Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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– Hätte der FC Basel auf das Bayern-Spiel verzichten müssen?Am 6. Januar bestreitet der FC Basel ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München. Der Besuch des deutschen Rekordmeisters verspricht einen tollen Anlass, hat aber auch grosse Auswirkungen auf die Basler Wintervorbereitung. Publiziert heute um 18:57 UhrBald im St.-Jakob-Park zu bestaunen: Bayern-Stürmer Harry Kane.Foto: Michael Steele (Getty Images)Ja: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetanDer FC Basel startet mit einem echten Highlight ins neue Jahr: Am 6. Januar trifft das Team von Fabio Celestini im heimischen St.-Jakob-Park im Rahmen eines Testspiels auf den grossen FC Bayern München. So ausgeprägt die Freude über den Besuch des nördlichen Namensvetters auch sein mag – der kleinere FCB läuft wegen des hohen Gasts Gefahr, den Fokus in der Wintervorbereitung falsch zu legen. Traditionsgemäss sieht diese bei Rotblau nämlich so aus: ausgedehntes Trainingslager in Marbella und viel Zeit für die Mannschaft, um zusammenzufinden. Die Tatsache, dass der FCB aufgrund eines einzigen Testspiels von diesen Plänen absieht, verwundert. Testspielgegner gäbe es auch im sonnigen Marbella zur Genüge, und gespielt werden könnte sowieso bei unvergleichbar besseren Bedingungen. Vor allem aber muss festgehalten werden: Ein Trainingslager hätte dem FC Basel in der jetzigen Situation äusserst gutgetan. Unter Fabio Celestini hat das Team endlich zu so etwas wie Selbstvertrauen gefunden. Das bezeugen nicht nur die Resultate – immerhin zehn Punkte aus sechs Super-League-Partien – sondern das zeigt auch die Art und Weise, wie Rotblau mit dem 48-Jährigen an der Seitenlinie auftritt. Gegen GC gab das Team zuletzt trotz Unterzahl und Rückstands nie auf und schnupperte bis zum Schluss an einem Punktgewinn. Kurz: Der Grundstein für ein ertragreiches Trainingslager ist gelegt. Die Spieler vertrauen dem Trainer, sind nach dem positiven Umschwung der letzten Wochen und dem Schritt weg vom Tabellenende motiviert und lernbegierig. Was dem Gefüge jetzt noch fehlt: Feinabstimmung, taktisches Know-how und ein starkes Wirgefühl. Es sind dies alles Dinge, die viel Zeit voraussetzen – Zeit, wie sie in einem Trainingslager in Hülle und Fülle vorhanden gewesen wäre. So müssen sich die FCB-Verantwortlichen ein wenig den Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich bei der Terminierung des Freundschaftsspiels wohl etwas zu sehr an den Bedürfnissen des grossen Nachbarn orientiert haben. Dieser bestreitet nämlich bereits am 13. Januar – und nicht wie die Basler erst am 21. Januar – seine erste Pflichtpartie. Ein Testspiel eine Woche zuvor passt da wunderbar in die Vorbereitung. Klar ist auch, dass man beim FCB an den Bedürfnissen des Teams vorbeigeplant hat. Nach dem verrückten Saisonstart bräuchte dieses nämlich vor allem zwei Dinge: Ruhe und eine Fokussierung auf die nachhaltige Entwicklung der Mannschaft. Beides sind aber nicht gerade Dinge, die man sich von einem Auftritt gegen den deutschen Serienmeister erhoffen darf. Darius Aurel MeyerNein: Für den FCB ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Chance, die es zu nutzen gilt.Als die beiden FCB vergangene Woche den Ticketverkauf für das Testspiel am 6. Januar lanciert haben, ging beim kleineren FCB plötzlich nichts mehr. «Aufgrund des grossen Ansturms ist das Ticketing derzeit überlastet», verkündete die Basler Social-Media-Abteilung. Was zu Zeiten magischer Champions-League-Nächte unvorstellbar war, ist nun Realität: Ein Freundschaftskick gegen einen Bundesligisten wird zum grossen Publikumsmagneten. Es ist dies eine logische Folge der vergangenen Jahre – und ein Glücksfall für den FC Basel.Natürlich, die Bayern mit Superstar Harry Kane sind nicht irgendein Bundesligist. Und natürlich, ein bekannter Name aus der Bundesliga lockt auch immer Fussballfans aus dem nahen Ausland ins Joggeli. Die Profis aus der «Sportschau» einmal live sehen – das zieht. Der Hauptgrund für den Ansturm auf die Tickets aber dürfte ein anderer sein: Für den FCB und seine Fans ist eine Partie gegen einen grossen Gegner keine Selbstverständlichkeit mehr. Statt Spektakel im Camp Nou gibts ein 1:1 auf der Pontaise. Und auch wenn die Muttenzerkurve selbst gegen Lausanne-Ouchy für aussergewöhnliche Stimmung sorgt, so sehnt sich der Grossteil des verwöhnten Basler Fussballpublikums dann doch eher nach einem Duell gegen Barcelona. Oder eben gegen die Bayern. Das Testspiel gegen Müller, Neuer, Sané und Co. bekommt so einen ganz anderen Stellenwert. Es wird zum Sehnsuchtsspiel, zum Fussballfest, lädt zum Träumen und zum Erinnern ein. Und es wird zur grossen Chance für den FCB. Dieser nämlich bekommt durch das zahlreiche Publikum nicht nur einen Zustupf in die leeren Kassen, das Testspiel bietet den Basler Talenten auch die Möglichkeit, sich gegen die bekannten bajuwarischen Namen zu beweisen. Dass man zugunsten dieser Partie auf ein Trainingslager im warmen Süden verzichtet, ist deshalb kein Problem: Die Aussicht, sich durch die Münchner Verteidigung zu dribbeln, dürfte in der Vorbereitung für mindestens so viel Motivation sorgen wie ein paar Tage in der Sonne. Positiver Nebeneffekt: Man spart durch den Verzicht auf das Trainingslager rund 200’000 Franken (Quelle: «Blick») – jeder Rappen zählt.Bratwurst, Bier und die Bayern. Für die Basler Fans klingt das nach einem positiven Start ins neue Jahr. Ein Start, der den tristen Liga-Alltag (und den aktuellen Tabellenplatz) zumindest für ein paar Stunden vergessen macht. Das kann dem FCB nur guttun. Fabian LöwLESEN SIE WEITERE WOCHENDUELLEDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».Fehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Ex-FCB-Trainer – Timo Schultz hat einen neuen JobDer 47-Jährige ist Trainer des VfL Osnabrück in der 3. Liga.Publiziert heute um 19:36 UhrVor zwei Jahren trainierte Timo Schultz den FC Basel. Nun hat der Deutsche in seiner Heimat einen nächsten Job.Foto: ImagoJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkTimo Schultz ist Trainer des VfL Osnabrück. Der 47-Jährige unterzeichnete beim Club aus der 3. Liga einen Kontrakt. Zuletzt war Schultz Trainer des 1. FC Köln, wo er im letzten Sommer entlassen worden war.Just zwei Jahre ist es her, als Schultz seine Arbeit beim FC Basel aufnahm. Doch nach dem Verpassen der Conference League und einem schlechten Saisonstart in der Liga war er beim FCB seinen Job nach nur elf Pflichtspielen wieder los.Bei Osnabrück trifft er auf den Leimentaler Bastien Conus, der das Fussball-Abc im FCB-Nachwuchs erlernt hat. Zu seinem Engagement in Niedersachsen sagt Schultz: «Ich kenne den VfL sehr gut aus meiner aktiven Zeit als Spieler, gegen keinen anderen Verein habe ich mehr Pflichtspiele absolviert. Auch seitdem ich Trainer bin, haben sich die Wege sowohl im Nachwuchs als auch im Lizenzbereich mehrfach gekreuzt. Ich habe richtig Lust auf die Aufgabe beim VfL.»Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.Dominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der 38-Jährige hinterlässt auf der Torhüterposition des FC Basel eine
Vor FCB gegen Thun – So schätzt Ludovic Magnin die jüngsten Basler Neuzugänge einRotblau hat sich im Sommer auf einigen Positionen verstärkt. Drei dieser Spieler konnte man noch nicht im Einsatz sehen.Mo GiesePubliziert heute um 18:49 UhrLudovic Magnin kann nun auf ein breites Kader zurückgreifen.Foto: Philipp Kresnik (Freshfocus)In der letzten Phase des Transferfensters hat der FC Basel noch einmal drei Neuzugänge verpflichtet: Jeremy Agbonifo, Ibrahim Salah und Flavius Daniliuc. Sie alle verbindet, dass sie dem Basler Kader zu jener Tiefe verhelfen, die zuletzt vermisst wurde – und dass sie am Samstag in Thun zu ihrem Debüt in Rotblau kommen könnten. Beim 19-jährigen Agbonifo sei laut FCB-Trainer Magnin vorerst nur ein Teileinsatz möglich. Der 19-jährige Schwede war in der Nationalmannschaftspause mit der U-21 seines Landes unterwegs, wo er in zwei Spielen ein Tor erzielte und eine Rote Karte holte. Laut Magnin werde er noch ein bis zwei Wochen brauchen, bis es für einen Einsatz in der Startelf reicht. Magnin sagt: «Mittlerweile weiss man, welche Art Flügelspieler ich mag. Diese Strassenfussballer, diese Spieler, die ins 1 gegen 1 gehen und risikoreich spielen. Das ist das, was die Leute im Stadion sehen wollen.» Agbonifo, der als Linksfuss auf dem rechten Flügel agiert, zählt laut Magnin zu diesem Typ Spieler. Ibrahim Salah beim FC BaselGleiches gilt für den 24-jährigen Ibrahim Salah. Der marokkanisch-belgische Doppelbürger ist im Gegensatz zu Agbonifo aber schon voll einsatzbereit. Nach den zehn Tagen Training habe Magnin bereits ein klares Bild von seinem neuen Flügelspieler. Obwohl dieser auch als hängende Spitze agieren kann, sieht ihn Magnin vorerst vornehmlich auf dem Flügel. «Ich habe schon gerne einen richtigen Mittelstürmer», sagt der Trainer. Das Trio der noch einsatzlosen Neuzugänge wird komplettiert durch den 24-Jährigen Innenverteidiger Flavius Daniliuc, der auch auf der rechten Abwehrposition spielen kann. Auch er ist sofort einsatzbereit, doch gibt es bei ihm ein Aber: Daniliuc kam in der Rückrunde der Saison 2024/25 nur zu wenig Einsatzzeit. Von den letzten 14 Ligaspielen seines Clubs Hellas Verona blieb er bei 12 ohne Einsatz. In dieser Saison gab es nur einen Teileinsatz bei der Basler U-21. Magnin beschreibt ihn als zweikampfstark, als Vollprofi mit Charakter und Persönlichkeit und als Verteidiger mit der Fähigkeit, eine Mannschaft zu dirigieren.Der FC Basel vor dem Thun-SpielDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel.Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
– «Der FCB kann sich die Finalrunde eigentlich abschminken»Auf wem ruhen jetzt noch die Hoffnungen des FCB, der Abstiegsrunde zu entgehen? Und warum tun sich die Basler so schwer damit, Tore zu erzielen? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 19:00 UhrIrgendwie wirkt es fast unwirklich. Vor sieben Runden noch lag der FC Zürich an der Spitze der Tabelle. Er hatte soeben die Young Boys mit 3:1 geschlagen. Bo Henriksen war der Trainer, der die Zürcher vom letzten Tabellenplatz an die Spitze geführt hatte.Und heute? Sagt Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts: «Die Clubführung und der Trainer müssten so ehrlich sein, dass man sagt: ‹Das war es.›» Sieben Spiele ohne Sieg führen natürlich auch zu dieser Aussage. Vor allem aber sind es die Differenzen, die sich seit Mitte Dezember zwischen Trainer und Clubführung offenbart haben: «Man muss einfach festhalten, dass es nicht mehr passt.»«Die aktuellen Probleme hat der FCZ doch selber provoziert», sagt Oliver Gut. Und spricht die kritischen Worte an, die FCZ-Sportchef Milos Malenovic, aber auch FCZ-Präsident Ancillo Canepa öffentlich über die Entwicklung des Teams geäussert haben. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem der FCZ «weit über seinen Verhältnissen gelebt hat», wie das Schifferle formuliert.Ausserdem reden wir über die Probleme im Angriff des FC Basel, die auch Winterzugang Albian Ajeti kaum lösen wird. Zumindest nicht in den nächsten Wochen. «Seine Fitnesswerte sind schlicht und einfach nicht dort, wo sie sein sollten, um auf diesem Niveau helfen zu können», sagt Gut.Wir fragen uns auch, wie schwer die Young Boys vom Kreuzbandriss ihres Innenverteidigers Loris Benito getroffen werden. «Ein enormer Schlag» sei die Verletzung, sagt Dominic Wuillemin, «aber YB hat immer noch genügend Spieler, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.»Ausserdem reden wir über das Zürcher Kantonsderby zwischen GC und Winterthur. Und wir besprechen die Aktion der organisierten Fans, die an diesem Wochenende aus Protest gegen Kollektivstrafen konsequent in anderen Sektoren als üblich gestanden sind.Wann welches Thema besprochen wird02:17 Yverdon-Sport – FC Zürich22:22 Lausanne-Sport – Young Boys36:28 FC Basel – FC Lugano51:11 Grasshoppers – FC Winterthur59:04 FC Luzern – FC St. Gallen64:15 Women’s Super LeagueFlorian Raz ist Sportredaktor bei Tamedia, schreibt seit 2001 über Fussball und ist Gastgeber des Podcasts «Dritte Halbzeit».Mehr Infos@razingerFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Der FCB soll Ligue-2-Club Montpellier ein Angebot für Innenverteidiger Becir