Der FC Basel hat auch im vierten Super-League-Heimspiel in Folge nicht gewonnen. Gegen Lugano erspielte Rotblau nur ein knappes 2:2. 

Mit dem Remis haben die Basler einen negativen Klubrekord in der Zeit der 2003 begonnenen Super League etabliert. Aus den vier sieglosen Heimspielen errangen sie nur zwei Punkte. Nur gegen das Ende der Saison 2016/17 holte Basel ebenfalls in vier aufeinanderfolgenden Heimspielen keinen Sieg. Damals gingen jedoch alle vier Partien unentschieden aus.

Als sie nach 36 Minuten in Führung gingen, hatten die Tessiner auch die zweite grosse Torchance des Spiels gehabt. Mattia Bottani scheiterte am glänzend wehrenden Heinz Lindner. Mit seinem Tor zeigte der von Kriens gekommene Portugiese Asumah Abubakar, dass er auch im Oberhaus treffen kann. Er schlug auf der rechten Seite im Lauf gegen den Strafraum ein paar Haken, denen Timm Klose nicht folgen konnte. Dann bezwang Abubakar Linder aus spitzem Winkel.

Zwei Ausgleiche notwendig

In der zweiten Hälfte stand Lugano viel näher am 2:0 als die über vier Ballbesitz verfügenden Basler dem Ausgleich. Die Tessiner hätten einen Foulpenalty zugesprochen bekommen müssen, als Andrea Padula Adrian Guerrero auf den Fünferlinie umriss. In der Schlussphase konnte Basel noch zweimal ausgleichen. Zuerst durch den eingewechselten Arthur Cabral nach dem bis dorthin einzigen zügigen und zwingenden Angriff der Basler, und schliesslich durch Jasper van der Werff nach einem schweren Fehler von Goalie Noam Baumann.

Für den FCB war es drei Tage nach dem Sieg in Sitten ein weiterer Rückschlag für die Ambitionen im Meisterrennen. Wie meistens in den jüngsten Heimspielen, beispielsweise beim 1:4 gegen Zürich, war die Mannschaft von Trainer Ciriaco Sforza harmlos. Lugano spielte eher passiv und ging mit Geschick auf schnelle Angriffe aus, während die Basler mit ihrer langen Zeit mit Ballbesitz kaum etwas Gescheites anfingen.

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