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Ist Jonas Adjetey der Basler Abwehrchef der Zukunft?

Ob für Fousseni Diabate oder andere Lausanner: An Jonas Adjetey führte am Freitag abermals kein Weg vorbei.

Er ist erst 20 Jahre alt. Das ist generell jung für einen Fussball-Profi – und es ist noch etwas jünger, wenn man wie Jonas Adjetey als Innenverteidiger agiert. Also auf einer Position, von der es heisst, die Erfahrung spiele eine überdurchschnittlich grosse Rolle.

Dass es diese braucht, ist bei Jonas Adjetey nicht ersichtlich. Jedenfalls nicht, wenn es als zentraler Innenverteidiger in einer Dreier-Fünfer-Abwehrkette gegen den Ball arbeitet.

In der fünften Partie in Folge auf dieser Position vom An- bis zum Abpfiff auf dem Spielfeld verteidigte der Ghanaer mit Kopf, Rumpf und seinen Füssen so ziemlich alles weg, was es beim 0:0 des FC Basel im Auswärtsspiel gegen Lausanne-Sport so wegzuverteidigen gab. Und der FC Basel – auch dies ein Novum in dieser Saison – blieb auch seinetwegen im fünften aufeinanderfolgenden Ligaspiel ohne Niederlage.

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Das ist beeindruckend. So beeindruckend, dass man bereits das Gefühl hat, dass ein gesunder Adjetey in der Abwehr gesetzt sein muss. So beeindruckend auch, dass man versucht ist, in ihm den Basler Abwehrchef der Zukunft zu sehen.

Oder etwa nicht?

Nun, dazulernen kann Adjetey dann doch noch einiges. Auch gegen den Ball. Vor allem aber mit diesem.

Bisher beschränkt er sich nämlich auf Kurzpässe, verzichtet auf auslösende, risikobehaftetere Zuspiele nach vorne. Und auch wenn das Unterbinden der gegnerischen Angriffe die Kernkompetenz eines jeden Verteidigers ist, so fragt sich doch, ob davon in seiner Rolle nicht noch etwas mehr kommen muss, damit er der Anführer des Basler Defensiv-Verbunds sein kann.

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