Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.
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Xherdan Shaqiri schoss ein Tor und lieferte eine Vorlage gegen den FC Winterthur. Der FC Basel siegte mit 2:0.Marc Schumacher/freshfocusDie Szene des SpielsAm frühen Sonntagnachmittag traf auf der Schützenwiese der FC Winterthur auf den FC Basel. Die Basler siegten mit 2:0. Der erste Treffer, der den Sieg einläutete, fiel nach der Pause. Kevin Rüegg spielte den Ball in die Mitte, wo Shaqiri ungedeckt stand. Der FCB-Star hatte keine Mühe und schoss das Runde ins Eckige.Die SchlüsselfigurXherdan Shaqiri. Wer auch sonst? Sein Tor gegen den FC Winterthur war sein 10. Treffer in der Super League, seine Vorlage zum 2:0 war sein 13. Assist in der laufenden Meisterschaft. Eine sackstarke Leistung! Auch dank dem FCB-Star macht Rotblau Druck auf Leader Servette. Die Genfer thronen an der Spitze und haben zwei Punkte Vorsprung auf den FC Basel.Das bessere TeamWas war zuletzt bloss mit dem FC Basel los? Eigentlich träumt ganz Basel auch wegen der schwächelnden Konkurrenz vom ersten Meistertitel seit 2017. Doch die Basler steckten in einer Krise. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Ligaspielen: definitiv zu wenig für die Ambitionen von Rotblau. Oder in anderen Worten: Nach einer Siegesserie Anfang 2025 stolperte der FC Basel vor sich hin und hatte gegen viele Teams grosse Mühe.Der FC Winterthur steckt tief im Abstiegssumpf.Marc Schumacher/freshfocusLange Zeit war das auch gegen den FC Winterthur der Fall. Die Basler hatten zwar viel mehr Ballbesitz, doch das Bollwerk des Aussenseiters konnte nicht geknackt werden. Bis zur 49. Minute, in der Shaqiri seine Farben in Front schoss. Der Sieg war verdient, von Winterthur kam einfach zu wenig. Langsam aber sicher muss sich Winti mit dem Szenario Challenge League auseinandersetzen.Das Tribünen-GezwitscherDas ist schon bitter. Beim FC Basel spielten in der Innenverteidigung Jonas Adjetey neben Nicolas Vouilloz. Die beiden hatten noch nie zusammen gespielt. Adrian Leon Barišić fehlt bekanntlich wegen einer Verletzung mehrere Wochen und sein Ersatz, der am Sonntag hätte spielen sollen, Finn van Breemen, humpelte nach dem Einwärmen vom Platz. So hatte sich das FCB-Coach Fabio Celestini bestimmt nicht vorgestellt.Die Tore49’ I 0:1 I Die Kugel kam über Rüegg zu Shaqiri. Dieser versenkte den Ball in die untere rechte Torecke.70’ I 0:2 I Benié Traoré schoss das zweite Tor für die Basel, er tunnelte den FCW-Goalie. Die Vorlage kam von Shaqiri.So gehts weiterEine englische Woche in der Super League steht an! Winterthur spielt am Mittwoch gegen Sion, der FC Basel muss eine Tag später gegen die Grasshoppers ran.
Der FC Basel verliert gegen den FC Luzern. Trotz Überlegenheit und mehr Ballbesitz verpasste es der Meister, sich gute Chancen herauszuspielen.
Thomas Müller setzt seine grosse Fussball-Karriere mit einem Auslandsabenteuer in Kanada fort. Nachdem der Vertrag in München nicht verlängert worden war, entschied sich der 35-Jährige nach einigen Wochen Bedenkzeit zu einem Wechsel in die nordamerikanische Profiliga Major League Soccer (MLS). Die Vancouver Whitecaps sind Müller neues Team – an der kanadischen Westküste erhält er einen Vertrag bis Ende 2026.«Whitecaps – let’s make history», sagte Müller in einem Video, das er im Internet veröffentlichte. Dazu schrieb er: «Es ist vollbracht.» In einer Mitteilung des neuen Vereins sagte er: «Ich freue mich darauf, nach Vancouver zu kommen und diesem Team zu helfen, die Meisterschaft zu gewinnen.» Er habe viel Gutes über die Stadt gehört, komme in erster Linie aber, um Siege zu feiern.«Thomas ist ein Weltklasse-Spieler – der ultimative Raumdeuter – bekannt für seine herausragende Chancenverwertung, sein unübertroffenes Raumverständnis und seine unermüdlichen Bewegungen ohne Ball», sagte der Whitecaps-Vorstandvorsitzende Axel Schuster in einer Mitteilung. (nih)
Hier sah noch alles gut aus für den FC Basel.SRFDie Szene des SpielsLange sah es so aus, als ob der FC Basel gegen den FC St. Gallen gewinnen würde. Doch dann kam die 87. Minute. Willem Geubbels stieg nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball hoch und traf via rechtem Pfosten zum 2:2-Ausgleich. Das Spiel wurde derweil ganz wenig später angepfiffen, weil Fans beider Vereine Pyros zündeten und sich der Nebel erst lichten musste.Die SchlüsselfigurXherdan Shaqiri war auffällig. Er legte zum Beispiel das 2:0 und war auch sonst der Mann für gefährliche Szenen. Für eine süsse Szene sorgte er bereits vor dem Spiel. Bei blue war zu sehen, wie er die Einlaufkinder erstarren liess. Er fragte, ob sie ready seien, die Antwort waren nur Blicke mit grossen Kinderaugen. Dass die beiden Tore fielen, als er nicht mehr auf dem Feld stand, war bezeichnend.Das bessere TeamBeide Teams kämpften um jeden Ball und auch beide Teams versuchten immer wieder, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Das Remis ging in Ordnung. Dies, weil die Basler anfangs viel besser spielten, Als Shaqiri aber ausgewechselt wurde, wurde der FC St. Gallen plötzlich immer besser. Das führte dazu, dass die Espen noch zum Ausgleich kamen. Durch das Remis sprang der FCB zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze.Das Tribünen-GezwitscherDas ist bitter. Der St. Galler Betim Fazliji kehrte erst im Dezember von einem Kreuzbandriss zurück. Er hatte 54 Spiele verpasst und fehlte insgesamt 376 Tage. Seit seinem Comeback wurde er langsam wieder an das Team herangeführt. Gegen den FC Basel stand er seit Ewigkeiten dann wieder in der Startelf. Und dann verletzte er sich nach einem Zweikampf mit Xherdan Shaqiri erneut. Bereits in der 7. Minute verliess er humpelnd den Platz.Die Tore10’ I 0:1 I Die Abwehr des FC St. Gallen patzte. Das hatte zur Folge, dass der Ball zu Léo Leroy kam, der den Ball in die Maschen haute.Xherdan Shaqiri gewann mit dem FC Basel nicht.freshfocus71’ I 0:2 I Bei einem Eckball zielte Shaqiri nah auf den ersten Pfosten. Dort gab es ein Gewusel, am Ende lenkte Noah Yannick den Ball ins eigene Tor ab.78’ I 1:2 I Christian Witzig traf kurz vor dem Ende noch zum Anschluss.87’ I 2:2 I Wieder nach einem Eckball jubelten die Espen. Dieses Mal schoss Willem Geubbels das Tor und sorgte für grosse Freude in St. Gallen.So gehts weiterNächstes Wochenende spielt der FC Basel gegen Sion. St. Gallen muss gegen den FC Winterthur ran. Unter der Woche trifft Rotblau zudem noch im Cup-Viertelfinal auf Etoile Carouge.
Publiziert7. April 2025, 16:25Schiri-Boss gibt Auskunft: «Gesundheit gefährdet»: Darum hätte FCB-Ajeti Rot sehen müssenHätte FCB-Stürmer Albian Ajeti gegen Lugano vom Platz fliegen müssen oder nicht? Schiedsrichterchef Dani Wermelinger nimmt gegenüber 20 Minuten Stellung.Dieses Einsteigen von Albian Ajeti gibt zu reden.SRFDarum gehtsAlbian Ajeti vom FCB trifft im Spiel gegen Lugano Gegenspieler Anto Grgic mit gestrecktem Bein am Knie.Schiedsrichter Johannes von Mandach gibt Ajeti nur Gelb, was bei Lugano für Unverständnis sorgt.Schiedsrichterchef Dani Wermelinger sagt, technisch wäre Rot die richtige Entscheidung gewesen.Ajeti betont, dass das Foul ungewollt war.Es war der grosse Aufreger am letzten Super-League-Wochenende: In der 33. Minute des Topspiels zwischen dem FCB und Lugano trifft Basels Albian Ajeti Gegenspieler Anto Grgic mit gestrecktem Bein am Knie. Der FCB-Stürmer spielt vor dem Foul zunächst den Ball und sieht daher «nur» die Gelbe Karte, was bei den Tessinern für Unverständnis sorgt.20 Minuten hat Schiedsrichterboss Daniel Wermelinger mit der Ajeti-Szene konfrontiert. Er sagt: «Der Schiedsrichter auf dem Platz hat den Kontakt mit den Stollen am Knie wahrgenommen, aber beurteilt, dass es sich nicht um einen Kontakt mit voller Wucht (also keinen Vollkontakt) handelt, da Ajeti nicht voll durch- und im allerletzten Moment zurückzieht.»«Technisch betrachtet ist es eine Rote Karte»Die Wahrnehmung von Schiedsrichter Johannes von Mandach auf dem Platz stimme mit dem, was die TV-Bilder zeigen, überein. Deswegen hätte der Unparteiische laut Wermelinger vor dem Bildschirm keine neuen Erkenntnisse gewonnen. Weil man sich auch in anderen Fällen so positioniert habe, im Zweifel auf eine VAR-Intervention zu verzichten, sei es nachvollziehbar, dass der Videoschiri auch am Sonntag nicht einschritt.Dani Wermelinger hätte sich aus der Gesamtperspektive heraus für einen Platzverweis gegen Ajeti ausgesprochen.Urs Lindt/freshfocusTrotzdem hält der Schiriboss fest, dass für ihn ein Platzverweis gegen Ajeti der beste Entscheid gewesen wäre. Im Sinne der Selbstkritik und einer seriösen Aufarbeitung aller Szenen sei klar: «Rein technisch betrachtet handelt es sich um eine Rote Karte, weil ein Treffer mit offener Sohle am Knie in dieser Form die Gesundheit des Gegenspielers gefährdet», erklärt Wermelinger. Man hätte sich deshalb gewünscht, dass sich das Schiedsrichter-Gespann aus der Gesamtperspektive heraus für einen Platzverweis ausgesprochen hätte.Albian Ajeti: «Es war wirklich ungewollt»Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti hatte sich am Sonntag in der Mixed Zone nach dem Spiel darüber genervt, dass Ajeti nicht Rot sah. In der Conference League sei sein Team gegen Celje ausgeschieden, weil Lugano-Verteidiger Albian Hajdari für ein ähnliches Vergehen vom Platz flog.«Weil Hajdari vor zwei Wochen für eine weniger schlimme Szene Rot sah, spielen wir am Donnerstag nicht im Viertelfinal gegen Florenz. Eine der beiden Entscheidungen muss also falsch sein.»Konnte den Entscheid nicht verstehen: Mattia Croci-Torti.Urs Lindt/freshfocusAjeti selbst sah die Aktion im Interview bei blue dagegen weniger dramatisch. «Es sieht schlimm aus, aber es war wirklich ungewollt», erklärte der Basler. Auch die Lugano-Spieler hätten ihm auf dem Feld gesagt, dass sie sahen, dass es keine bewusste Aktion gewesen sei.Klossner und Meier sind unterschiedlicher Meinung«Für mich ist das Trefferbild eine Rote Karte. Ich verstehe aber, dass der Schiedsrichter hier Gelb gibt, weil er doch sieht, dass er zuerst den Ball spielt und es dann zum Rutschen kommt», hatte Schiedsrichterexperte Stephan Klossner am Sonntag bei blue gemeint.«Ich habe das Gefühl, Ajeti hätte den Fuss noch etwas runter nehmen können. Er zieht ihn zwar leicht zurück und deswegen greift der VAR für mich richtigerweise nicht ein», so Klossner weiter. Komplett für eine Rote Karte gegen Ajeti ausgesprochen hat sich Urs Meier. Die Schiedsrichterlegende meinte beim Blick: «Das ist ganz klar ein Platzverweis. Das Bein hat so weit oben nichts zu suchen. Auch wenn er den Ball zuerst trifft, darf man nicht so in den Zweikampf gehen.»20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du der oder die beste Manager*in werden willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.
Publiziert11. September 2025, 16:46Klarer Plan: Millionensumme lügt nicht – FC Basel gelingt ErstaunlichesZum dritten Mal in Serie macht der FC Basel im Sommer-Transferfenster Kasse und bleibt seiner Strategie treu. FCB-Sportchef Daniel Stucki ist glücklich darüber.In der Liga läuft es für den FC Basel. Zuletzt gewannen die Basler dank eines Treffers von Junior Zé auswärts gegen den FC Sion.SRFDarum gehtsDer FC Basel erzielt erneut einen Millionengewinn im Sommer-Transferfenster.Sportchef Daniel Stucki betont, dass sportliche Erfolge Vorrang vor finanziellen Gewinnen haben.Ziel des FC Basel sind die Verteidigung der beiden Titel und ein gutes Abschneiden in der Europa League.Bénie Traoré und Philip Otele bleiben bis mindestens Winter beim FC Basel, trotz vieler Angebote.Beim FC Basel läuft es finanziell. So hat der FCB zum dritten Mal in Folge das Sommer-Transferfenster mit einem Millionengewinn abgeschlossen. In anderen Worten heisst das: Das von FCB-Boss David Degen angepeilte Geschäftsmodell, durch Spielerverkäufe Einnahmen zu generieren, läuft wunderbar.Doch schauen wir uns die Zahlen einmal genauer an. Rotblau hat in diesem Sommer durch Transfers einen Gewinn von rund 7 bis 8 Millionen Franken erwirtschaftet. Auch wenn dies deutlich unter den Summen von 2024 (27 Millionen) und 2023 (19 Millionen) liegt, können Sportchef Daniel Stucki und Präsident Degen ein positives Fazit ziehen. Denn: Seit Degens Übernahme im Frühling 2021 summieren sich die Transfergewinne des FC Basel bereits auf über 73 Millionen Franken.Beim FC Basel stimmen die Finanzen.freshfocusDaniel Stucki: «Unser Ziel ist es, unsere beiden Titel zu verteidigen»Von 20 Minuten auf diese Millionensumme angesprochen, meint Stucki am Donnerstag in einer kleinen Medienrunde: «Per se ist es nicht mein erstes Ziel, Millionen zu erwirtschaften. Ich will ein gutes Kader haben, mit dem ich die Ziele erreichen kann.» Dann ergänzt er: «Aber natürlich ist es wichtig für den FC Basel, wirtschaftlich zu denken und Einnahmen zu generieren.»Und was sind diese angesprochenen Ziele? «Unser Ziel ist es, unsere beiden Titel zu verteidigen. Mit dem Kader, das wir haben, ist das sicher realistisch. In der Europa League wollen wir unter die besten 24 kommen und dort einen Schritt weiter machen», sagt Stucki vor dem Duell bei Leader Thun.Zur Erinnerung: Nach fünf gespielten Runden hat der FCB nach drei Siegen und zwei Niederlagen neun Punkte. «Es fehlen schon ein paar Punkte. Der Start ist solid, ich bin aber davon ausgegangen, dass wir das Auftaktspiel positiv gestalten», gibt Stucki zu. «Mit der Tendenz bin ich jedoch sehr, sehr positiv gestimmt. Gegen Thun muss es drei Punkte geben – das muss unser Anspruch sein.»FCB hatte Angebote für Bénie Traoré und Philip OteleWer für die Basler performen und dafür sorgen soll, dass sie den ersten Schritt Richtung Verteidigung des Doubles machen, sind unter anderem die Offensivspieler Bénie Traoré und Philip Otele. Die beiden lobt Stucki, verrät aber auch, dass der FC Basel in diesem Sommer «sehr, sehr viele Anfragen» für sie erhalten habe.Gemeinsam habe man dann aber entschieden, dass sie mindestens bis Winter am Rheinknie bleiben. Denn der FCB-Sportchef weiss auch: «Die Europa League ist für jeden Spieler eine grosse Chance, sich weiterzuentwickeln.» Bei einer entsprechenden Weiterentwicklung hiesse das auch, dass der FCB für die beiden dann die nächsten Transfermillionen erhalten würde.20 Minuten Fantasy LeagueStell dir vor, du kannst dein eigenes Fussballteam managen und die Topstars auf den Platz schicken – genau das bietet dir die 20 Minuten Fantasy League! Erstelle dein individuelles Dreamteam, zeig dein Gespür für Taktik und erklimme die Rangliste.Deine Spieler punkten basierend auf ihren realen Leistungen: Tore sorgen für Jubel und Extrapunkte, Rote Karten können hingegen teuer werden. Strategisches Denken ist gefragt, wenn du am Ende ganz oben landen willst.Spannung, Wettbewerb und grossartige Preise erwarten dich jeden Monat. Bist du bereit, die Herausforderung anzunehmen?Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.