Der FCB bleibt unter Interimstrainer Patrick Rahmen weiterhin ungeschlagen. Gegen Lausanne konnte Rotblau dank der Mentalität einen Punkt retten.

Die Partie wär geprägt von Kampf und Wille auf beiden Seiten. Der FCB musste das Glück mehrmals für sich beanspruchen. «Es war ein sehr intensives Spiel. Es ging hin und her. Es gab auf beiden Seiten sehr viele Chancen. Wir sind zweimal zurückgekommen, das zeigt sicherlich unsere Mentalität. Aber wir wollten die drei Punkte holen,» sagt Darian Males zum Spiel. Dass Rotblau einen Punkt mit nach Hause nimmt, ist für den 19-Jährigen eher glücklich.

Interimstrainer Patrick Rahmen sieht den Punktgewinn auf zwei verschiedene Arten: «Ja man kann sagen glücklich. Aber man kann auch sagen, die Mannschaft hat alles getan, dass sie zurückkommt.» Für zwei Spieler gibt es vom Trainer ein besonderes Lob. «Arthur (Cabral) hatte in der zweiten Halbzeit riesen Aktionen. Hat sich auch gegen die Niederlage gestellt. Heinz (Lindner) hatte hervorragende Paraden. Auch im eins gegen eins konnte er zweimal Sieger bleiben. Auch Kali Sene hat es für seinen ersten Startelfeinsatz nicht schlecht gemacht.»

«Punkt redlich verdient»

Nach dem Spiel wurde in erster Linie über die Moral des FCB diskutiert. Vor wenigen Wochen wäre es fast undenkbar gewesen, dass der FCB nach einem Rückstand nochmals ins Spiel findet. Das liegt laut Torhüter Heinz Lindner vor allem am neuen Trainer. «Er hat von Anfang an Ruhe in unser Team reingebracht. Jeder weiss, dass es momentan keine einfache Situation rund um den FCB ist. Wir versuchen uns intern auf uns zu konzentrieren. Das was wir beeinflussen können, das ist nun mal unser Spiel. Das versuchen wir. Und da gibt er uns die Richtung, den Weg vor und da versuchen wir nun seit vier Spielen mitzugehen», gibt Heinz Lindner preis.

Der Trainer selbst ist ebenfalls stolz auf die Einstellung der Spieler. Bei drei Spielen in einer Woche sei das nicht selbstverständlich. «Ich möchte auch hervorheben, dass wir nicht gefallen sind und uns diesen Punkt redlich verdient haben,» so Patrick Rahmen.

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