Die anhaltenden Proteste gegenüber der FCB-Klubführung nehmen neue Dimensionen an. Laut dem FCB wurden «Grenzen überschritten».

Am Donnerstagmorgen wurde vor der FCB-Geschäftsstelle ein abgetrennter, blutverschmierter Schweinekopf aufgefunden. An der Wand hing ein Ortsschild der Gemeinde Herisau. Vermutlich in Anspielung auf FCB-CEO Roland Heri.  Das brachte nun das Fass zum Überlaufen.

Nach der jüngsten Entgleisung der FCB-Fans meldet sich der FCB zu Wort. «Es reicht!», ist in einem Post auf schwarzem Hintergrund zu lesen. Weiter heisst es: «Der FC Basel 1893 distanziert sich in aller Form von überbordenden und bedrohlichen Aktionen der vergangenen Tagen und Wochen.» Der FCB hat die Polizei eingeschaltet.

Eine Reihe von Vorfällen

Es ist dies nur das jüngste Beispiel von fragwürdigen Vorfällen. Beim grossen Fanaufmarsch vor dem Joggeli Mitte März spitzte sich der Fanprotest das erste Mal richtig zu. Neben Anti-Burgener-Gesängen wurde dort auch eine Burgener-Puppe verbrannt.

Bei der Vorstellung von Interimstrainer Patrick Rahmen machte dann Roland Heri auf die negativen Aktionen der Fans aufmerksam. So seien bei diversen Personen der Klubführung in der Nacht Böller vor den Häusern gezündet worden. Danach tauchte ein Video auf, in dem Karli Odermatt heimlich gefilmt wurde, wie er über Kapitän Valentin Stocker her zog.

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