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Der höchste Sieg des FC Basel seit der Ära Heusler

Thierno Barry und Bénie Traoré feiern eines der vielen Basler Tore beim 6:0 gegen den Servette FC.
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Die Ausgangslage

Während der FC Basel die ganze Woche über mit sich selbst beschäftigt war, stand Servette am Donnerstag im Europacup im Einsatz. Dank eines 0:0 in Braga hat das Team von Trainer Thomas Häberli gute Chancen auf einen Einzug in die nächste Runde – aber natürlich auch die grössere Belastung. Allerdings ist der letzte Basler Sieg in Genf auch schon etwas länger her: Im März 2013 gewann der FCB zuletzt in Genf gegen Servette. Damit sich das ändert, vertraut Trainer Fabio Celestini auf die gleiche Startelf, die zuletzt gegen GC gewonnen hat.

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Hat schon bessere Spiele für den FCB gezeigt.Adrian Barisic: 5Dass die Abwehr des FCB nicht immer souverän wirkt, beschert Adrian Barisic leichte Abzüge. Aber er gewinnt seine Zweikämpfe und leistet sich bis zu seiner Auswechslung in der 65. keinen erkennbaren Fehler, da er leicht angeschlagen den Thuner Plastikteppich verlässt.Nicolas Vouilloz: 4Eigentlich macht Nicolas Vouilloz eine ganz ordentliche Partie als halblinker Innenverteidiger. Doch dass er in der 48. Rastoder ohne Chance auf den Ball hart in den Rücken springt und so via VAR den Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer ermöglicht, weiss wohl nur er. Denn auch wenn der Thuner im Strafraum mit dem Kopf an den Ball kommt – direkt gefährlich abschliessen kann er so nicht, wie er dasteht.Dominik Schmid: 4,5Es ist keine grosse, aber eine nach hinten und vorne ausgewogene Partie von Dominik Schmid als linker Aussenback.Koba Koindredi: 4Koba Koindredi steht wie schon beim 1:0-Sieg in Sion in der Startelf. Dieses Mal ist das aber absehbar, da Léo Leroy nach seiner vierten Verwarnung im Wallis nun eine Geb-Sperre absitzt. Der Franzose hat seinen besten Moment, da er vor dem 1:0 Salah bedient.Metinho: 5Dank seinen dynamischen Vorstössen aus dem defensiven Mittelfeld heraus ist Metinho bis zur Pause der meistgefoulte Spieler, was in einer Verwarnung gegen Reichmuth gipfelt. Ist auch in der zweiten Hälfte der bessere der beiden defensiven Basler Mittelfeld-Spieler auf der doppelt besetzten Sechser-Position.Ibrahim Salah: 4,5Ibrahim Salah steht bei seinem FCB-Debüt gleich als rechter Flügelangreifer in der Startelf. Ist dann massgeblich am Basler 1:0 beteiligt, da sein abgelenkter, halbwegs parierter Distanzschuss nach zwei Pfostenabprallern Torschütze Shaqiri vor die Füsse fällt (24.). In der 65. wird er ausgewechselt.Xherdan Shaqiri: 6Der allgemeine Eindruck von Xherdan Shaqiri: Was er in der Stockhorn-Arena mit dem Ball macht, ist stringenter und präziser als in den meisten Auftritten zuvor. Dazu kommt ein Abstauber-Tor zum 1:0, eine Präzisionsflanke zu Ajetis 2:0 und der Elfmeter-Treffer zum 3:1. Auch wenn er in der zweiten Hälfte schwächere Momente einzieht, so ist er am Ende einfach der Matchwinner beim Auswärtssieg über den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer. Und das gibt dann die Maximalnote.Philip Otele: 4Zwei Schlenzer zeigt Philip Otele schon, in der ersten und besseren Basler Halbzeit. Und manchmal, da kommt er auch am Gegner vorbei oder läuft gut in die Tiefe. Aber der Otele des vergangenen Frühjahrs, der ist er in dieser Saison bislang noch nicht.Albian Ajeti: 5Albian Ajeti ist von Anfang an gut im Spiel, macht seine Läufe, behauptet oder erobert Bälle. Als ihn dann in der 41. 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Diesen nutzt dann Shaqiri in der 98. und letzten Minute, um das 3:1 für den FCB zu erzielen.Der FC Basel und das Spiel in ThunDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenOliver Gut schreibt seit März 2001 für das Sport-Ressort der Basler Zeitung, das er seit 2019 leitet. Vorher für diverse Sportarten zuständig, konzentriert sich der Fricktaler seit 2011 auf den Fussball – und damit hauptsächlich auf den FC Basel. Zudem ist er regelmässiger Diskussionsgast im Fussball-Podcast «Dritte Halbzeit».Mehr InfosDominic Willimann ist 1979 geboren. Er ist seit 2007 Sport-Redaktor der Basler Zeitung und kennt den regionalen Sport aus dem Effeff. Ebenso ist der in der Stadt Basel aufgewachsene Journalist seit seiner Jugend mit den Geschehnissen rund um den FC Basel vertraut, über den er heute regelmässig berichtet. Und: Er hat seit 2007 kein Eidgenössisches Schwingfest verpasst.Mehr InfosFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare

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    – «Celestinis Auftritt gibt den Spielern eine Ausrede»Wie lange darf ein Trainer auf einen Schiedsrichter einreden? Und was sagt es über das FCB-Kader aus, wenn gegen den FCZ nur zwei Spieler eingewechselt werden? Hören Sie die «Dritte Halbzeit».Publiziert heute um 18:14 UhrWas muss sich ein Schiedsrichter alles anhören? Und vor allem: wie lange? Darüber werden sich Dominic Wuillemin und Thomas Schifferle in der aktuellen Ausgabe unseres Fussball-Podcasts nicht einig. Für Wuillemin war der Auftritt des reklamierenden Fabio Celestini nach dem 0:0 seines FC Basel beim FC Zürich «unsouverän». Für Schifferle brachte der FCB-Trainer mit seinem Lamento über die Gelb-Rote Karte gegen den Basler Roméo Beney «wenigstens ein wenig Emotionen» in ein ansonsten fast ereignisloses Spiel.Wir diskutieren aber nicht nur Schiedsrichterentscheidungen und die Trainerreaktionen darauf. Wir reden auch darüber, warum der FC Zürich seit Saisonstart ohne Mittelstürmer spielt – und stattdessen mit Daniel Afriyie als hängender Spitze.Unter der Woche hat Milos Malenovic erklärt, es bringe nichts, einen Stürmer zu verpflichten. Schliesslich lasse Trainer Bo Henriksen ja sowieso ohne echte Sturmspitze spielen. Für Schifferle geht das Argument des FCZ-Sportchefs nur bedingt auf: «Wenn der Trainer keinen Stürmer zur Verfügung hat – wie soll er dann mit einem spielen?»Ausserdem besprechen wir den Start der Young Boys, die sich trotz mässig attraktivem Fussball immer weiter von der Konkurrenz entfernen. Wir fragen uns, was der Los Angeles FC mit den Grasshoppers vorhat. Wir reden über die Protestaktionen der organisierten Fans gegen die von der Politik beschlossenen Kurvensperren. Und wir freuen uns, dass der Schweizerische Fussballverband mit Pia Sundhage eine Nationaltrainerin von Weltruf verpflichtet hat.Wann welches Thema besprochen wird01:46 FC Zürich – FC Basel21:56 Young Boys – Grasshoppers29:50 Die neuen GC-Eigentümer44:28 Der Fanprotest54:11 FC Lugano – Stade Lausanne-Ouchy56:47 Pia Sundhage wird NationaltrainerinMehr Schweizer FussballFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare