Der FCB gewinnt den letzten Klassiker der Saison mit 4:0 gegen den FCZ. Mit diesem Sieg ist dem FCB der zweite Platz realistisch gesehen nicht mehr zu nehmen.

Alle drei vergangenen Klassiker in dieser Saison konnte der FC Zürich für sich entscheiden. In der letzten Auflage am änderte sich dies am Samstag aber. Bereits nach fünf Minuten wurde das Spiel durch eine rote Karte aufgrund einer Notbremse von Zürichs Nathan in eine entscheidende Richtung gelenkt. Der FCB war über die gesamten 90 Minuten klar spielbestimmend und gewann schliesslich mehr als verdient mit 4:0.

Hochverdienter Sieg

«Ein hochverdienter Sieg. Klar hatten wir dank der roten Karte den Vorteil bald auf unserer Seite. Kompliment an die Mannschaft, dass wir dann weiter Fussball gespielt haben. Klar hätten wir das eine oder andere Tor mehr schiessen müssen aber alles in allem bin ich sehr zufrieden.», sagt FCB-Trainer Patrick Rahmen nach dem Spiel.

Eray Cömert gibt zwar zu, dass die rote Karte geholfen hat aber auch ohne den Ausschluss wären drei Punkte drin gewesen: «Klar hat uns die rote Karte einen Vorteil verschafft aber ich bin überzeugt, dass wir auch sonst einen guten Auftritt gezeigt hätten und die drei Punkte eingefahren hätten.», so der Innenverteidiger.

Erster Doppelpack von Petretta

Zwei der vier Tore erzielte der Aussenverteidiger Raoul Petretta. Es ist sein erster Doppelpack bei den Profis: «Bei den Junioren hatte ich das letzte Mal zwei Tore geschossen bei den Profis ist es das erste Mal. Ich bin sehr glücklich und bin vor allem sehr froh, dass ich der Mannschaft helfen kann.»

Mannschaft hat die Botschaft verstanden

Der Klassiker ist immer ein besonderes Spiel. Patrick Rahmen hatte bereits an der Medienkonferenz vor dem Spiel gesagt, dass er seinem Team die Wichtigkeit dieses Duells wieder etwas näherbringen will. Das hat anscheinend gefruchtet: «Ich habe den Spielern klar gemacht, dass Basel gegen Zürich immer etwas Spezielles ist und habe den Spielern auch ein paar Sequenzen von früheren Aufeinandertreffen gezeigt und anscheinend ist die Botschaft bei der Mannschaft angekommen.»

Mit diesem Sieg ist dem FCB der zweite Platz zwar rein rechnerisch noch zu nehmen, jedoch hat der FCB eine Tordifferenz von plus 11 und Servette eins von minus 10. Wenn man es also realistisch betrachtet hat sich der FCB im Klassiker den zweiten Platz gesichert.

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