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AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik

Bei Hitz ist der Kopf im Weg und Kade wählt die falsche Entscheidung

Basel, 16. Februar 2025: Im Super League-Spiel zwischen FC Basel und FC Lausanne-Sport schiesst Torhüter Marwin Hitz von Basel ein Eigentor zum 1:1. Spieler von Lausanne und Basel sind um das Tor versammelt.
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Marwin Hitz: 4,5

Nach auskurierter Hüftverletzung kehrt die Nummer 1 ins Basler Tor zurück. 17 Minuten sind gespielt, da muss er sich ein erstes Mal ganz lang machen. Ajdini trifft die Hereingabe Gigers nicht optimal, Hitz behändigt den Kullerball. Auch sonst löst der Basler Schlussmann seine Aufgaben mit Bravour – bis Diabaté nach 67 Minuten den Freistoss zu präzise tritt, sodass der Ball von der Torumrandung via Hitz’ Kopf über die Linie fliegt. Eigentor! Das ist unglücklich. Doch an einem guten Tag pariert Hitz einen solchen Freistoss.

Joe Mendes: 4

Nach der gelb-bedingten Pause im Servette-Spiel kehrt der Schwede in die Startelf zurück. Hat im ersten Umgang mit dem pfeilschnellen Baldé seine liebe Mühe. Danach ist er auf das Offensivspiel der Gäste besser eingestellt.

Adrian Barisic: 5

Der Bosnier spielt eine gute Partie. Dass sein Foul an Sène zu einem Freistoss führt, der den Ausgleich bringt, ist unglücklich und gibt in der Note nur einen minimen Abzug. Er spielt fehlerlos und hat mit der letzten Aktion des Spiels gar das 2:1 auf dem Kopf.

Jonas Adjetey: 4

Der Ghanaer schüttelt den Kopf, als er den Ball nach rund einer halben Stunde ins eigene Tor befördert. Doch es meldet sich der VAR, der bei Custodios Freistoss eine Abseitsposition eines Lausanners ausgemacht hat. Im Verlauf der Partie steigert er sich. Spektakulär, wie er sich zuweilen gegen den wendigen Okou durchsetzt. Gegen Ende etwas zu fahrig.

Dominik Schmid: 5

Der Kaiseraugster ist ein sicherer Wert im Basler Defensivverbund. Diesmal ist er aber auch in der Offensive ein Pluspunkt. Einzig der Torerfolg bleibt aus, obwohl er dreimal aus aussichtsreicher Position zum Abschluss gelangt.

Léo Leroy: 5,5

Mit seinem Assist auf Carlos gelingt ihm nach vier Minuten der perfekte Start ins Spiel. Nach einer guten halben Runde kann er Sanches bei dessen Solo nur noch per Foul stoppen – Gelb. Obwohl vorbelastet, spielt der Franzose weiter mutig und engagiert. Er ist an diesem Nachmittag der beste Spieler in Rotblau. Selbst als Celestini das System umstellt, ist Leroy im Mittelfeld überzeugend.

Leon Avdullahu: 4,5

Es ist ein unscheinbarer Auftritt des 20-Jährigen im Zentrum. Was aber nicht heisst, dass der U-Nationalspieler schlecht gespielt hat. Ist viel gelaufen und hat so manchen Ball abgefangen, den die Gäste gerne in ihrer letzten Zone platziert hätten.

Romario Baro: 4

Erstmals seit dem 24. Oktober letzten Jahres steht der Portugiese wieder in der Basler Startaufstellung. Im Dreier-Mittelfeld ist er der Schwächste, ist aber immer noch genügend und wird nach 59 Minuten ausgewechselt.

Xherdan Shaqiri: 5

Es ist eine Partie, in der von Shaqiri vor allem bei den Standards viel Gefahr ausgeht. Diesmal will ihm aber für einmal kein Skorerpunkt gelingen. Wobei er davon nicht weit entfernt ist: Bei beiden aberkannten FCB-Toren kam der letzte Pass – natürlich von Shaqiri. Versucht im zweiten Umgang das Spiel an sich zu reissen und gibt jenen Leader, den man sich von ihm gewohnt ist.

Kevin Carlos: 4,5

Souverän, wie er nach 4 Minuten den FCB in Führung bringt. Das ist abgeklärt; so eben, wie es ein Torjäger macht. Doch es gibt auch ein Aber: Nach 37 Minuten muss der Spanier auf 2:0 erhöhen. Erst scheitert er an Lausannes Goalie Letica, ehe Poaty den zweiten Versuch Carlos’ vor der Linie klärt. Hätte einer dieser beiden Torchancen zum Erfolg geführt, wäre Rotblau wohl mit einer Zweitore-Führung in die Pause gegangen.

Philip Otele: 4,5

Als das Spiel den Baslern in der ersten Halbzeit mehr und mehr zu entgleiten droht, ist es der Neuzuzug, der bei den Zuschauern Emotionen auslöst. Sein Sprint über das gefühlt ganze Feld ist nett anzuschauen, am Ende aber nicht von Erfolg gekrönt (35.). In den zehn Minuten vor der Pause glänzt er noch mit einem Traumzuspiel auf Carlos sowie einem feinen Doppelpass mit Shaqiri. Nach 59 Minuten wird er ausgewechselt. Unmittelbar davor versucht er auf 2:0 zu erhöhen – schiesst aber übers Tor.

Bénie Traoré: 4

Der Ivorer kommt in der 59. Minute für Otele. Drei Zeigerumdrehungen später jubelt der Offensivakteur. Doch sein Tor wird wegen einer Abseitsposition zu Recht nicht gegeben. Zu einer ähnlichen Aktion kommt er danach nicht mehr, weil er gegen die aufmerksame Gästeabwehr seine Schnelligkeit in den freien Räumen nicht nutzen kann.

Anton Kade: 3,5

Der Deutsche betritt nach 59 Minuten für Baro das Spielfeld. Nach 76 Minuten steht das halbe Stadion, als der Joker in einem Konter aufs Lausanner Tor loszieht. Kade muss sich entscheiden: Abspielen oder das Solo durchziehen. Am Ende wählt er den Abschluss, anstatt den besser zu postierten Carlos zu bedienen. Der Schuss wird von Goalie Letica schliesslich neben das Tor gelenkt. Es ist die grösste Basler Chance auf das 2:1.

Albian Ajeti: –

Nach zuletzt drei Spielsperren darf sich der Basler in der Schlussphase zeigen. Da er aber erst nach 77 Minuten für Torschütze Carlos in Geschehen eingreift, gibt es für den Stürmer keine Note. Obwohl sein Kopfball in der 85. ein sehenswerter ist.

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Und auch klar ist: Käme es bei Adjetey zu einem Transfer, wird dies die ohnehin intakten Startelf-Chancen des 23-jährigen Bosniers erhöhen.5. Léo LeroyLéo Leroy spielte nur noch selten, doch er trug Entscheidendes zur Basler Hausse bei.Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)Gewiss: Léo Leroy hat auch in jener Phase, in welcher der FCB den Unterschied zur Konkurrenz machte, seinen Beitrag geleistet. Zuvorderst steht dabei natürlich sein Siegtreffer im Cup-Halbfinal gegen Lausanne. Allein: Seit der Länderspielpause im März, die die Wende zum Guten und zum Meistertitel bedeutete, stand er nur bei den beiden letzten der inzwischen neun Pflichtspielsiege in Folge in jener Startelf, in der er zuvor regelmässig aufgelaufen war. Dabei war in Lugano Fixstarter Leon Avdullahu gesperrt und wurden in Lausanne einige Stammkräfte geschont.Bedeutet: So wie auch Anton Kade in der entscheidenden Phase nur noch dann von Beginn an spielte, wenn andere fehlten, so ist es auch Leroy ergangen. Dies, nachdem er zuvor in aller Regel zu Fabio Celestinis Startformation gehört hatte.Das bedeutet allerdings nicht, dass er in Bezug auf die nächste Saison schlechte Karten hat: Gut möglich, dass sich das Angebot an zentralen, eher defensiven Mittelfeldspielern beim FCB stark verändert: Avdullahu wird immer wieder mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht, ein Verbleib Metinhos ist kostspielig und muss verhandelt werden. Das sind jene beiden Spieler, die Leroy aktuell vor der Sonne stehen, da sie zuletzt stärker geglänzt haben.Der meisterliche FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

  • FCB-Meisterfeier: Xhaka-Abschied, Pokalübergabe und ein Korso durch die Stadt

    FCB-Meisterfeier – Xhaka-Abschied, Pokalübergabe und ein Korso durch die StadtAm Samstag bestreitet der FC Basel sein letztes Ligaspiel in dieser Saison. Die Fans erwartet ein bunter Abend. Das ist das Programm.Publiziert heute um 17:00 UhrBeim letzten Meistertitel wurde die Basler Mannschaft in einem Waggiswagen-Korso in der Stadt gefeiert.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEin letztes Mal läuft der FC Basel am Samstag in dieser Saison im St.-Jakob-Park auf. Am 38. Spieltag der Super League empfängt der Schweizer Meister den FC Luzern, für den es in dieser Partie noch um die Qualifikation für den Europacup geht. Rund um diese Derniere gibt es für die FCB-Fans ein reichhaltiges Programm. Das müssen Sie für diese Partie wissen.Frühzeitige AnreiseDer Anpfiff im «Joggeli» am Samstag ist um 18 Uhr. Es ist zu empfehlen, dass die Fans frühzeitig anreisen. Wichtig für alle, die mit dem ÖV zum Stadion wollen: Wegen einer Baustelle beim Bankverein kommt es am Samstag zu verschiedenen Tramumleitungen im Bereich Bankverein.Der St.-Jakob-Park ist bei der Saisonderniere mit 36’000 Besuchern ausverkauft, entsprechend länger könnte es beim Einlass dauern. Das Stadion öffnet eine halbe Stunde früher als gewohnt – um 16 Uhr. Während der Extrazugankunft der Gästefans (ab ca. 16.15 Uhr) ist der Stadionzugang von der Gellertseite her (Sektor B) nicht möglich, bis die Gästefans ins Stadion eingelassen wurden. Während dieser Zeit sind die Fans mit einem Ticket im Sektor B gebeten, den Eingang auf der Birsseite (Sektoren C & G) zu nutzen.Wie vor jedem Heimspiel besteht die Möglichkeit, die Ankunft der Mannschaft vor dem Stadion mitzuverfolgen. Um 16.20 Uhr wird der Teambus vor dem Fanshop erwartet.Wer kein Ticket für das Spiel zwischen Basel und Luzern ergattern konnte, kann es sich daheim auf dem Sofa bequem machen: Die Partie wird live auf SRF 2 übertragen.Callà und Xhaka sagen adieuVerlassen den FC Basel in diesem Sommer: Davide Callà und Taulant Xhaka.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Empfehlenswert ist es, spätestens um 17 Uhr im Stadion zu sein – also eine Stunde vor Anpfiff. Dann – so hat es der Verein angekündigt – werden die Abschiede von Taulant Xhaka und Davide Callà zelebriert.Xhaka verlässt nach 406 FCB-Pflichtspielen seinen Stammclub und tritt zurück. Es ist davon auszugehen, dass der 34-Jährige gegen Luzern nochmals auflaufen wird und sich seinen 407. Einsatz notieren lassen darf. Seit seiner Rücktrittsankündigung im Februar spielte der Routinier in den Matchplanungen von Trainer Fabio Celestini keine Rolle mehr. Sein letzter Einsatz geht auf den 14. Dezember 2024 zurück.Aufsehen erregte er zuletzt einzig mit seinem Auftritt an der spontanen Meisterfeier auf dem Barfi vom 11. Mai. Dabei überschritt Xhaka Grenzen und leistete sich einige Verfehlungen. Die Folge waren eine Sanktion der Swiss Football League sowie eine interne Strafe. Basels Sportdirektor Daniel Stucki sagt: «Wir haben sein Verhalten mit ihm besprochen und gehen davon aus, dass das nicht mehr passiert.»Weitaus besser verkaufte sich an jenem Sonntagabend auf dem Casino-Balkon Davide Callà, der den Zeremonienmeister gab. Der Assistenztrainer aus Winterthur geniesst am Rheinknie hohes Ansehen: Erst glänzte er als zuverlässiger Spieler in Rotblau und zuletzt als wertvolles Mitglied des Staffs. Nun zieht es den 40-Jährigen weiter: Callà wird sich künftig vollumfänglich als Assistent von Murat Yakin bei der Schweizer Nationalmannschaft einbringen. Auch Callà wird um 17 Uhr verabschiedet.Pokalübergabe nach dem SpielNach Abpfiff der Partie durch Schiedsrichter Feday San erhält der FC Basel von der Swiss Football League den Meisterpokal und die Medaillen überreicht, gefolgt von der einen oder anderen Ehrenrunde. Der FCB bittet die Zuschauer, das Spielfeld nicht zu betreten, und weist darauf hin, dass bei Nichteinhaltung dieser Regel Konsequenzen drohen.Korso durch die InnenstadtWenn die Feierlichkeiten im «Joggeli» vorüber sind, wird die Mannschaft mit dem Teambus zur Heuwaage gefahren. Es ist davon auszugehen, dass Rotblau gegen 22.30 Uhr dort auf zwei offene Lastwagen umsteigen wird. Danach startet ein Korso mit dem Ziel Barfüsserplatz. Die Route führt über die Steinentor- und die Theaterstrasse. Bereits bei der letzten Meisterfeier 2017 wurden die Spieler durch Basel gefahren – auf Waggiswagen.Feier auf dem BarfüsserplatzAm Samstag wird der Barfi ähnlich gut besucht sein wie anlässlich der spontanen Meisterfeier am 11. Mai.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Es dürfte etwa Mitternacht sein, wenn die FCB-Spieler den Meisterpokal auf dem Balkon des Papa Joe’s präsentieren und Tausende den rotblauen Spielern zujubeln. Wer sich nach dem Luzern-Spiel auf den Heimweg macht, kann der offiziellen Meisterfeier in anderer Form beiwohnen: Telebasel berichtet am Samstag ab 21.30 Uhr von den Feierlichkeiten.Der FCB bittet die Anhänger in der Innenstadt, nicht auf die Tramhäuschen oder das Baugerüst am Kohlenberg zu klettern. An der spontanen Meisterfeier am 11. Mai kletterten viele FCB-Fans auf Tramhäuschen und das Gerüst, was zu gefährlichen Situationen führte.Lieber sollen die rotblauen Anhänger das Ambiente auf und rund um den Barfi geniessen. Denn: Das Bau- und Verkehrsdepartement hebt in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Schliessungszeiten der Gastgewerbebetriebe auf. Eine Freinacht ist also garantiert.Der FC Basel im Saison-Endspurt:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare