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Carlos dribbelt im gegnerischen, Adjetey im eigenen Strafraum

Sind an beiden Toren des FC Basel beteiligt: Dominik Schmid und Kevin Carlos.
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Marwin Hitz: 5

Beim 0:1 der St. Galler durch Willem Geubbels hat Marwin Hitz keine Abwehrchance, zu platziert ist der Schuss des Stürmers. Am Fuss ist der Basler Goalie sicher, einzig ein Auskick in Bénie Traorés Lauf misslingt ihm. Ansonsten hat er keine nennenswerten Möglichkeiten, sich auszuzeichnen.

Joe Mendes: 5

Schaltet sich auf der rechten Seite immer wieder in den Angriff mit ein, was zu gefallen weiss. Bei einigen Hereingaben lässt Joe Mendes aber die letzte Präzision vermissen. Sein persönliches Lowlight der Partie dürfte der von ihm ausgeführte Foul-Einwurf sein. Etwas, das man auf Profilevel äusserst selten sieht.

Adrian Barisic: 4,5

Eigentlich gilt der Verteidiger aus Bosnien-Herzegowina als besonders stark in Zweikämpfen. Doch vor dem 0:1 der St. Galler kann man ihm dieses Attribut nicht zuschreiben. Erst verliert er den Zweikampf gegen den 20 Zentimeter kleineren Felix Mambimbi und danach wirkt er beim Zurückeilen in den Strafraum eher desorientiert. Abgesehen davon zeigt Barisic eine ansehnliche Partie auf jenem Level, das man sich von ihm gewohnt ist.

Jonas Adjetey: 3,5

Es bleibt auch gegen St. Gallen so: Jonas Adjetey hat in letzter Zeit Unsicherheiten in seinem Spiel, an die man sich aus Basler Sicht einfach nicht gewöhnen will. Erst erlaubt ein Fehler des Ghanaers den ersten Torschuss der St. Galler in der 2. Minute, dann sieht er auch beim Führungstor der Gäste nicht gut aus, als er Willem Geubbels nicht am Abschluss hindern kann. In der 37. Minute versucht er sich gar an einem Dribbling im eigenen Strafraum, das in einem Eckball für die St. Galler endet. Nach drei Minuten in der zweiten Halbzeit muss Adjetey aufgrund von Schmerzen am Fuss ausgewechselt werden.

Dominik Schmid: 5,5

Trägt gegen St. Gallen die Captainbinde und tut dies auch, nachdem Taulant Xhaka das Feld betreten hat. Das ist nebensächlich. Gut ist Schmids Pass in den Strafraum auf Kevin Carlos vor dessen 1:1, auch wenn der Basler Stürmer mit einer tollen Einzelleistung dann den grössten Teil der Arbeit erledigt. Gut ist auch die Flanke auf Marin Soticek tief in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit, die der Flügelspieler per Kopf an die Latte lenkt, woraus das Basler Siegtor entsteht. Schmid hat auch abgesehen von diesen beiden Aktionen immer wieder gute Vorstösse über die linke Seite und sich damit eine gute Note verdient.

Léo Leroy: 4,5

Léo Leroy spielt seinen Part im Basler Dreiermittelfeld zwar unauffällig, aber gut. Kann den Ball immer wieder behaupten und verteilen und hat defensiv die eine oder andere Balleroberung zu verzeichnen. Leroy verlässt das Feld in der 63. Minute für Marin Soticek.

Leon Avdullahu: 4

Leon Avdullahu übernimmt in der Basler Mittelfeld-Dreierkette den zentralen und damit defensiven Part. Allerdings finden die St. Galler in offensiven Umschaltmomenten besonders in der ersten Halbzeit zu oft viel Platz vor der Basler Viererkette, was auch mit Avdullahu zu tun hat. Einen Vorwurf muss dieser sich aber vor allem für sein Verhalten vor dem 0:1 der St. Galler gefallen lassen. Zu einfach lässt er sich von Mambimbi nach dessen Zweikampf mit Barisic den Ball abnehmen. Dennoch ist Avdullahu in seiner Funktion als Motor und Ballverteiler im Aufbauspiel ein weiteres Mal wichtig für die Basler.

Romario Baro: 4,5

Romario Baro hat gegen St. Gallen immer wieder Aktionen, in denen er sein fussballerisches Können aufblitzen lässt und ist insgesamt der beste der drei Mittelfeldspieler in der Startelf. Allerdings muss er seine Offensivaktionen noch konsequenter zu Ende bringen. Erwähnenswert sind die letzten Momente vor seiner Auswechslung in der 77. Minute. Offenbar von Krämpfen geplagt, legt sich Baro an der Mittellinie auf den Boden. Als der Ball nicht ins Aus gespielt wird und die St. Galler einen Angriff lancieren, rafft sich der Basler auf und verteidigt mit, nur um kurz darauf einige Meter weiter vorne wieder auf den Boden zu sitzen. Der Ball kommt abermals in Richtung von Baro, dieser wirft sein Bein in die Höhe, stützt sich dabei mit beiden Händen und einem Fuss am Boden und spielt den Ball akrobatisch zu Shaqiri. Das wird mit Applaus belohnt.

Xherdan Shaqiri: 5

Xherdan Shaqiri ist gegen St. Gallen so gut ins Basler Spiel eingebunden wie noch nie seit seiner Rückkehr. Auch wenn seine Schüsse fast alle geblockt werden und keiner der Pässe zum Assist wird, tut er dem Basler Spiel sichtlich gut.

Kevin Carlos: 6

Wenn man als Stürmer bei einem 2:1-Sieg beide Tore erzielt und gar noch einen Pfostentreffer vorzuweisen hat, hat man nicht viel falsch gemacht. Dementsprechend gibt es für Kevin Carlos’ Auftritt gegen St. Gallen die Höchstnote. Sehenswert ist vor allem sein 1:0, bei dem er erst Jozo Stanic, dann Albert Vallci an sich abprallen lässt, um den Ball rechts an Lawrence Ati Zigi vorbeizuspielen.

Bénie Traoré: 3

Während die Basler Offensive gegen St. Gallen als Ganzes zu glänzen vermag, trägt Bénie Traoré kaum etwas dazu bei. In der 34. Minute köpft er einen Ball aus nächster Nähe ans Aussennetz, kurz vor der Pause spielt er in aussichtsreicher Position einen missratenen Aussenrist-Pass in Richtung von Joe Mendes und in der 57. Minute sieht er Gelb für eine Schwalbe im Strafraum. Viel mehr gibt es zu Traoré nicht zu sagen. In der 62. Minute wird er für Anton Kade ausgewechselt.

Nicolas Vouilloz: 4,5

Nicolas Vouilloz kommt in der 48. Minute für Jonas Adjetey. Danach zeigt er eine Partie ohne Aufreger und Unsicherheiten. Das ist aus Basler Sicht erfreulich, zumal Vouilloz’ Leistungen in seinen Einsätzen zuvor überschaubar waren.

Anton Kade: 4,5

Anton Kade kommt in der 62. Für Bénie Traoré und hat auf der rechten Seite die eine oder andere gelungene Aktion. Mehr aber auch nicht.

Marin Soticek: 5

Marin Soticek kommt in der 63. Für Léo Leroy und reiht sich im linken Mittelfeld ein. Den Sieg haben die Basler auch dem 20-Jährigen zu verdanken, denn er leitet die Flanke von Schmid in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte an die Latte, bevor Kevin Carlos das 2:1 erzielt. Das schlägt sich in Soticeks Note nieder.

Taulant Xhaka: –

Taulant Xhaka kommt in der 77. Minute für Romario Baro und ist damit zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

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Ebenso ist er mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut und hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst. Mehr InfosLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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