Der Transfer von Arthur Cabral ist nur noch Formsache. Dementsprechend muss der FCB nun einen würdigen Nachfolger finden.

Der FC Basel startet am Sonntag in die Rückrunde. Nicht mehr dabei sein wird Arthur Cabral. Sofern der Medizincheck glatt läuft, wird er definitiv von der AC Fiorentina übernommen. Der FCB ist aber gewappnet und wird nun handeln, wie die Klubführung betont. Verwaltungsrat David Degen gab an einer Medienkonferenz am Donnerstag auch gleich bekannt, wie die Transferpolitik in den nächsten Tagen aussehen wird: «Wir werden Cabral durch zwei Spieler ersetzen und mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir auch noch einen Innenverteidiger holen.»

Frei verlängert, Petretta will weg

Mit Fabian Frei hat der FCB um zwei weitere Jahre, bis in den Sommer 2024, verlängert. Ebenfalls würde der Verein gerne mit Raoul Petretta und Pajtim Kasami verlängern. «Wir haben Raoul Petretta eine Offerte zur Verlängerung unterbreitet. Er hat diese jedoch zurückgewiesen, da er Ausschau nach etwas Anderem halten will. Das ist für uns auch völlig okay. Mit Pajtim Kasami würden wir ebenfalls gerne verlängern, er zögert jedoch. Wieso genau, wissen wir Stand heute nicht. Fakt ist, dass wir Spieler wollen, die mit 100 Prozent beim FC Basel sind und alles geben für diesen Verein», so Degen.

Der Klub will klare Verhältnisse haben

Spielern, die wechseln wollen, möchte der FCB keine Steine in den Weg legen. Für Degen ist vor allem etwas wichtig: «Wir wollen mit jedem Spieler klare Verhältnisse haben. Ich erwarte von den Spielern einfach, dass sie wissen, was sie wollen.»

Edon Zhegrova verliess den FCB in der vergangenen Woche. Bei ihm wusste der FCB aber frühzeitig, was er will: «Edon Zhegrova hat uns mitgeteilt, dass er den Schritt nach Lille machen will, und dann haben wir nach einer Lösung geschaut, die für alle Parteien schliesslich stimmte.»

Bis zur Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. Januar wird beim FCB vermutlich also noch einiges gehen.

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