Dieser Artikel wurde von 20 Minuten publiziert.

Publiziert28. August 2025, 17:28

Nun in Europa LeagueDarum kann das Champions-League-Out eine Chance für Basel sein

Nach dem bitteren Verpassen der Champions League blickt der FC Basel nach vorne – und auf mögliche Einnahmen in Millionenhöhe.

Nils Hänggi

Wilde Szene kurz nach dem Start. Keigo Tsunemoto wurde gewürgt.

SRF

Darum gehts

  • Der FC Basel muss nach dem Aus gegen Kopenhagen in die Europa League.

  • Trotz verpasster Millionen sieht der FCB die Europa League positiv.

  • Basel erhält Startgeld und weitere Einnahmen in der Europa League.

  • FCB-Sportchef Daniel Stucki sagt: «Das Geld aus dem europäischen Wettbewerb sind Extraeinnahmen.»

Der FC Basel leckt jetzt seine Wunden. So verpasste der FCB gegen den FC Kopenhagen die Champions League und damit die ganz grossen Geldsummen in der Höhe von rund 35 Millionen Franken. Allein für die Teilnahme an der Ligaphase hätte der FCB 17,5 Millionen Franken kassiert. Hinzu wären Einnahmen aus den vier ziemlich sicher ausverkauften Heimspielen und einem zweiten Pott der Uefa gekommen.

Aus diesem hätte es Geld gegeben, das der Verband auf Grundlage des TV-Marktanteils jedes Teams sowie der Koeffizientenrangliste der letzten zehn und fünf Jahre verteilt. Ebenso hätte Basel für jeden Punkt eine Stange Geld kassiert. Es gilt aber zu sagen: Die Europa League könnte für den FC Basel auch wunderbar sein. 20 Minuten zeigt die Gründe auf.

«Das Geld aus dem europäischen Wettbewerb sind Extraeinnahmen»

Es stimmt zwar, dass die Basler durch das Verpassen der Königsklasse sehr viele Millionen verpassen, aber es ist Geld, mit dem der FCB nicht gerechnet hat. So erklärte FCB-Sportchef Daniel Stucki bereits vor dem Playoff-Rückspiel in Kopenhagen: «Das Geld aus dem europäischen Wettbewerb sind Extraeinnahmen. Wir haben unsere finanziellen Strukturen nicht danach ausgerichtet.»

Der FC Basel spielt nun in der Europa League.

Der FC Basel spielt nun in der Europa League.

Daniela Frutiger/freshfocus

Ebenso kassieren die Basler – wie erwähnt – auch in der Europa League grosse Summen. So erhält der FC Basel allein vier Millionen Franken Startgeld für die Europa League. Diese kommen zu den rund vier Millionen Franken, die Basel von der Uefa für das Out in den Champions-League-Playoffs erhält, hinzu. Und auch in der Europa League winken dem FCB Einnahmen aus den Heimspielen wie auch Gelder für jeden gewonnenen Punkt.

Ebenso gibt es die Möglichkeit, dass sich die Spieler von Rotblau mit guten internationalen Leistungen ins Rampenlicht spielen und Clubs im Ausland auf sie aufmerksam werden. Die Folge könnten millionenschwere Abgänge sein. Zur Erinnerung: Beim letzten Europacup-Abenteuer der Basler, als sie in den Halbfinal der Conference League eingezogen waren, verkaufte Basel Spieler für etwa 75 Millionen Franken.

Europa League freut sich auf den FC Basel

Dass an diese Aussichten so kurz nach dem Verpassen der Champions League nicht wirklich jemand denken mag, ist verständlich. FCB-Verteidiger Dominik Schmid meinte aber nach der 0:2-Niederlage: «Wir freuen uns auf die europäische Kampagne mit den Fans. Sie haben sich das verdient, wir haben es uns verdient.»

Die Europa League freut sich auf den FC Basel.

Die Europa League freut sich auf den FC Basel.

Instagram/fcbasel1893

Wer sich auch freut, sind die Verantwortlichen der Europa League. So schreibt der offizielle Account des Wettbewerbs auf Instagram auf dem Profil des FC Basel: «Welcome to the Europa League!» Auf welche Gegner der FCB trifft, kommt am Freitagmittag raus. Dann findet die Auslosung statt.

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  • «Schreibt doch einfach, dass es meine Schuld war»

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