Mit dem 1:1-Unentschieden auswärts in Bern kann der FCB gut leben. Mit der Leistung in der ersten Halbzeit weniger. Die FCB-Stimmen nach dem Remis gegen YB.

Bis zum Ausgleich in der ersten Halbzeit kommt der FCB auf dem Berner Kunstrasen nicht in Fahrt. YB drückt und spielt sich zahlreiche gute Torchancen heraus, kann aber nur eine davon nutzen.

Steigerung nach Ausgleich

Entsprechend unzufrieden mit der Startphase ist FCB-Trainer Patrick Rahmen nach dem Spiel: «Nach zehn Minuten war es wie eine Lawine. In dieser Phase haben wir keinen Zweikampf gewonnen. YB war hochdominant und wir hatten in dieser Phase Glück, dass wir nur das eine Goal bekommen haben.»

Es braucht eine starke Einzelleistung von Liam Millar, der über das halbe Feld sprintet, um den Ausgleich zu erzielen. Danach ist es eine viel offenere Angelegenheit und der FCB findet ins Spiel. «In der zweiten Halbzeit haben wir uns bei der Defensivarbeit verbessert. Wir waren ein bisschen kompakter und haben die Zweikämpfe nicht mehr so verloren wie in der ersten Halbzeit», blickt Patrick Rahmen zurück.

Froh um den gewonnen Punkt

Dennoch braucht es einmal mehr einen unglaublich starken Heinz Lindner im Basler Tor. Er zeigt nicht nur einige schöne Flugeinlagen, sondern kann auch noch einen Elfmeter halten. «Mit dem Penalty und dem Pfostenschuss hat YB die zwei klarsten Chancen in der zweiten Halbzeit gehabt, das muss man so sagen. Ich glaube, für uns ist es ein gewonnener Punkt und wenn wir das gesamte Spiel anschauen, bin ich froh, dass wir diesen Punkt haben», resümiert Patrick Rahmen.

Ins gleiche Horn bläst auch Linksverteidiger Raoul Petretta: «Vor allem mit diesen Bedingungen auf diesem Kunstrasen, der für uns sowieso immer schwierig zu bespielen war, nehmen wir dieses 1:1 mit. Wir fokussieren uns jetzt auf das letzte Spiel und versuchen es zu Hause zu gewinnen.»

Und in diesem letzten Spiel des Jahres gastiert am Sonntag GC im St. Jakob-Park. Dann geht es für die Basler darum, die Hinrunde versöhnlich zu beenden.

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