Der FC Winterthur zerlegt den FCB im Cup in seine Einzelteile. Ciriaco Sforza noch Valentin Stocker können sich den schlechten Auftritt erklären.

«Ich glaube es ist relativ schwierig. Wir sind sehr enttäuscht, es ist auch niemand sauer. Wir sind traurig und an einem Tiefpunkt angelangt. So hoch zu verlieren und aus dem Cup auszuscheiden. Das ist schwer zu erklären», meint Valentin Stocker nach der Blamage.

«Es liegt nicht am Trainer»

Ciriaco Sforza findet noch weniger Worte für den desolaten Auftritts seines Teams: «Für mich respektive die ganze Mannschaft ist es klar: Es war ein katastrophaler Auftritt. Wir kommen nur gemeinsam aus dieser Zeit heraus. Es tut mir leid für unsere tollen Fans, für den Verein und alle drum herum, aber das ist der Fakt von heute Abend.»

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Die Frage, die man stellen muss: Stimmt etwas innerhalb des Teams nicht? «Jeder wollte heute zeigen, vor allem nach dem Spiel gegen Zürich, dass wir auf die Siegerstrasse zurückkehren wollen. Im Moment habe ich das Gefühl, dass wir in einer extremen Negativspirale sind. Wir müssen sehr viel arbeiten und Demut an den Tag legen, um da wieder hinaus zu kommen», sagt deutlich gebeutelter Stocker.

Trotzdem wird man das gefühlt nicht los: Dem FCB fehlt irgendwas. Was es genau ist, weiss auch der FCB-Kapitän nicht: «Wir versuchen es herauszufinden. Aber es liegt nicht am Trainer. Heute ist der Trainer nicht auf dem Platz gestanden, sondern wir.» Auf die Frage ob er nun auf dem Abstellgleis als FCB-Trainer steht, weicht Ciriaco Sforza aus: «Darum geht es nicht. Ich habe vorhin gesagt, wir haben einen katastrophalen Auftritt hingelegt. Und mit diesem Auftritt wollen wir nach vorne gehen und das machen wir gemeinsam.»

Letztes Saisonziel verpasst

Während des Interviews hört man die Böller der Fans vor dem Stadion.  Stocker kann den Unmut der Fans nachvollziehen: «Ich weiss nicht, ob wir wieder mehr dazu bereit sein müssen zu lernen, was es bedeutet für diese Farben zu spielen. Das Herzblut an den Tag zu legen um die Farben zu vertreten. Daher können wir nur Winterthur gratulieren und uns bei den Fans entschuldigen.»

Der FCB verpasst nach der Europa League zu Anfang der Saison und dem Meistertitel auch sein letztes Saisonziel. Daher geht es für den FCB-Kapitän vor allem noch um eines: «Wir müssen Wiedergutmachung gegen aussen betreiben. Dass wir emotional positiv nach aussen wirken, gute Spiele zeigen und dass wir schlussendlich den zweiten Platz sicher haben. Ansonsten geht es leider nicht mehr um vieles», so Stocker.

Ciriaco Sforza findet trotz der Blamage noch den Mut das Meisterrennen offiziell noch nicht abzuhaken: «Die Meisterschaft ist aber noch nicht zu Ende und wir sind immer noch auf dem zweiten Platz.» Ob diese Äusserung, die letzte von Ciriaco Sforza als FCB-Trainer war?

Der Beitrag Ciriaco Sforza: «Es war eine Katastrophe» erschien zuerst auf Telebasel.

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