Alex Frei ist bislang sehr zufrieden mit seinem Team, auch wenn noch nicht alle fit sind. Der FCB-Coach gibt Einblicke in den aktuellen Stand der Vorbereitung.

Gegen Greuther Fürth bestreitet der FC Basel am Samstag das erste Testspiel im Trainingslager. Das Resultat in Testspielen ist für Alex Frei zweitrangig. Wichtig für ihn sei vor allem, dass man in so einem Spiel das Gelernte von den Trainings auf den Platz bringen könne: «Selbstverständlich hätte ich ein Problem, wenn wir 0:6 verlieren. Aber Testspiele sind für mich hauptsächlich da, um Dinge auszuprobieren und das Gute wie auch das Schlechte zu analysieren», so der FCB-Cheftrainer.

Der Fokus in den bisherigen Trainings sei auf der Verteidigung gelegen, sagt Frei: «Nächste Woche werden wir dann die Offensive und Defensive mischen, aber jetzt ist klar, dass der Fokus momentan auf der Defensive liegt».

Gute Qualität im Kader

Im Kader hat sich in den vergangenen Tagen einiges getan. Erst am Freitag vermeldete der FCB zwei weitere Transfers. Alex Frei ist schon sehr zufrieden mit der Qualität seines Kaders, er weiss aber auch, dass einige Spieler noch etwas Zeit brauchen: «Wenn ich das Kader anschaue, sehe ich eine unglaublich grosse Qualität. Ich sehe aber auch Spieler, die erst bei 30 oder 40 Prozent des Potenzials sind, das sie abrufen können. Aber ich sehe, dass die Jungs super mitmachen und alle total anständig sind. Man merkt, dass ein enormes Potenzial in dieser Gruppe steckt und nun liegt es an uns, dass sie dieses abrufen können und die Jungs das auf den Platz bringen.»

Drei Wochen hat Alex Frei noch Zeit, um sein Kader für den Saisonstart optimal einzustellen. Vor einer Woche wurde der neue Spielplan der Super League bekannt gegeben. Als Alex Frei diesen sah, musste er schmunzeln. Er und der FCB müssen im ersten Spiel auswärts bei Freis ehemaligem Arbeitgeber Winterthur ran: «Bis jetzt habe ich immer geglaubt, dass der Spielplan nach spezifischen Kriterien erstellt wird oder dass er ausgelost wird. Aber ich hätte jetzt viel Geld darauf gewettet, dass wir im ersten Spiel auf den FC Winterthur treffen», so Frei.

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