FCB-Neuzugang Anton Kade will in der Super League Spielpraxis sammeln. Doch das oberstes Ziel des deutschen U-Nationalspielers ist, Siege zu feiern.

Für Hertha BSC Berlin bestritt Anton Kade in diesem Frühling seine ersten vier Spiele in der grossen Bundesliga – 73 Minuten stand der 18-Jährige auf dem Platz. Trotzdem entschied sich der deutsche U-Nationalspieler gegen eine Zukunft in der Deutschen Hauptstadt. «Ich bin erstmal glücklich darüber, dass ich ein paar Mal in der Bundesliga gespielt habe. Aber ich habe dann nicht mehr so viel gespielt.»

Von Berlin ging es für den Berliner dann nach Basel zum FCB. Sein erster Aufenthalt im Ausland. «Für einen jungen Spieler ist es enorm wichtig viel zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Ich wurde gut beraten und hatte gute Gespräche. Es ist klar, dass man sich in der Schweizer Liga gut zeigen und entwickeln kann», erklärt Anton Kade im FCB-Trainingslager seinen Wechsel.

Noch in der Erholungsphase

Bevor er sich dem Schweizer Fussballpublikum zeigen kann, muss Anton Kade aber zuerst wieder fit werden. Ende vergangener Saison hatte er einen Innenbandriss im Fuss zu beklagen. Er muss zwar noch ein individuelles Einzeltraining bestreiten, ist aber auf dem Weg der Besserung und hat sich einige Ziele gesetzt: «Das kurzfristige Ziel ist erstmal mit meinem Fuss fit zu werden. Das langfristige Ziel ist es, sich weiterzuentwickeln, zu spielen und so viel zu gewinnen wie möglich. Das ist ganz klar.»

Auf seiner Position im linken Mittelfeld hat Anton Kade mit Liam Millar grosse Konkurrenz. Der junge Deutsche ist aber von sich und seinen Qualitäten überzeugt: «Ich bin ein mutiger Spieler, der oft ins Eins-gegen-eins geht. Ich bin auch schnell und versuche aus jeder Situation torgefährlich zu werden, sei es mit einem Schuss oder einem Pass in die Mitte.»

Seinen Wechsel in die Schweiz bereut er zu keinem Zeitpunkt, auch weil er beim FCB bereits gut angekommen ist. «Man fühlt sich schon gut aufgenommen und fühlt sich sehr wohl. Ich glaube, wir haben hier eine gute Stimmung auch im Training. Es ist eine gute Mannschaft.»

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