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Kommentar zum FCB-Transfercoup: Der FC Basel setzt alles auf die Karte Xherdan Shaqiri
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Neuer Rechtsverteidiger: Der FC Basel holt zum Abschluss Joe Mendes
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Die Frage nach dem 0:1 gegen GC: Hat der FC Basel seine beste Saisonphase bereits hinter oder noch vor sich?
ByRSSDie Frage nach dem 0:1 gegen GC – Hat der FC Basel seine beste Saisonphase bereits hinter oder noch vor sich?Das Jahr endet mit einer Pleite und zwei Punkten aus den letzten drei Ligaspielen. Auf den goldenen Herbst folgt die Winterstarre.Publiziert heute um 14:10 UhrZum Schluss wieder erfolglos: Kevin Carlos und der FC Basel verlieren gegen GC und Justin Hammel.Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkNach der 0:1-Heimniederlage gegen den Grasshopper Club Zürich musste man Daniel Stucki gar nicht erst explizit nach der jüngsten Formkurve des FC Basel fragen. «Wir erleben bereits das dritte Tief in diesem Halbjahr», stellte der Sportdirektor des FC Basel gleich selbst fest, dass die letzten zwei Wochen mit zwei Punkten aus drei Ligaspielen und einem Elfmeter-Sieg im Cup gegen Sion keine guten gewesen sind: «Im Prinzip haben wir dreimal ein Remis erreicht und dann zum Abschluss verloren. Das ist nicht, was wir uns vorgestellt haben.»Es ist dies der eine, letzte Eindruck, von dem es immer heisst, er bleibe. Es gibt aber auch andere Impressionen. Allen voran jene eines goldenen Herbsts, als die Basler im Oktober und November sechs Siege in sieben Meisterschaftspartien feierten, damit zwischenzeitlich an die Tabellenspitze stürmten. Und es gibt auch jetzt ebendiese Tabelle, die den FCB unwiderruflich als eine der besten drei Mannschaften der bisherigen Saison führt.Wohin die Reise im Frühjahr gehen wird, weiss keiner. Wird der FCB noch einmal so auftrumpfen, wie er das eben noch tat?Es gibt Argumente dafür: Die Equipe hat im Sommer via Transfermarkt abermals einschneidende Veränderung erfahren. Im Januar sind keine wirklichen Retuschen vorgesehen, so dass begünstigt durch die erste gemeinsame Vorbereitungsphase weiter zusammenwachsen kann, was sich zwischenzeitlich bereits final gefunden zu haben schien. Hinzu kommt: Der Anteil an jungen Spielern, die mehr als nur Bankdrücker sind, ist beachtlich. Im Schnitt müssten sich diese weiterentwickeln – so, dass mit ihrer Entwicklung auch die Mannschaftsleistungen reifer werden.Dem gegenüber stehen zwei Dinge. Zum einen entwickeln sich junge Spieler zwar, werden aber nicht über Nacht zu Routiniers. Entsprechend muss mit weiteren Leistungsschwankungen gerechnet werden. Zum anderen ist da der Gedanke, dass der tolle Herbst womöglich dem Umstand geschuldet war, dass der Spielplan den Baslern Gegner bescherte, die entweder zum Schwächsten gehören, was diese Liga bietet (zweimal Winterthur, einmal Yverdon) oder sich gerade im Formtief befunden haben (Young Boys, St. Gallen, Servette).Sicher ist: Sechs Siege in sieben Partien muss man erst einmal erreichen. Und wenn man das im Frühjahr nochmals schafft, wird man auch am Ende der Saison ziemlich weit vorne in der Tabelle anzutreffen sein.Der FC Basel verliert zum Jahresabschluss gegen GCDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
FC Basel in der Super League: Ludovic Magnin und die emotionale Rückkehr nach Lausanne
ByRSSAm Sonntag gastiert der FCB in der Romandie. Trainer Ludovic Magnin steht eine besondere Partie bevor.
Kommentar zum FCB-Transfer: 14 Millionen Euro für Veiga? Das ist doch absurd!
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Rot nach Tätlichkeit: Albian Ajeti: Ein Ausfallschritt aufs Abstellgleis
ByRSSAboRot nach Tätlichkeit – Albian Ajeti: Ein Ausfallschritt aufs AbstellgleisIn einer Partie, die eigentlich fertig und für den FC Basel gewonnen ist, verliert der Stürmer die Nerven und schadet vor allem sich selbst.Publiziert heute um 05:46 UhrOhne Worte: Albian Ajetis Abgang, Sekunden vor dem Abpfiff.Foto: Urs Lindt (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkEs steht 4:1 für den FC Basel. Es sind nur noch Sekunden bis zum Abpfiff. Die Geschichte ist geschrieben. Sie handelt von Marwin Hitz’ Vertragsverlängerung. Von Xherdan Shaqiris Ideen. Von Dominik Schmids Rehabilitation nach der missglückten Lugano-Partie. Und von einem letztlich überzeugenden Auftritt der Basler vor heimischem Publikum.Albian Ajeti ist darin eine Randnotiz. Bis eben zu diesem Moment, da er dem Ganzen ein weiteres Kapitel hinzufügt und damit primär an seiner eigenen Geschichte schreibt.Abseits des Spielgeschehens hat es sich zugetragen. Zunächst, da nimmt man nur Sion-Verteidiger Federico Barba wahr. Er liegt am Boden, die Hand am Fussgelenk. Dann sieht man, wie Schiedsrichter Sandro Schärer sich aufmacht, um auf Geheiss des VAR die Bilder zu sichten.Und dann sieht man diese Bilder: Ein erster Schritt in Richtung Barba. Dann ein Ausfallschritt, sodass Ajeti den Gegner irgendwo in der Hacke, bei Knöchel und Achillessehne, trifft. Es wirkt nicht sonderlich heftig. Schon gar nicht brutal. Aber es wirkt sehr beabsichtigt. Ohne jede Notwendigkeit. Und damit ist es eine Tätlichkeit.Das sieht auch Schärer nicht anders. Nach kurzem Studium kehrt er zurück und zeigt Ajeti folgerichtig direkt die Rote Karte. Platzverweis. Sperre von mindestens zwei Spielen. Und vor allem: zurück auf Feld eins für Albian Ajeti – oder gar noch etwas weiter nach hinten, in der Gunst des Trainers und in der Hierarchie der Mannschaft.«Schade» findet dieser Trainer die Aktion seines Stürmers. Und Fabio Celestini sagt auch, dass das nun schwierig sei für seinen Spieler. Aber auch, dass die Mannschaft Albian Ajeti brauche.Wie er das meint, das lässt sich nur interpretieren. Vorerst, da hat sich Albian Ajeti der Chance beraubt, mit Einsätzen Werbung in eigener Sache zu machen. Ganz sicher, solange er gesperrt ist. Vielleicht aber auch darüber hinaus. Denn eine unnötige, ja dumme Rote Karte, wie er sie sich geholt hat, bringt in aller Regel nebst der Sanktion durch die Liga auch Minuspunkte beim Trainer.Bei diesem hatte Ajeti schon zuvor einen schweren Stand. Das haben die Partien im Spätherbst gezeigt, wo er hinter Kevin Carlos nur noch Einwechselspieler für die Rolle als Stossstürmer war und dabei nicht mehr auf Touren kam. Und noch mehr ist dies bei Wiederbeginn der Meisterschaft ersichtlich gewesen: Vor einer Woche, beim Spitzenspiel in Lugano, blieb ein gesunder Ajeti ohne Aufgebot komplett aussen vor.So gesehen wäre die Sion-Partie eigentlich als Fortschritt gedacht gewesen. Ersatzbank, dann Einwechslung in der 69. Minute. Doch mit dem Ausfallschritt zum Schluss ist sie das Gegenteil und vorläufiger Tiefpunkt. Denn nun droht Albian Ajeti zumindest temporär das Abstellgleis. Und damit auch der baldige Abschied von seinem Heimatclub, dem FC Basel.Denn Albian Ajeti muss spielen, damit er einen Vertrag hat, der auch nach dem 30. Juni 2025 noch gültig ist. Lange haben die Basler Verantwortlichen im Januar vor einem Jahr gefeilscht, bevor ein Papier aufgesetzt werden konnte, welches die Rückkehr zur Zufriedenheit beider Parteien besiegelte. Zu wenig überzeugend war der Fitnesszustand des Angreifers zum damaligen Zeitpunkt.Wesentlicher Bestandteil des Kontrakts: reguläre Laufzeit für eineinhalb Jahre, Option auf automatische Verlängerung bei Erfüllung gewisser Leistungsparameter.Meist sind diese Parameter primär an Einsätze geknüpft. Und zwar so, dass eine klare Mehrheit der Spiele bestritten werden muss, damit die Bedingung zur Verlängerung erfüllt ist. Bei einem Torjäger wie Ajeti kann es sich auch um einen Mix handeln, könnten Skorerpunkte eine Rolle spielen – oder gar allein den Ausschlag geben.Aktuell hat der FC Basel 23 Pflichtspiele in Liga und Cup absolviert. Ajeti steht – auch aufgrund einer zwischenzeitlichen Verletzung, die ihm nach gutem Beginn im Sommer den Schwung nahm – bei 20 Einsätzen und 12 Skorerpunkten (7 Tore).Das ist gesamthaft gesehen sehr ordentlich. Aber es ist nicht herausragend für einen, der schon einmal Torschützenkönig der Super League war. Das war bei seiner zweiten von inzwischen drei rotblauen Phasen. Und vor seinem nächsten erfolglosen Versuch im Ausland. Und es ist – nach allem, was man weiss – auch noch nicht genug, damit sich der Vertrag automatisch verlängert. So, wie es unwahrscheinlich ist, dass man ein neues Papier aushandelt, um die Zusammenarbeit auch dann fortzusetzen, wenn diese eigentlich enden würde.Albian Ajeti weiss das natürlich. Und auch er wird den Tribünenplatz in Lugano nicht als positives Zeichen gewertet haben. Hat das bereits genug Frust verursacht, um sich gegen Sion zu einer Kurzschlusshandlung hinreissen zu lassen? War es vielleicht eher eine gegnerische Provokation, die zu diesem Ausfallschritt führte? Oder war es etwas ganz anderes?Im Moment weiss man das nicht, weil sich Albian Ajeti noch nicht dazu geäussert hat. Irgendwann wird wohl der Tag kommen, an dem er das tut.Ganz sicher ist: Am nächsten Wochenende im Klassiker gegen den FC Zürich fehlt Albian Ajeti gesperrt. Und man darf gespannt sein, welche Rolle er einnimmt, wenn er wieder spielberechtigt ist.Der FCB gegen SionDen Podcast können Sie auf Spotify oder Apple Podcasts abonnieren. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Dritte Halbzeit».NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

