Nach zwei Niederlagen hat der FC Basel in der Super League zum Siegen zurückgefunden. Er gewann das Nachtragsspiel gegen Lausanne-Sport 2:1.

Der FC Basel ist in seinem Verjüngungsprozess vor Rückschlägen nicht gefeit. Er kann aber auch verdient gewinnen, so wie an diesem frühen Mittwochabend zuhause im St.-Jakob-Park, an dem Timm Klose mit fünf gebrochenen Knochen in der linken Hand seine Premiere im Basler Stadion feierte und die Routiniers Valentin Stocker und Pajtim Kasami mit ihren Toren für den Heimsieg sorgten, der aufkommende kritische Stimmen fürs Erste tilgt.

Das 1:2 durch den eingewechselten Lausanner Evann Guessand fiel erst mit Anbruch der Nachspielzeit. Beim Gegentor liessen die Basler dem Gegner bei dessen Aufbau etwas gar viel Zeit und Platz, danach offenbarten sie auch Anzeichen von Nervosität. Einmal musste Nikolics Ersatz Heinz Lindner im Basler Tor in der Folge noch eingreifen, und ein bisschen wacklig wirkten die Abwehrbemühungen in den Schlusssekunden schon. Es war aber gleichwohl ein verdienter Erfolg, der die Basler nach den Niederlagen gegen die Young Boys und Zürich wieder auf fünf Punkte an Leader YB heranführte.

Am Sonntag in Lugano

Mit Ausnahme der Nachspielzeit und einer Szene nach einer Stunde, als Aldin Turkes das 1:1 aus fünf Metern auf dem Kopf hatte, hatte der FCB des Geschehen unter Kontrolle. Ein Vorstoss über die linke Seite, die wiederum der Brasilianer Jorge beackerte, leitete fünf Minuten vor der Pause das 1:0 ein.

Jorges Flanke wurde von Lausannes Joël Geissmann abgelenkt statt geklärt, der Ball kullerte dem schussbereiten Valentin Stocker vor die Füsse. Beim 2:0 spielte sich Kasami mit einem Doppelpass mit Fabian Frei durch die Lausanner Reihen. Der Neuzuzug aus Sitten brauchte zu seinem zweiten Treffer für den FCB alleine vor Lausannes Schlussmann Mory Diaw nur noch einzuschieben.

Am Sonntag geht es für den FCB in Lugano weiter. Gleichentags empfängt Lausanne nach vier Partien ohne Sieg die Young Boys.

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