Der FC Basel schreibt nach rund 20 Millionen Defizit im vergangenen Jahr inzwischen wieder schwarze Zahlen.

Keine Zuschauer. Keine Einnahmen. Nur zwei Spiele in sieben Wochen. Die Situationen für den FC Basel in der Schweiz hat sich mit der Verschärfung der Massnahmen gegen die Corona-Pandemie erneut drastisch verschlechtert.

Transfers und Lohnkosten

Überraschend präsentiert FCB-Präsident Bernhard Burgener die aktuellen Zahlen. Der FC Basel schreibt nach dem Verlust von rund 20 Millionen Franken vor genau einem Jahr, nach neun Monaten im 2020 wieder schwarze Zahlen. Bei den Lohnkosten der Spieler wurde stark eingespart. Und im Gegensatz zum vergangenen Jahr wurde dieses Mal nicht auf Spielerverkäufe verzichtet.

«Wir haben nun einen kleinen Gewinn von ein paar Millionen. Wir konnten groteskerweise den Umsatz trotz Corona sogar steigern – um fünf Millionen von 45 auf 50 Millionen Franken. Und wir konnten massiv Kosten von 16 Millionen Franken einsparen. Der grösste Anteil dort waren die Lohnkosten», so Bernhard Burgener.

Die nächste Herausforderung

Alleine die Spielerverkäufe seit vergangenem Oktober beliefen sich auf rund 35 Millionen Franken. «Das klingt jetzt nach viel. Ohne Corona hätten wir aber wesentlich mehr bekommen. Das wussten wir aber. Das Angebot an Spielern ist einfach enorm aktuell», so Burgener. Alle Teams reduzierten aktuell ihre Lohnkosten und Kader. Auch die Teams aus den grossen Ligen. «Die grossen Klubs haben uns angerufen und wären schlicht froh, wenn wir die Lohnkosten für die Spieler übernehmen würden. Da mussten wir aber auch passen. Das ist teilweise in einem anderen Universum», erklärt der FCB-Präsident.

Die Pandemie wird voraussichtlich nicht auf Knopfdruck enden. Der Status Quo im Sport unter Corona auch noch kommendes Jahr bestehen bleiben. Die grösste Herausforderung stünde laut Burgener erst noch bevor, mit der Frage wie es weitergehe. Noch hat der FCB keine Kredite aufnehmen müssen. Man hoffe auf ein finanziell ausgeglichenes Jahr. «Wir hoffen aber wirklich, dass da bald Erholung kommt. Irgendwann müssen wir wieder zum normalen Spielbetrieb zurückfinden. Dass wir den Fans wieder Tickets verkaufen können. Aber wir müssen den Fans auch entgegenkommen. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen. Das ist uns absolut bewusst. Momentan sind uns einfach die Hände gebunden», so Bernhard Burgener.

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