Mit der Niederlage gegen Lugano hat Rotblau das erste Quartal abgeschlossen. Im FCB Total blickten wir nochmals zurück.

Gegen Slovan Bratislava musste der FCB die erste Niederlage in der diesjährigen Conference League einstecken. Der Auftritt des FCB war miserabel: «Es war das schlechteste Spiel der Saison. Alle haben gedacht, dass wir die schlagen werden. Man weiss ja, wie wichtig diese Conference League ist, und wenn man so auf den Platz geht und dann eingeht gegen so einen Gegner, dann ist das wirklich sehr enttäuschend», so die klaren Worte von FCB-Experte Erni Maissen.

Jakob Gubler schliesst sich der Meinung an: «Das Spiel war grottenschlecht. Ich kann mich an kein europäisches Spiel des FCB erinnern, das so schlecht war wie dieses.»

Aber auch die erwartete positive Reaktion im Spiel gegen Lugano blieb aus: «Die Reaktion kam nicht. Es ging weiter mit einer ersten Halbzeit gegen Lugano, die ja wirklich unterirdisch war. Der FCB hatte keine Chance in der ersten Halbzeit und selbst die Spieler sahen kein Tempo», so Gubler.

7. Platz nach dem ersten Quartal

Mit dem Spiel in Lugano ist für den FCB das erste Quartal der neuen Saison abgeschlossen. Rotblau steht mit je drei Siegen, Unentschieden und Niederlagen auf Rang 7. Das ist nicht zufriedenstellend sagt Gubler: «Das ist sicher nicht der Anspruch des FC Basel. Die Tabelle ist schlussendlich die wichtigste Zahl und das ist absolut unbefriedigend.»

Das Glück für den FCB ist momentan, dass sich die Konkurrenz Wochenende für Wochenende gegenseitig die Punkte abknüpft: «Der FCB ist 7. Aber wenn man die drei Punkte im Nachholspiel einfährt, sieht es gleich wieder besser aus. Aber auch dieses Spiel muss man zuerst einmal gewinnen. Aber die Tabelle zeigt, mit wie wenig mehr man schnell ganz vorne kann dabei sein», sagt Maissen.

Gubler ist trotz der zwei Niederlagen aus den letzten beiden Spielen zuversichtlich, dass es nun wieder aufwärts geht: «Ich glaube, das war jetzt der Tiefpunkt. Die Mannschaft kann viel mehr. Vielleicht muss man weniger rotieren, das könnte eine Möglichkeit sein. Wenn du als Spieler die Gewissheit hast, dass du drei Spiele hintereinander spielst, auch wenn du mal ein schlechtes Spiel hast, könnte das Selbstvertrauen steigen.»

Der FCB durchlief in dieser Saison schon einige Phasen, nun schon die dritte: «In der ersten Phase hat man super gespielt, aber keine Punkte geholt. Danach hat man weniger gute gespielt, aber dafür die Punkte gemacht und jetzt spielt man nicht gut und macht keine Punkte mehr. Also ist zu hoffen, dass bald die vierte Phase kommt in der der FCB super spielt und Punkte holt», sagt René Häfliger mit einem Augenzwinkern.

Frei ist der Richtige

Für einige Fans ist Alex Frei bereits jetzt angezählt. René Häfliger kann das überhaupt nicht verstehen: «Ich habe grosses Vertrauen in Alex Frei. Er macht einen richtig guten Job. Auch wenn es nicht einfach ist, dieses Kader zu moderieren mit so vielen jungen Spielern. Aber wenn ich es jemandem zutraue mit diesem Kader klarzukommen und auch rein taktisch, fussballerisch und vom Ehrgeiz, dem Willen und den Werten die vorgelebt werden müssen, dann Alex Frei.»

Jakob Gubler teilt diese Meinung: «Ich glaube überhaupt nicht, dass es am Trainer liegt. Auch bei Patrick Rahmen hatte ich nie dieses Gefühl. Ich habe leider nie unter Rahmen oder Frei trainieren dürfen, aber aus meiner Sicht sind das beide gute Trainer.»

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