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AboDie Frage nach dem FCB-Sieg

Ist es richtig, dass Taulant Xhaka seit zehn Spielen nicht mehr im Aufgebot steht?

Taulant Xhaka, Spieler von FC Basel 1893, feiert nach einem Super-League-Spiel gegen FC Lausanne im St. Jakob-Park in Basel mit den Fans.
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Die Spiele zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel sind auch die Spiele des Taulant Xhaka. Ein Klassiker mit zumeist vielen Emotionen, zugeschnitten auf den Routinier des FCB. Stand er in der Vergangenheit in diesem Duell der Rivalen mal nicht oder wenig auf dem Rasen, kam es manchmal vor, dass er danach über sein Nicht- oder nur Teilzeit-Mittun sein Unverständnis durchblicken liess.

Am Samstag beim jüngsten Aufeinandertreffen dieser zwei Clubs fehlt der Name von Taulant Xhaka ganz auf dem Matchblatt. Zum zehnten Mal in Folge verzichtet Fabio Celestini in seinem Aufgebot auf den 34-Jährigen. Während die FCB-Spieler sich nach dem furiosen 4:0 im Letzigrund auf die Ehrenrunde begeben, fehlt Xhaka. Das ist insofern bitter für einen Fussballer, der so sehr für die rotblauen Emotionen steht.

Am 12. Februar hat der Aggressivleader in Rotblau bekannt gegeben, dass er im Juni dieses Jahres seine Karriere beenden wird – nach über 400 Spielen für seinen Herzensclub. Letztmals auf der Basler Ersatzbank sass Xhaka am 9. Februar beim 1:2 in Genf, drei Tage vor Bekanntgabe seines Rücktritts. Sein letzter Einsatz? Vor Weihnachten.

In den sportlichen Überlegungen von Celestini spielt Xhaka also keine Rolle mehr. Was damit zu tun hat, dass auf seiner Position im zentralen defensiven Mittelfeld vier Mitspieler vor ihm berücksichtigt werden: Leon Avdullahu, Metinho, Léo Leroy und Romario Baro. Und da jeder dieses Quartetts fit ist, bleibt kein Platz für Xhaka.

Deshalb und wegen der aktuellen sportlichen Hausse hat Celestini keinen Grund, etwas an dieser Hierarchie zu verändern . Zumal der Romand ohnehin dafür bekannt ist, dass er wenig an seiner Mannschaft justiert, wenn es dazu keinen Anlass gibt.

Was heisst das nun für Taulant Xhaka? Maximal acht Pflichtspiele (Meisterschaft und Cup) hat der FCB in dieser Saison noch zu bestreiten. Partien, in denen für Rotblau viel auf dem Spiel steht: In beiden Wettbewerben sind die Titel möglich.

Und die FCB-Fans werden sich fragen: Werden wir Taulant Xhaka vor seinem Abschied nach 13 Saisons in Basel nochmals im FCB-Dress sehen? Auch wenn es nur für ein paar Zeigerumdrehungen sein wird? Oder: Waren seine 78 Minuten am 14. Dezember als Captain gegen GC die letzten in Rotblau?

Geht es nach David Degen, wäre Xhaka näher bei der Spieltags-Mannschaft angesiedelt. Denn im clubeigenen Podcast sagte der Präsident unlängst: «Ich würde Taulant wohl das eine oder andere Mal auf die Bank mitnehmen, auch wenn er nicht spielt. Aufgrund seiner Energie und seiner Motivation und weil er weiss, was Basel bedeutet.»

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Minute wird das belohnt. Dann verwertet er Shaqiris Pass zum 3:0.Jonas Adjetey: 5Jonas Adjetey zeigt gegen Luzern eine Leistung, wie man sie sich von ihm in letzter Zeit gewohnt ist. Er agiert kompromisslos gegen den Ball und macht mit dem Ball am Fuss die einfachen Dinge, die ihm auch gelingen.Nicolas Vouilloz: 5Gemeinsam mit Jonas Adjetey stellt Nicolas Vouilloz eine sehr solide Innenverteidigung. Bleibt dabei unauffällig.Moussa Cissé: 4,5Dominik Schmid ist auf der Basler Verletztenliste, so steht der 22-jährige Moussa Cissé gegen Luzern bereits zum vierten Mal dieser Saison in der Basler Startelf. In der 24. Minute wirkt er etwas unsicher, als er eine Flanke klären will und dabei so lange wartet, dass Gegenspieler Thibault Klidje beinahe zum Abschluss kommt. In der 51. Minute hat der Aussenverteidiger die Chance auf das 3:0, vergibt aber aus spitzem Winkel.Taulant Xhaka: 6Es ist das erste Mal seit dem 14. Dezember, dass Taulant Xhaka in der FCB-Startelf steht. 34 Minuten hatte er sich bei seinem letzten Einsatz gewünscht – passend zu seiner Rückennummer. So kommt es dann auch … fast. In der 34. Minute wirft Marwin Hitz den Ball ins Out, damit gewechselt werden kann. Da die Glückwünsche auf dem Feld aber viel Zeit in Anspruch nehmen, verlässt Xhaka das Feld in der 35. Nebensächlich ist dabei das Sportliche, wenn auch die Leistung der abtretenden Legende eine durchaus gute war. Alles andere als die Höchstnote wäre unangebracht.Leon Avdullahu: 5Für einmal ist Leon Avdullahu nicht der defensivste Mittelfeldspieler – zumindest so lange wie Taulant Xhaka auf dem Platz ist. Er verteilt die Bälle gut und auch defensiv arbeitet er akribisch. In der 65. Minute verlässt er für Léo Leroy das Feld.Bénie Traoré: 5Lange ist von Bénie Traoré wenig zu sehen. Zumindest, wenig, was dem Ivorer gelingen will. Doch in der 70. Minute lässt er seine Klasse durchblicken, als er per platziertem Schlenzer unten rechts zum 4:0 trifft. In der 82. Minute verlässt er das Feld für Gabriel Sigua.Xherdan Shaqiri: 5,5In der 16. Minute schliesst Shaqiri ein erstes Mal ab. Er versucht FCL-Goalie Pascal Loretz knapp innerhalb des Strafraums zu überlupfen. Der Schuss sieht im Ansatz gut aus und lässt ein Raunen durch das Joggeli gehen. Es wäre ein weiterer Geniestreich gewesen – doch Loretz lenkt den Ball über die Latte. Zählbar wird es für Shaqiri dann in der 40. Minute, als er durch seinen Assist für Philip Otele seinen Skorerpunkt Nummer 39 in dieser Saison gutgeschrieben bekommt. Kurz darauf tritt Shaqiri einen Freistoss an den Luzerner Querbalken. Einen zweiten Assist kann Shaqiri nach einem schönen Dribbling auf der rechten Seite dank dem Treffer von Anton Kade verbuchen. Damit bricht er Miroslav Stevanovics bisherigen Rekord für die meisten Assists in einer Super-League-Saison. Die Bestmarke für die Skorerpunkte von Séphane Chapuisat hat er nicht erreicht.Philip Otele: 5,5Philip Otele hat den ersten Abschluss der Partie, der knapp über das Tor geht. In der 28. Minute versucht er sich an einem Seitfallzieher, wie er ihm in dieser Saison schon einmal geglückt ist. Dieses Mal findet sein Schuss den Weg aufs Tor nicht. In der 40. Minute gelingt es ihm besser. Den Pass von Xherdan Shaqiri verwertet Otele sehenswert zum 2:0. In der 61. Minute gelingt ihm dann beinahe das 4:0, als er mit einem Weitschuss nur das Lattenkreuz trifft. Es ist alles in allem ein sehr guter Auftritt des Flügelläufers. In der 82. Minute verlässt er das Feld für Marin Soticek.Albian Ajeti: 5Vor dem Spiel wird bekannt gegeben, dass Albian Ajeti seinen Vertrag um drei Jahre bis zum Sommer 2028 verlängert hat. Scheinbar beflügelt ihn das. Denn in der 18. Minute ist er es, der das Basler 1:0 erzielt und im Joggeli zum wiederholten Mal an diesem Abend Jubel ausbrechen lässt. Zu unpräzise dann sein Pass in der 21. Minute, als er eigentlich nur noch rüberlegen muss, aber ein Luzerner dazwischenkommt. In der 65. Minute verlässt er für Kevin Carlos das Feld.Metinho: 4,5Metinho kommt in der 35. Minute für Taulant Xhaka und reiht sich neben Leon Avdullahu ein. Seinen Querschläger in der 69. Minute badet er dann gleich selbst aus, ansonsten spielt er so, wie man es sich von ihm gewohnt ist.Kevin Carlos: 4Kevin Carlos kommt in der 65. Minute für Albian Ajeti. Er hat danach kaum Aktionen, bei denen er sich zeigen kann.Léo Leroy: 4,5Léo Leroy kommt in der 65. Minute für Leon Avdullahu. Er zeigt danach eine solide Partie, in dem ein sehenswertes Dribbling in der eigenen Hälfte darstellt.Gabriel Sigua: –Gabriel Sigua kommt in der 82. Minute für Bénie Traoré und ist damit zu kurz in der Partie, um benotet zu werden.Marin Soticek: –Marin Soticek kommt in der 82. Minute für Philip Otele und ist damit zu kurz in der Partie, um benotet zu werden.Schweizer Meister FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – Er kehrte zurück, spielte dreimal und verletzte sich Albian Ajeti muss aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel für einige Wochen pausieren. Das wirft eine Frage auf. Publiziert heute um 21:00 UhrAlbian Ajeti beim Cupspiel gegen den FC Lugano.Foto: Marc Schumacher (Freshfocus)Auf den ersten Startelf-Einsatz nach der Rückkehr folgt sogleich der erste Rückschlag. Albian Ajeti hat sich beim Cupspiel gegen den FC Lugano einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Das verkündet der FC Basel am Donnerstag danach. Bemerkenswert ist das, weil man eigentlich nicht so früh mit Einsätzen für den einstigen Super-League-Torschützenkönig rechnen konnte. Bei Ajetis Ankündigung am 1. Februar hiess es nämlich noch, er solle «behutsam wieder an sein athletisches Topniveau herangeführt werden». Was darunter in zeitlicher Hinsicht zu verstehen war, wusste auch FCB-Trainer Fabio Celestini nicht. Er sagte damals, niemand könne sagen, wann Ajeti wieder fit sei. Es konnte sich um Wochen handeln. Eventuell auch um Monate. Schliesslich ging es 16 Tage. Bei der 1:2-Niederlage gegen GC am 17. Februar gab Ajeti sein Comeback. Das dürfte auch die Optimisten unter den FCB-Fans überrascht haben. Beim darauffolgenden Spiel gegen Yverdon spielte er erneut. Und am letzten Mittwoch dann vorerst ein letztes Mal. Nun ist er verletzt und wird laut der Mitteilung des FC Basel für «einige Wochen» ausfallen. Das wirft insbesondere eine Frage auf: War es für Ajeti schlicht zu früh, wieder zu spielen? Abschliessend lässt sie sich nicht beantworten, denn Ajetis aktuelle Fitness-Werte kennt nur der FCB. Es ist aber stark davon auszugehen, dass der Club den Stürmer nicht zu Einsätzen hätte kommen lassen, wenn die Werte nicht gepasst hätten. Dass Ajeti so früh bereits wieder einsatzbereit war, hängt dann wohl damit zusammen, dass er sich in den Trainings besonders motiviert zeigte. Dies deutete FCB-Präsident David Degen am Montag im Podcast «Yynedruggt» an. Fakt ist nun, dass Ajeti dem FCB in den wichtigen Spielen vor der Aufteilung der Liga in zwei Gruppen fehlen wird. Vor unlösbare Probleme dürfte das die Basler aber nicht stellen. Einerseits, weil Ajetis Leistungen in seinen drei Teileinsätzen nicht gut waren. Andererseits, weil man ursprünglich wohl ohnehin nicht mit einer so baldigen Rückkehr des Stürmers gerechnet hatte. Das Cup-Aus des FC Basel«Dritte Halbzeit» – der Fussball-PodcastAn dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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