Nach einem frühen Rückstand kann der FCB das Spiel gegen Sion kurzfristig drehen, ehe er sieben Minuten vor Schluss doch noch den Ausgleich zum 3:3 kassiert.

Cheftrainer Patrick Rahmen setzt gleich zu Beginn auf den neuen Stürmer. Fedor Chalov, der erst am Dienstagabend zum FCB stiess, steht in der Startaufstellung. Der Basler Cheftrainer steht aber wegen seiner gelb-roten Karte in Luzern nicht an der Seitenlinie. Er wird durch Boris Smiljanic vertreten.

Spielbestimmende Mannschaft

Von Beginn weg ist der FCB die spielbestimmende Mannschaft. Trotzdem ist es der Gast aus dem Wallis, der nach zehn Minuten ein erstes Mal jubeln darf. Sion schaltet schnell um, der Ball kommt durch die Schnittstelle, weil Noah Katterbach ein Stellungsfehler unterläuft. Beim ersten Abschlussversuch ist Heinz Lindner auf seinem Posten, beim Nachschuss ist er dann chancenlos.

Der FCB lässt sich durch den Rückstand ein wenig verunsichern. Das Spiel der Basler ist immer wieder von unpräzisen Pässen geprägt. Dadurch erhalten die Gäste einige Umschaltmöglichkeiten, die die Basler vor Probleme stellen.

Individuelle Fehler

Auch in der 20. Minute hat der FCB noch keinen einzigen Schuss aufs gegnerische Tor auf dem Konto, die Walliser haben bereits deren zwei. Den Baslern ist diese Statistik egal: Valentin Stocker trifft in der 23. Minute mit seinem ersten Schuss gleich zum Ausgleich.

Auch in der Folge unterlaufen dem FCB einige individuelle Fehler, die der FC Sion aber nicht ausnutzen kann. Dennoch kommt es dadurch zu einigen brenzligen Szenen vor dem Basler Tor.

Das Spiel wird härter. Die Sittener sehen innert drei Minuten drei Mal den gelben Karton. Der FCB lässt sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen. In der 35. Minute gelingt ihm eine schöne Kombination über die linke Seite. Darian Males spielt den Ball scharf und flach in die Mitte und Dan Ndoye zimmert den Ball zum 2:1 in die Maschen.

Spiel gedreht

Damit dreht der FCB das Spiel bereits in der ersten Hälfte und zeigt eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand. Die Basler beanspruchen kurz vor der Pause noch ein wenig Glück, dass der abgefälschte Schuss der Sittener nur an die Latte prallt.

Nach 55 Minuten zirkelt Anto Grgic einen Freistoss in das Basler Goal. Er erwischt damit Heinz Lindner in der Torwartecke. Für einmal sieht der Basler Torhüter nicht gut aus. Unmittelbar nach dem Ausgleich kommt der FC Sion gleich wieder zu einer Riesenmöglichkeit. Der ehemalige FCB-Spieler Kevin Bua verfehlt aber das Tor aus kurzer Distanz.

Nun müssen die Basler wieder eine Schippe drauflegen. Liam Millar ist nach dem Ausflug mit der Nationalmannschaft wieder zurück und ersetzt in der 64. Minute Darian Males auf dem linken Flügel.

Dieser Wechsel zeichnet sich fünf Minuten später gleich aus. Der Kanadier steht nach dem Pfostenschuss von Dan Ndoye goldrichtig und schiebt den Ball zur erneuten Basler Führung ein.

Lange ist nichts von Neuzugang Fedor Chalov zu sehen. In der 74. Minute ändert sich das: Nach Vorarbeit von Valentin Stocker trifft der neue Stürmer aber nur den Pfosten.

Erneuter Ausgleich

In der 81. Minute wechselt der FCB ein weiteres Mal mit Folgen – diesmal aber mit negativen. Nasser Djiga begeht unmittelbar nach seiner Einwechslung im Strafraum ein Foulspiel. Den Penalty verwandelt Anto Grgic zum erneuten Ausgleich.

Danach braucht es die starke Reflexe von Heinz Lindner, der einen Ball aus der oberen Ecke fischt, um nicht sogar noch in Rückstand zu geraten. Wieder ist es Nasser Djiga, der den Ball leichtfertig in der Vorwärtsbewegung verliert.

Die Basler versuchen zu reagieren. Zwei Minuten vor Schluss kommen Liam Chipperfield und Andrin Hunziker für Valentin Stocker und Fedor Chalov ins Spiel.

Die neuen Kräfte bringen aber nichts mehr. Der FCB kommt im ersten Heimspiel des Jahres nicht über ein 3:3-Unentschieden gegen den FC Sion hinaus. Dieses Resultat geht in Ordnung, da sich die Basler das Leben mit sehr vielen individuellen Fehlern selbst schwer gemacht haben.

Der Beitrag Der FCB spielt im ersten Heimspiel des Jahres nur Unentschieden erschien zuerst auf Telebasel.

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