Nachdem Sieg gegen Servette diskutieren der delegierte des FCB-Verwaltungsrat Dani Büchi und Erni Maissen im FCB Total.

Am Sonntag konnte sich der FCB dank dem Sieg über Servette den zweiten Platz in der Tabelle zurückerobern. Erni Maissen ist trotzdem nicht ganz zufrieden: «Das wichtigste war, dass man zu Hause wieder gewinnen konnte. Die Art und Weise war sicherlich nicht so wie man es wollte aber momentan ist das auch nicht so wichtig. Gefallen hat mir vor allem Liam Chipperfield und Liam Millar. Was mir weniger gefiel war, dass man in Überzahl nicht dominant war.»

Auch für Dani Büchi war das Spiel an sich nicht das Beste aber: «Man muss einfach noch immer sehen woher wir kommen. Aber wir sind auf einem guten Weg. Klar, war auch das gestrige Spiel noch nicht das was wir von unserem Team sehen wollen aber das Resultat hat gestimmt.»

Trainerentscheid im Sommer

Für Diskussionen sorgte in den letzten Wochen vor allem die Entlassung von Patrick Rahmen. Dieser Entscheid sei kein Schnellschuss gewesen sagt Dani Büchi: «Im Dezember kamen wir zum Entschluss, dass wir es nochmals versuchen wollen. Doch wir haben keine Leistungssteigerung gesehen. Im Nachhinein würden wir den Dezember nochmals anders anschauen aber im Nachhinein bist du immer schlauer.»

Nun ist Guillermo Abascal bis im Sommer Interimstrainer. Das bedeutet: «Interimstrainer heisst, dass wir nach Patrick Rahmen nicht eine definitive Lösung über die Saison hinaus wollten. Ende Saison setzen wir uns dann hin und besprechen wie es weitergeht.», so Büchi.

FCB war nicht Überrascht nach Cabral Abgang

Von aussen hatte man nach dem Cabral Abgang das Gefühl, dass man intern beim FCB etwas überrascht war und nicht schnell reagieren konnte obwohl man dies schon Wochen vorher angekündet hatte. Dies sei aber nicht so gewesen, bestätigt Büchi: «Wir waren froh, dass wir ihn zu diesem Zeitpunkt für diesen Preis abbekommen haben. Aber dann ist es schwierig den richtigen Nachfolger zu finden. Die Welt um uns bleibt ja nicht stehen. Wir waren aber nicht überrascht. »

FCB genau auf Null

Ein anderes Thema, dass einem bei Rotblau zu schaffen macht, sind die Finanzen. Büchi hat im letzten Sommer angetönt, dass es für den FCB finanziell ums Überleben geht. Der FC Basel hatte dort nämlich ein finanzielles Defizit von 28 Millionen Schweizer Franken. Dieses Defizit konnte der FCB nun mit Müh und Not beheben: « Wir sind jetzt wirklich auf Null. Wir können uns in diesem Jahr auf keinen Fall mehr einen Verlust leisten. Wir sind momentan also in einer schwierigen Situation.», so Büchi.

Am Donnerstag gegen Marseille

Sportlich geht es für den FCB am Donnerstag im Conference League Achtelfinal Rückspiel gegen Marseille weiter. Der FCB muss dort ein 1:2 aufholen wenn er noch weiterkommen will. Maissen will das noch nicht abschreiben: «Es ist nie unmöglich aber Marseille ist ein anderes Kaliber als die Teams in der Super League, das hat man schon im Hinspiel gesehen. Die Chancen sind aber immer da. Ich hoffe einfach, dass der FCB so auf den Platz geht, dass auch der Fan merkt, dass man will.»

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