Dieser Artikel wurde von BAZ publiziert.
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AboChance verpasst – Jetzt muss Fabio Celestini nur noch ein richtiges Spitzenteam formenDem FC Basel gelingt es in Genf nicht, den Vorsprung auszubauen. Er verliert mit 1:2 und sieht sich einer nächsten Herausforderung gegenüber.Publiziert heute um 06:52 UhrIm rotblauen Schal: Fabio Celestini beim Auswärtsspiel des FCB in Genf.Foto: Pascal Müller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
Am Donnerstag trifft der FCB im Joggeli auf den DFB-Pokalsieger. Auf dem Papier sind die Gäste aus der Bundesliga der klare Favorit.
AboStaff-Mitglied beim FCB – Simone Grippo will besser machen, was bei ihm damals versäumt wurdeDer 36-Jährige ist seit Januar für die verliehenen FCB-Spieler zuständig – und schöpft dafür aus dem eigenen Erfahrungsschatz.Publiziert heute um 18:54 UhrIst seit diesem Sommer Mitglied in Ludovic Magnins Staff: Simone Grippo (rechts).Foto: Urs Lindt / FreshfocusJetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkIn Kürze
AboAlles zum Spiel gegen Yverdon – Trotz FCB-Torfestivals sieht Celestini VerbesserungspotenzialDer FC Basel gewinnt in Yverdon überlegen mit 4:1 – nicht zuletzt aufgrund einer frühen Roten Karte.Publiziert heute um 22:05 UhrFabio Celestini schützt sich in Yverdon mit einem rotblauen Schal gegen die Kälte.Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkDie AusgangslageMit einem Sieg in Yverdon stünde der FC Basel zum Ende der 14. Runde in den Top 3 der Super League. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Nicht nur befindet sich Yverdon-Sport zum Zeitpunkt des Anpfiffs vier Plätze hinter dem FC Basel und hat seine beiden letzten Spiele verloren. Auch konnte FCB-Trainer Fabio Celestini seit er in Basel ist aus vier Spielen gegen die Waadtländer drei Siege und ein Unentschieden holen, wobei es bei Letzterem um nichts mehr ging.Das HighlightEs läuft die Nachspielzeit der ersten Halbzeit, da erhält Bénie Traoré rund 30 Meter vor dem gegnerischen Tor den Ball. Er blickt hoch, sieht Romario Baro, spielt ihm den Ball und startet sogleich seinen Lauf in die Spitze. Baro überlässt den Ball Xherdan Shaqiri. Dieser stoppt ihn und spielt einen seiner typischen Chips perfekt in Traorés Lauf. Der Flügelspieler holt aus, trifft den Ball perfekt und schiesst ihn volley an YS-Goalie Paul Bernardoni vorbei. Shaqiri auf Traoré? Volley-Tor? Das dürfte manchem FCB-Fan bekannt vorkommen. Schon beim 6:1 gegen Winterthur vor zwei Wochen fiel so ein Tor. Ebenfalls das 2:0. Der StärksteLeon Avdullahu steht am Samstagabend nur eine knappe Stunde auf dem Feld. Aber was der zentrale Mittelfeldspieler in dieser Zeit zeigt, ist richtig gut. Defensiv – natürlich begünstigt durch die Yverdoner Unterzahl ab Minute 19 – macht er das Basler Mittelfeld dicht, stellt Räume gut zu, ist zweikampfstark. In der Offensive zieht er als Motor das Basler Spiel auf und krönt seine Leistung mit dem selbst erzielten 3:0 in der 51. Minute. Marley Aké kann den Ball nicht konsequent genug klären, Avdullahu fängt diesen ab und trifft mit einem strammen Linksschuss unten links ins Yverdon-Tor. Der SchwächsteMan könnte sich darauf festlegen, dass dieser unrühmliche Titel an den gesamten Yverdon FC gehen sollte. Die Waadtländer bieten über 90 Minuten sehr wenig und stellen FCB-Goalie Marwin Hitz vor keinerlei schwierige Aufgaben – abgesehen vom 1:4 in der 89. Minute, das aber auf den Ausgang des Spiels keinen Einfluss mehr hat. Man könnte aber auch konkreter werden und sagen: Der Schwächste war an diesem Abend Anthony Sauthier. Dieser wird vor der Partie noch geehrt, da er am Samstag sein 100. Spiel für Yverdon bestreitet. Doch sein Einsatz dauert nicht einmal 20 Minuten. Durch ein unnötiges und überhartes Foul an Bénie Traoré wurde er nach VAR-Intervention in der 19. Minute des Feldes verwiesen, was die Basler Überlegenheit noch stärker werden lässt und den Weg zum FCB-Torfestival ebnet.Das muss besser werdenDieses Spiel gegen Yverdon-Sport weist mehrere Parallelen zum Auswärtsspiel in Winterthur vor zwei Wochen auf. Wie auch in Winterthur gewinnt der FCB überlegen. Wie auch in Winterthur erzielt der FCB ein Tor, das Xherdan Shaqiri und Bénie Traoré kokonstruieren. Und wie auch in Winterthur gelingt den Gegnern der Basler kurz vor Schluss der Ehrentreffer, der von den Heimfans bejubelt wird. Wenn man also kleinlich sein und etwas finden will, das besser werden muss, dann, dass der FCB in Yverdon nicht zu null gespielt hat.Das sagt der TrainerFCB-Trainer Fabio Celestini gibt sich an der Medienkonferenz nach dem Spiel zufrieden: «Wir haben ein seriöses Spiel gemacht. Es ist nicht einfach, in Yverdon vier Tore zu erzielen und wir haben uns diesen Sieg verdient.» Seine Mannschaft mache zurzeit eine unglaubliche Arbeit. Dennoch sieht Celestini weiterhin Verbesserungspotenzial: «Wir müssen unsere defensiven Phasen weiter verbessern. Hin und wieder machen wir zu viele Fehler und verlieren zu einfach den Ball.»So geht es weiterDank dem Sieg in Yverdon steht der FC Basel zu Beginn der Nationalmannschaftspause in den Top 3 der Super League. Wo genau, das wird das Lugano-Spiel gegen YB vom Sonntag zeigen. Weiter geht es für Rotblau mit dem Testspiel gegen Dornach am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr, Gigersloch), bevor am Sonntag, den 24. November, mit einem Heimspiel gegen Servette (16.30 Uhr) der Ligabetrieb wiederaufgenommen wird.Der FCB gewinnt in YverdonAbonnieren Sie den Podcast über Apple Podcasts, Spotify oder jede gängige Podcast-App.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenLinus Schauffert ist Redaktor im Ressort Sport bei der Basler Zeitung und berichtet schwerpunktmässig über den FC Basel. Mehr Infos@linusschauffertFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
AboDie FCB-Spieler in der Einzelkritik – Marwin Hitz hält dicht – Junior Zé hält draufBeim 1:0-Sieg des FC Basel in Sion verdient sich der Torhüter die Maximalnote und erzielt ein Teenager den goldenen Treffer.Publiziert heute um 22:38 UhrOb auf Flanken oder auf Schüsse: FCB-Goalie Marwin Hitz macht in Sion alles unschädlich.Foto: Pascal Muller (Freshfocus)Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.BotTalkMarwin Hitz: 6Strahlt in dieser Partie viel Ruhe aus und pariert zweimal gegen Kololli (10. und 59.) sowie in der Nachspielzeit gegen Bouchlarhem stark. Hat so grossen Anteil daran, dass der FCB erstmals in dieser Saison überhaupt zu null spielt und erstmals auswärts siegt. Verdient sich folglich die Maximalnote.Keigo Tsunemoto: 5Das Pensum, das Keigo Tsunemoto als Rechtsverteidiger abspult, ist abermals beeindruckend gross. Scheint nimmermüde und macht viele kleine Dinge gut.Adrian Barisic: 4,5Adrian Barisic zeigt insgesamt eine aufmerksame Partie, auch wenn die Basler Abwehr nicht in jeder Szene sicher wirkt.Nicolas Vouilloz: 4In den Zweikämpfen ist er aufmerksam. Hat aber den einen oder anderen schlechten Pass in seinem Spiel.Dominik Schmid: 4Linksverteidiger Schmid ist vorne wie hinten anzutreffen. Wirkt ab und an etwas müde, was sich mit Ball in schlechten Entscheidungen äussert, wovon er eine nur mit einem Foul gegen Chouaref korrigeren kann, das ihm Gelb bringt (31.). Macht in der 62. Platz für Cissé.Léo Leroy: 4,5Steht im Durchschnitt von allen drei zentralen Basler Mittelfeldspielern am tiefsten. Und hat seinen Höhepunkt in der 57. Minute, als er mit einem langen Ball Ajeti auf die Reise schickt, worauf dieser allein vor Raccioppi scheitert.Xherdan Shaqiri: 4,5Als Xherdan Shaqiri letztmals als rechter Flügel in eine FCB-Partie ging, war September und suchte der damalige Trainer Fabio Celestini noch das ideale System um seinen damaligen Neuzugang. In Sion nimmt ihn nun Trainer Ludovic Magnin aus dem Zentrum und auf die rechte Seite raus. Und man fragt sich: Wird man das künftig häufiger sehen? Fakt ist: Hat im Zusammenspiel mit Tsunemoto einige aSzenen und schlägt die Flanke, die Zé findet und die dieser zum 1:0 nutzt. Hängt aber am Flügel mit zunehmender Dauer auch immer mal wieder etwas in der Luft und kann nicht den gewohnten Einfluss auf das Basler Spiel nehmen. Wird dann bereits in der 71. für Soticek ausgewechselt.Metinho: 4,5Metinho ist derjenige der drei zentralen Basler Mittelfeldspieler, der sich bei Ballbesitz in die vordere Linie begibt, um sich gegen den Ball neben Leroy zurückfallen zu lassen, so dass die Basler vor der Vierer-Abwehrkette eine zweite Viererkette formieren können.Koba Koindredi: 4Dass Koba Koindredi die Hereingabe in der 14. nicht aufnimmt, sondern für Zé durchlässt, ist eine gute Tat an diesem Abend, an dem er überraschend in der Startelf steht, da Trainer Ludovic Magnin mit einem 4-1-4-1-System beginnt und Shaqiri an den rechten Flügel stellt. Verrichtet gegen den Ball viel Laufarbeit, da er gemeinsam mit Ajeti dafür zuständig ist, die Sion-Verteidiger beim Aufbau unter Druck zu setzen. Hat aber dafür, dass er zwischenzeitlich fast wie eine zweite Sturmspitze wirkt, nebst einigen nicht eben zwingenden Abschlüssen wenig Ideen, wie der FCB zu weiteren Treffern kommen könnte.Junior Zé: 5Überraschend als linker Flügel in der Startaufstellung, zahlt Junior Zé das ihm entgegen gebrachte Vertrauen in der 14. Minute zurück, als er eine von Koindredi durchgelassene Shaqiri-Hereingabe in bester Position erreicht und per Lattenunterkante zur Basler 1:0-Führung ins Sion-Tor zimmert. Es ist sein erster Super-League-Treffer, nachdem er vor zwei Jahren in der ersten Cup-Runde gegen Saint-Blaise (8:1) schon mal für die FCB-Profis getroffen hat. Holt zudem den einen oder anderen Standard raus und kommt in der 51. nach einem Dribbling noch einmal zu einem guten Abschluss, den Raccioppi zum Corner pariert.Albian Ajeti: 3,5In der 57. bietet sich ihm allein vor Sion-Goalie Raccioppi die grosse Chance zum 2:0. Dass er sie nicht nutzt, wird ihm nicht das Selbstvertrauen geben, das er nach einem bescheidenen Sommer brauchen könnte. In der 62. kommt für ihn Broschinski.Moussa Cissé: 4,5Moussa Cissé kommt in der 62. bei einem Doppelwechsel für Schmid als Linksverteidiger. Guter Vorstoss in der 76. als er aus etwas spitzem Winkel ins Aussennetz schiesst.Moritz Broschinski: 4Moritz Broschinski kommt in der 62. bei einem Doppelwechsel für Ajeti als Sturmspitze. Zu wirklichen Szenen kommt er nicht.Marin Soticek: 4Marin Soticek ersetzt in der 72. Shaqiri am rechten Flügel. Zeigt sich lauffreudig.Andrej Bacanin: –In der 87. für Koindredi eingewechselt, erlebt der 18-jährige Serbe sein Debüt beim FC Basel. Zu kurz im Spiel für eine Note.Philip OtelePhilip Otele kommt erst in der 87. für Zé in die Partie und erhält keine Note.Der FC Basel in der Super LeagueDiesen Podcast können Sie auch auf allen gängigen Podcast-Plattformen kostenlos hören und abonnieren.NewsletterRotblau aktuellErhalten Sie die wichtigsten und interessantesten Geschichten und News rund um den FCB.Weitere NewsletterEinloggenFehler gefunden?Jetzt melden.0 Kommentare
Am Ende einer strengen Saisonphase wirkt der FC Basel ausgepowert. Mit Regeneration allein ist es aber nicht getan.