzung spürt», sagt Magnin.Und wenn er ihn trotz seines Eifers einmal nicht spielen lässt? «Es kann sein, dass wir dann streiten, aber das wird nie auf der menschlichen Ebene sein.»Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.