Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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– Ist ein ruhiger Basler Transfer-Sommer realistisch?Ruedi Zbinden spricht vor dem Winterthur-Spiel über den anstehenden Sommer und Wechsel auf «drei, vier Positionen». Bleibt ein grosser Umbruch dieses Mal aus?Publiziert heute um 14:32 UhrRuedi Zbinden (Mitte, neben Martin Andermatt und Daniel Stucki) spricht vor dem Spiel gegen Winterthur von «drei bis vier» Spieler-Wechseln im Sommer.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Ruedi Zbinden hat beim FC Basel schon ziemlich alle Positionen bekleidet, die ein Fussballclub zu bieten hat. Aktuell ist er nicht nur Mitglied der siebenköpfigen Sportkommission, sondern auch ihr Sprachrohr. Wenn Fabio Celestini seinen Vertrag verlängert, gibt Zbinden über die Beweggründe des Clubs Auskunft – und darum steht er vor dem Spiel gegen Winterthur vor den TV-Kameras. Da blickt der 64-Jährige nicht nur zurück auf den Trainer-Vertrag, sondern gibt auch einen kleinen Ausblick auf den Sommer. Auf «drei, vier Positionen» werde man etwas ändern, «wir versuchen, die Mannschaft ein bisschen umzubauen». «Drei, vier Positionen», das klingt im ersten Moment nach beruhigend wenig. Immerhin hatte der FCB allein im letzten Sommer über 20 Kadermutationen. Haben die Basler also aus vergangenen Fehlern gelernt und werden in diesem Sommer nur wenig am Kader verändern? Oder ist Zbindens Aussage so viel Wert wie es im letzten Jahr David Degens Worte waren, als er davon sprach, dass man sich wünsche, dass 90 Prozent des Basler Kaders zusammenbleibe? Mit 34 auf der Webseite gelisteten Spielern ist das Kader sehr gross, es wird also zu Abgängen kommen. Dann werden die Basler aus sportlichen Gründen wohl ebenso in das Gefüge eingreifen und auch die finanzielle Komponente spielt eine Rolle: Der Club ist angewiesen auf Einnahmen aus Transfers.Aber Ruedi Zbinden hat am Samstag ja auch nicht von «drei, vier Wechseln» gesprochen, sondern von «drei, vier Positionen». Um zu wissen, wie gross da die Bandbreite beim FC Basel sein kann, reicht ein Blick auf die in der aktuellen Saison verpflichtete Anzahl Rechtsverteidiger …Wir berichten regelmässig über den FCB und möchten wissen, ob Sie sich diese Inhalte auch als Push-Nachricht auf Ihrem Smartphone wünschen. Füllen Sie diese kurze Umfrage aus und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.Alles zum 1:1 gegen WinterthurTilman Pauls arbeitet seit über zehn Jahren für die Sportredaktion der Basler Zeitung und beschäftigt sich seit 2013 intensiv mit dem FC Basel.Mehr Infos@tilman_pFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Jetzt ist es offiziell – Der neue Trainer des FC Basel heisst Ludovic MagninDer 46-Jährige wechselt von Lausanne-Sport zum FCB und übernimmt den Posten von Fabio Celestini.Publiziert heute um 11:07 UhrMit Ludovic Magnin hat der FC Basel sich erneut für einen Trainer mit Lausanner Wurzeln entschieden.Foto: Michela Locatelli (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs hat letztlich etwas länger gedauert als erwartet, bis der FC Basel Klarheit rund um seinen Trainerposten geschaffen hat. Doch nun ist es offiziell: Ludovic Magnin folgt auf Fabio Celestini und wird Cheftrainer beim FC Basel. Das verkündete der Club am Montag. Magnin unterschreibt einen Zweijahresvertrag.Der 46-Jährige war zuletzt drei Jahre lang Trainer beim FC Lausanne-Sport. Mit den Waadtländern feierte er den Aufstieg in die Super League, sicherte sich in der Saison 2023/24 den Klassenerhalt und führte sein Team jüngst dank einem fünften Platz in der Liga in die Qualifikation für die Conference League. Sein Punkteschnitt mit Lausanne betrug über 123 Spiele 1,49 Punkte.Schweizer Meister FC BaselDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Am 23. Oktober spielt der FC Basel bei Olympique Lyon. Den rotblauen Supportern droht eine beschwerliche Auswärtsreise.
Moderne Methoden beim FC Basel – Selbst für Xherdan Shaqiri wird die Luft jetzt dünnAthletik-Gadgets dirigieren den Takt der FCB-Vorbereitung. Eine Atemmaske sorgt dabei für Aufsehen.Publiziert heute um 16:10 UhrDie Athletik unter Carlos Menendez (links) nimmt beim FCB-Trainingslager in Schruns einen wichtigen Platz ein.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEin scharfer Pfiff ertönt auf dem Fussballplatz des FC Schruns. Die Akteure des FC Basel eilen zu den Trinkflaschen. Die Übungseinheit ist zu Ende, der neue Trainer Ludovic Magnin nickt zufrieden.Doch nicht Magnin ist es gewesen, der gepfiffen hat. Das Signal zum Übungsstopp ist von Carlos Menendez gekommen.Der Athletik-Coach des FC Basel dirigiert Übungen, der Cheftrainer schaut zu – es ist kein seltenes Bild im Trainingslager in Österreich. Ungewöhnlich findet das FCB-Sportdirektor Daniel Stucki nicht: «Die Athletik-Sektion gewinnt im modernen Fussball weiter an Stellenwert, gehört inzwischen auch beim FCB zu den wichtigsten Abteilungen.»Nicht nur Spieler fit zu machen, ist dabei das Ziel. Sondern insbesondere, Trainingsleistungen dann zu bremsen, wenn das Verletzungsrisiko wächst. Der Begriff, der im Fussball schon seit einiger Zeit alles umwabert: Belastungssteuerung.4 Testspiele in 9 Tagen: FC Basel imitiert englische WocheDer Versuch, diese Steuerung der Kräfte optimal zu gestalten und damit auch Verletzungen vorzubeugen, schlägt sich in verschiedensten Bereichen nieder. Beispielsweise der Planung von Testspielen: «Viele Vereine planen ihre erste Testpartie früh im Trainingslager. Wir hingegen bauen unsere Spieler seit der vergangenen Saison kontinuierlich dafür auf und haben unser erstes Testspiel bewusst ans Ende des Trainingslagers gesetzt», so Stucki.Dazu passt: Die Trainingseinheiten unter Magnin sind in Schruns kurz, Spielformen gibt es wenige. Umso intensiver gestaltet sich dafür der Spielplan ab dem 10. Juli: Gleich vier Testspiele zwängen sich in neun Tage. Bénie Traoré (rechts) fordert im Trainingslager Verteidiger Dominik Schmid.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Es ist ein Versuch, die Intensität einer englischen Woche bereits im Leistungsaufbau zu berücksichtigen. Und damit früh den Rhythmus zu erlangen, der für die erfolgreiche Bewältigung der Dreifachbelastung nötig ist, die den FCB zumindest in der ersten Saisonhälfte aufgrund der sicheren Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase begleiten wird.Die Dosierung der Trainingsintensität erfolgt dabei unter Einbezug objektiver Parameter. Verschiedenste Formen der digitalen Datenerfassung laufen parallel. Im Training werden Herzfrequenz, Laufgeschwindigkeit und weitere Marker körperlicher Leistung erfasst. Hinzu kommt die subjektive Einschätzung der Spieler. So machen diese etwa täglich Angaben zur eigenen Schlafqualität oder dem Ermüdungsgrad nach dem Training. Zu Saisonbeginn ist die körperliche Leistungsfähigkeit von jedem Akteur präzise überprüft worden. Die Ergebnisse bilden die Basis, um mit einem Mix aus Wissenschaft, Selbstbeurteilung und Erfahrungswerten aus dem Vorjahr jene gemessenen Veränderungen richtig einzuordnen, die während einer Saison vorkommen.Weniger Sauerstoff wie in einem HöhentrainingEs existiert aber auch eine neue Technologie, welche sowohl die Ausdauer als auch die Regeneration verbessern soll. Seit dem Trainingslager werden Hypoxie-induzierende Atemgeräte eingesetzt. «Hypoxia», übersetzt «Sauerstoffmangel», nennt sich der Programmpunkt, der einen täglichen Eintrag im Trainingsplan darstellt.Über Masken wird den ruhenden Spielern dabei während einer Stunde intermittierend Atemluft zugeführt, deren Sauerstoffanteil künstlich gesenkt worden ist – so, als befände sich der Spieler im Höhentraining und müsse dadurch dünnere Luft atmen. Resultierender Effekt ist unter anderem eine Anreicherung des Blutes mit roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren. Dadurch, so zumindest der Gedanke, soll die Ausdauerleistung verbessert werden.Als bekannte Methode im Ausdauersport möchte der FC Basel das Verfahren nun im Fussball anwenden, und zwar während der gesamten Saison. Zusätzlich zu zwei erworbenen Anlagen wurden während der Saisonvorbereitung zwei weitere gemietet. Auch betreuendes Personal ist in Schruns vor Ort.Die Methode funktioniert auch umgekehrt. Wird die per Maske eingeatmete Luft mit zusätzlichem Sauerstoff angereichert (der Fachbegriff heisst nun «Hyperoxie»), kann die Regeneration beschleunigt werden. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie aus dem Jahr 2025, die den Einfluss der Methode auf semiprofessionelle Fussballspieler untersucht hat.Spieler machen spürbare Fortschritte bei der AthletikDer umfassenden Monitorisierung und fortschreitenden Technologisierung zum Trotz: Die wahre Effektivität der neuen Massnahmen lässt sich nur schwierig beziffern. «Steigert sich die Leistungsfähigkeit unserer Spieler um ein Prozent? Oder fünf? Das lässt sich heute kaum abschliessend beurteilen», so der Sportchef. Bringt beim FCB neue Methoden ein: Athletik-Verantwortlicher und Taktgeber Carlos Menendez.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Noch schwieriger wird die Messung des Impacts bei Verletzungen von Spielern. Dennoch möchte der FC Basel im Spiel der Wahrscheinlichkeiten vermehrt auf das Pferd der Prävention setzen. Auch bei den Spielern komme dieser Ansatz gut an. «Sie haben die Verbesserungsschritte in der Athletik in der vergangenen Saison an sich selbst festgestellt und sind offen für neue Möglichkeiten», sagt Stucki.Die grossen Clubs als Vorbild für den FC BaselEs bedeutet nicht, dass der FCB in diesem Bereich das Rad neu erfindet. Vielmehr versucht er, sich an den besten (und reichsten) Fussballclubs der Welt zu orientieren. Clubs wie Manchester City, bei denen der Trainer- und Betreuerstaff nicht nur im Athletikbereich grösser ist. Clubs, die sich wie Tottenham Hotspur eigene Druckkammern statt der portablen Sauerstoffgeräte leisten können, um die gewünschten Höhentrainings-Effekte zu erzielen.An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.Cookies zulassenMehr InfosClubs aber auch wie Atlético Madrid, wo Carlos Menendez vor seiner Anstellung beim FCB arbeitete, Erfahrungen sammelte und dank derer er seit einem Jahr in Basel Impulsgeber für viele Veränderungen ist.Sportchef Daniel Stucki glaubt, dass die Arbeit, die von Menendez und dem ganzen Staff geleistet wurde, einen wichtigen Anteil am Double-Gewinn in der vergangenen Saison hatte. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie und auch wie konstant die neuen Athletikmethoden des FC Basel Früchte tragen. Es ist ein Mix, bei dem vieles stimmen muss – und dieser Mix ist nur ein Stück eines grossen Puzzles, aus dem sich sportlicher Erfolg zusammensetzt.Aber Stucki ist überzeugt: «All das erleichtert es auch einem Cheftrainer, gewinnbringend zu wirken.» Also investiert der FC Basel nicht nur direkt in Spieler, sondern auch indirekt, um die Leistung der Mannschaft zu optimieren und der neuen Mehrfachbelastung entgegenzutreten. Der Sportdirektor will in diesem Bereich keine Möglichkeit ungenutzt lassen, die sinnvoll und erschwinglich sein könnte. Denn er will keine Ausfälle verkraften müssen, die womöglich eben doch zu verhindern gewesen wären.Xherdan Shaqiri und der FCBNewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboReaktionen auf Kurvensperre – Der FCB wehrt sich, Eymann erklärt sichBeim nächsten Heimspiel im St.-Jakob-Park wird ein Teil der Muttenzerkurve zu sein. Die Behörden sehen nur diesen Weg, der FC Basel wird dagegen klagen.Publiziert heute um 17:45 UhrAuf den Rängen herrschte am Samstag im Letzigrund eine super Stimmung. Zu den Krawallen kam es nach dem Spiel.Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie Sachlage ist eindeutig: Rund 50 vermummte, der Anhängerschaft des FC Basel zugeordnete Menschen haben im Anschluss an das Super-League-Spiel vom Samstag beim FC Zürich eine Gruppe von 30 FCZ-Fans angegriffen. Die Gewalttätigkeiten beim Letzigrund-Stadion sollen mehrere Minuten gedauert haben. So steht es in der Medienmitteilung der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD). Und so zeigen es die Videoaufnahmen, die der Polizei zur Verfügung stehen.Die Konsequenz: Für die Partie des FC Basel vom Ostermontag gegen Yverdon bleibt der Parkettbereich der Muttenzerkurve geschlossen. Ebenso hat der FCB am Mittwoch, als er die Verfügung erhalten hat, den Ticketverkauf für die restlichen Sektoren per sofort stoppen müssen.Just in einer Phase, in der es dem FCB sportlich ausgezeichnet läuft, muss er sich also wieder einmal mit dem Geschehen abseits des Rasens beschäftigen. In seiner Stellungnahme schreibt der Club, dass er «Fangewalt jeglicher Art aufs Schärfste verurteilt und sich intensiv dafür einsetzt, dieser wenn immer möglich präventiv zu begegnen und individuelle Verfehlungen konsequent zu sanktionieren».Aufgabe der Polizei, nicht des FCBDer Verein schreibt aber auch, dass er «sich vehement gegen solch verfassungswidrige Kollektivstrafen stellt, und dass er – trotz der leicht reduzierten Strafe in Form einer Teil-Sektorsperre – entschlossen juristisch dagegen vorgehen wird.» Es ist denkbar, dass der FCB Forderungen geltend macht – etwa für den finanziellen Schaden der Teilsperre.Und der FC Basel sieht auch keine rechtliche Grundlage, weshalb er für diese Schlägerei haftbar ist: «Absolut zu verurteilende Einzelfälle wie jener am Samstagabend in Zürich lassen sich mit solchen Strafen nicht verhindern – auf öffentlichem Grund ist dies die Aufgabe der Polizei.» Mit der Teilsperre werden nun vor allem diejenigen bestraft, die mit der Gewalttat gar nichts zu tun haben.Auf Stufe 3 im KaskadenmodellEs ist nun erstmals der Fall, dass die Basler Regierungsrätin Stephanie Eymann das Kaskadenmodell anwendet. Ein Modell, gegen das sich die Liga und die Clubs stellen. Anders, als es sich die politischen Entscheidungsträger wünschen. Aber auch ein Modell, bei dem der FCB nach Einschätzung der Behörden inzwischen auf Stufe 3 (von 5) angelangt ist. Fünf Spiele lang ist Rotblau nun auf Bewährung. Sollte sich in diesem Zeitrahmen nochmals ein Vorfall mit hohem Gewaltpotenzial ereignen, wäre ein Heimspiel vor komplett leeren Rängen die nächste Sanktion.Eymann erklärt, weshalb es nach mehrstufigen Sitzungen aus ihrer Sicht keinen anderen Weg gab, als Stufe 3 im Kaskadenmodell durchzusetzen. Wobei festgehalten werden müsse, dass die Teilsperre der Kurve «ein Stück weit ein Kompromiss sei. Wir wollen ja Lösungen finden.» Der Angriff der Basler Anhänger auf die Zürcher sei «krass» gewesen. Mit den Füssen sei gegen den Kopf am Boden Liegender getreten worden. Das zeigen Videoaufnahmen, in deren Besitz die Behörden sind. Eymann sagt: «Es ist ein schockierendes Video, das ich gern noch veröffentlichen würde. Viele glauben erst dann den Behörden, wenn sie die Gewalt mit eigenen Augen gesehen haben.»Basler Polizeidirektorin spricht von «Gewalttätern»Die LDP-Regierungsrätin hält fest, dass es sich bei diesem Vorfall «um Gewalttäter» gehandelt habe, weshalb auf Ebene der Einzeltäterverfolgung alles unternommen werde, um die Fehlbaren zur Rechenschaft zu ziehen. Allerdings sei auch klar ersichtlich, dass die Angreifer der Anhängerschaft des FC Basel zugeordnet werden könnten, weshalb sich der Club nicht aus der Verantwortung ziehen könne. Eymann vergleicht: «Bei einer Party fällt es auch auf mich zurück, wenn sich meine Gäste unanständig benehmen.»Für die Basler Polizeidirektorin ist klar, dass «derartige Gewalt an einer Veranstaltung nicht toleriert werden kann». Die Behörden hätten deshalb entschieden, zeitnah die Sanktion, die sich auf das Kaskadenmodell und das Polizeigesetz stützt, auszusprechen. Es wäre auch denkbar gewesen, die Teilsperre in einer Partie der Meisterrunde durchzusetzen.Wie es nun in Sachen Fangewalt und Kaskadenmodell in der Schweiz weitergehen soll? Die Ausgangslage könnte diametraler kaum sein: Der FCB steht nicht hinter dieser Art von Bestrafung, während die KKJPD demnächst alle Parteien an einen runden Tisch bringen möchte. Eymann sagt: «Allein der Dialog scheint nicht zielführend zu sein. Wir müssen uns wieder annähern und eine Lösung finden, die alle vertreten können.»Mehr zum FC Basel:Diesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenDominic Willimann ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist er seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Abo4:0 gegen den FCZ – Das ist mehr als nur ein Statement des FC BaselNach dem Sieg im Klassiker bleibt der Titel für Fabio Celestini ein «Traum». Dabei ist der FCB nun der unstrittige Meisterfavorit.Publiziert heute um 19:46 UhrDie Spieler des FC Basel jubeln nach dem Klassiker vor den mitgereisten Fans.Foto: Martin Meienberger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze